Unerwünschte Härchen Hexenhaare: Wo kommen sie her und wie werde ich sie los?

Ein Hexenhaar oder Teufelshaar sind kleine Quälgeister, die an Stellen wachsen, wo sie überhaupt nicht hingehören. Wir zeigen dir, wie du die unerwünschten Haare wieder los wirst. 

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Inhalt
  1. Was sind Hexenhaare?
  2. Hexenhaare: Darum wachsen sie besonders häufig aus Muttermalen
  3. Warum soll man Hexenhaare aus Muttermalen nicht zupfen?

Kennst du den Moment, wenn jemand verhaart, dich anstarrt und sagt: "Halt mal still", und dann ganz unverblümt versucht dir ein peinlich langes Haar vom Kinn, der Stirn oder der Nase zu ziehen. Dann hat diese Person mit Sicherheit ein Hexenhaar oder Teufelshaar gefunden. Diese kleinen Quälgeister sind Haare, die an Stellen wachsen, wo sie überhaupt nicht hingehören.

 

Was sind Hexenhaare?

Wo Haare am Körper wachsen, ist genetisch bedingt. Dabei wird unterschieden zwischen Kopfhaar und Körperbehaarung. Haare können vor Kälte und Bakterien schützen. Oder sie dienen an anderen Stellen dazu, Reibung zu verhindern.

Nur auf Handflächen und Fußsohlen findet man keine Körperbehaarung - ansonsten ist der der Körper mit rund 5 Millionen Haaren bewuchert. Nur 150.000 davon sind Kopfhaare. Der Rest ist Flaumhaar, das sich über den ganzen Körper zieht.

Rein theoretisch handelt es sich bei einem "verirrten" Hexenhaar um einen Gendefekt. Der Körper hat ein Haar an einer Stelle angesiedelt, wo eigentlich kein Haar hingehört. Diese Zelle liegt quasi an der falschen Stelle. Zupft man das Hexenhaar also aus, wachst ein neues Haar nach.

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Hexenhaare: Darum wachsen sie besonders häufig aus Muttermalen

Immer wieder werden Muttermale von einem oder gleich mehreren Haaren besiedelt. Warum ist das so? Es handelt sich bei einem Muttermal, das man von Geburt an hat, um eine angeborene Pigmentstörung. Die Zellen der Haut sind verändert. Hier siedeln sich auch besonders gern verirrte Haarzellen an und lassen dann Hexenhaare aus dem Muttermal sprießen.

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Warum soll man Hexenhaare aus Muttermalen nicht zupfen?

Da die Hautzellen von Muttermalen eine Neigung dazu haben sich krankhaft zu verändern, sollten die Haare hier tatsächlich nicht gezupft werden. Denn durch das Zupfen können Reizungen und Entzündungen entstehen, die eine Veränderung der Zellen ebenfalls begünstigt. Deshalb hier tatsächlich nur rasieren und nicht zupfen. Außerdem sollte man Muttermale regelmäßig vom Hautarzt auf Veränderungen überprüfen lassen.

Ein normales Hexen- oder Teufelshaar darf gezupft werden. Falls man sich allerdings zu sehr gestört fühlt - im Alter können die wilden Haare auch durchaus noch mehr werden - hilft Lasern. Die Haarwurzel wird zerstört und kein neues Haar kann mehr nachwachsen.

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