Orientalisch haarlosSugaring-Paste selbst machen: Zuckersüße Haarentfernung für samtweiche Haut

Sugaring ist die Alternative zum Rasieren. Das Zucker-Peeling entfernt die Haare nämlich auf sanfte Art. Das Beste: Du kannst die Sugaring-Paste ganz einfach zu Hause selbst machen.

Mit den ersten warmen Temperaturen wagen wir uns wieder in Kleidern und Shorts aus dem Haus. So luftig und leicht die Sommer-Garderobe auch ist – sie stellt Frau jeden Morgen aufs Neue vor die Frage: Sind meine Beine rasiert? Denn zugegeben: Im Winter lässt man Rasierer und Haut auch gerne einmal ein paar Tage ruhen (und wie wir gelernt haben, ist das sogar gesund!). Wären da im Sommer nicht die lästigen Stoppeln…

Eine günstige und langanhaltendere Alternative zum Rasieren heißt: Sugaring! Die Methode versüßt Frau buchstäblich den Sommer. Die orientalische Haarentfernung geht nämlich so sanft vonstatten, dass keine lästigen Rasierpickel entstehen. Das große Plus: Die Haut bleibt etwa drei Wochen glatt und das Haarwachstum wird langfristig verlangsamt. Der Morgen wird ohne hektisches Rasieren damit gleich etwas stressfreier.

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Wie funktioniert Sugaring?

Beim Sugaring werden die Haare mit einer Paste, die Halawa genannt wird, entfernt. Die besteht, wie der Name vermuten lässt, hauptsächlich aus Zucker. Der besitzt gleich zwei Eigenschaften, die uns bei der Haarentfernung zugutekommen: Zum einen enthält Zucker Glykolsäure, die die Haut pflegt, den Abbau alter Hautschuppen und gleichzeitig den Aufbau neuer Zellen fördert. Zum anderen verwandelt sich Zucker in Kombination mit Hitze zu einer schön klebrigen Masse – die sich wiederum ideal zur Haarentfernung eignet.

Die Masse wird auf die Beine aufgetragen und danach samt Härchen abgezogen – das Verfahren ähnelt somit dem Waxing. Unterschiede gibt es jedoch gleich zwei: Erstens wird die Zuckerpaste beim Sugaring in Wuchsrichtung entfernt und ist damit hautschonender. Zweitens ist die Haarentfernung mit Zucker weniger schmerzhaft als mit Wachs. 

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Wie stelle ich die Sugaring-Paste selbst her?

Die Sugaring-Paste Halawa lässt sich ganz einfach selbst machen.
So soll die Sugaring-Paste am Ende aussehen.
Foto: iStock

Die Methode wird seit einiger Zeit von Kosmetik-Studios angeboten. Dort kostet die Behandlung jedoch um die 50 Euro. Hier findest du einen Erfahrungsbericht dazu!

Günstiger geht es, wenn man die Zuckerpaste einfach selbst macht. Die Zutaten dafür hat man ohnehin im Haus!

Zutaten für Halawa:

  • 300 Gramm Zucker
  • 100ml Zitronensaft
  • 100ml Wasser

Generell kann man sich merken: Bei Halawa kommen auf drei Teile Zucker jeweils ein Teil Wasser und Zitronensaft.

Zubereitung:

  1. Zucker in einem Topf schmelzen.
  2. Nach und nach Leitungswasser und Zitronensaft hinzugeben.
  3. Mischung immer wieder aufkochen – und dabei rühren, rühren, rühren.
  4. Traditionell wird der Vorgang des Aufkochens bis zu 15 Mal wiederholt. Man kann jedoch selbst beobachten, wann sich eine klebrige Paste bildet und die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dafür kann man zwischendurch einfach einen Tropfen Halawa auf einem Teller auskühlen lassen. Die Masse sollte getrocknet eine Art Knetmasse ergeben, die sich leicht formen lässt.
  5. Zuckerpaste in einen verschließbaren Behälter geben und zehn Minuten etwas abkühlen lassen.

Die Zuckerpaste wird noch warm auf die Haut aufgetragen, es eignet sich am besten eine Art Spachtel oder großer Löffel. Dabei klebt das Halawa lediglich an den Härchen, aber nicht an der Haut fest – so dass diese bei der Zeremonie geschont wird. Nun kann man ein Baumwolltuch oder alternativ Taschentücher auf die Paste legen und diese streifenweise mit einem Ruck abziehen. Zuckerreste können einfach mit warmem Wasser entfernt werden.

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