Extrem-Hitze

Hitzewelle: Bis 40 Grad! Hier wird es am schlimmsten

Zum Sommerstart klettern die Temperaturen in Deutschland täglich weiter nach oben – und ein Ende der Hitzewelle ist nicht in Sicht. Droht heute sogar die 40‑Grad‑Marke zu fallen?

Thermometer mit Temperaturanzeige auf 40 Grad bei Hitze mit Deutschlandkarte.
Foto: by-studio/iStock
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Pünktlich zum Wochenstart dreht das Wetter voll auf und treibt das Thermometer in immer schweißtreibendere Höhen. Täglich wird es heißer, ein Ende der Hitzewelle ist aktuell nicht in Sicht. Und es kommt noch dicker: Schon heute könnte sogar die 40‑Grad‑Marke fallen!

Besonders hart trifft es den Südwesten: Am Oberrhein, im Saarland, im Rhein‑Main‑Gebiet und in Unterfranken werden am Montag die höchsten Temperaturen des Landes erwartet. Dort heißt es jetzt: Schatten suchen, viel trinken und einen kühlen Kopf bewahren!

In diesen Regionen herrscht Extrem-Hitze

„Der Montag ist der erste ernsthafte Kandidat für die 40-Grad-Marke und das Wackeln des Juni-Rekords. Entschieden wird das am Oberrhein und im Südwesten“, so Wetterexperte Dominik Jung gegenüber der Bild-Zeitung.

Die neuesten Wettermodelle rechnen auch für das kommende Wochenende mit Temperaturen von bis zu 40 Grad in Deutschland. Während große Teile des Landes weiter unter der Gluthitze ächzen, zeigen sich die Küsten deutlich kühler.

Meteorologe Jung erklärt: „Dort kühlt eine Störung den Norden auf teils nur gut 20 Grad ab – ein Temperaturgefälle von fast 20 Grad auf engem Raum.“

Doch genau an dieser Trennlinie droht neues Ungemach: Ab dem Nachmittag und Abend sind von NRW über Hessen, Thüringen und Sachsen bis nach Rheinland‑Pfalz, Saarland, Baden‑Württemberg und Bayern teils kräftige Gewitter möglich – mit Starkregen, kleinem Hagel und stürmischen Böen. Besonders betroffen: das Bergland und die Vorderkante der Hitze.

Abseits der Unwetter bleibt es allerdings trocken – und echter Landregen ist nicht in Sicht. Jung warnt: „Vom Wochenstart bis in den Juli hinein ist abseits der Gewitter kaum nennenswerter Niederschlag zu erwarten. Die Hitze bekommt damit eine Dürre‑Komponente.“

Gluthitze und tropische Nächte erwarten uns

Auch nachts bringt die Hitze kaum Erleichterung: Im Rhein‑Main‑Gebiet sinken die Temperaturen nicht mehr unter 20 Grad – es drohen tropische Nächte, in denen an Schlaf kaum zu denken ist. Das Wetter nimmt immer extremere Züge an.

Wetterexperte Dr. Karsten Brandt warnt deutlich: „Die Politik muss dringend Schutzmaßnahmen für ältere und kranke Menschen ergreifen. Das wird ein großes Thema.“

Und woher kommt die Gluthitze? Brandt erklärt: „Unser Nachbar Frankreich glüht sogar bei Temperaturen von bis zu 44 Grad. Dort hängt ein stabiler Hitzedom über dem Land, der bis nach Deutschland herüberstrahlt.“