Für mehr FrischeKartoffeln aufbewahren: So klappt es mit der Lagerung

Kartoffeln sind lecker und gehören zu vielen Gerichten einfach dazu. Aber du musst ständig neue kaufen, weil die alten mal wieder keimen – was kannst du besser machen? Es kommt auf die richtige Lagerung an.

Inhalt
  1. Kartoffeln aufbewahren: Kühl und dunkel – aber wie kühl genau?
  2. Kartoffeln lagern: Und wenn es keinen Keller gibt?
  3. Verbotene Früchte bei der Kartoffellagerung

Die Beliebtheit der Kartoffel ist in Deutschland ungebrochen. Doch bei dir wollen sie einfach nicht so richtig lange frisch bleiben. Vorzeitiges Keimen oder Faulen kannst du aber effektiv und einfach verhindern.

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Kartoffeln aufbewahren: Kühl und dunkel – aber wie kühl genau?

Jeder hat schon mal gehört, dass man Kartoffeln im Keller lagern soll – und das liegt zum einen daran, dass es naturgemäß dunkel ist. Der andere Grund ist die Temperatur. Ein Keller war ja früher auch der Ort für Lebensmittel, als es noch keinen Strom gab.

Die Temperatur für die Lagerung von Kartoffeln im Keller sollte zwischen 5°C und 8°C betragen. Unter 4°C wandelt sich die Stärke der Kartoffel langsam in Zucker um. Da kannst du dann auch Süßkartoffeln kaufen, die schmecken dann auch so, wie sie sollen.

Ab 10°C wiederum können die Kartoffeln keimen. Da sie das aber nicht sollen, ist die Dunkelheit wichtig. Ein wichtiger dritter Faktor ist die Trockenheit, da sonst Fäule und Schimmel an den Kartoffeln auftreten können.

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Kartoffeln lagern: Und wenn es keinen Keller gibt?

Heutzutage stehen viele vor dem Problem, dass sie keinen Keller mehr haben. In Mehrfamilienhäusern ist es in den Kellerräumen auch oft zu warm. Was kannst du dann tun?

Hier ist es wichtig, die Kartoffeln richtig aufzubewahren. Eine Möglichkeit ist eine Abstellkammer. Zudem ist es wichtig, dass die Kartoffeln nicht in einem Plastikbeutel gelagert werden, da sie dort schnell zu faulen anfangen. Dann kannst du auch gleich neue kaufen – und schön schleppen.

Besser ist ein Leinenbeutel, eine Holzkiste oder auch eine Art Lattenrost oder Palette. Alternativ kannst du auch luftdurchlässiges Papier oder einen Jutebeutel verwenden. Eine weitere Möglichkeit ist der sogenannte Kartoffeltopf. Wichtig ist, dass genügend Luft an die Kartoffeln kommt. Hast du viele Kartoffeln in einer Kiste, ist es auch wichtig, sie regelmäßig umzuwälzen.

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Verbotene Früchte bei der Kartoffellagerung

Die Kartoffeln sollten aber nicht einfach nur in einen Raum gestellt werden. Wichtig ist es, dass nebendran weder Äpfel noch Birnen oder Bananen lagern, da sie das Gas Ethylen während der Reifung abgeben. Das lässt die Kartoffeln schneller verderben.

Für das langsamere Verderben sollten die Kartoffeln unbeschadet sein. Ebenso ist es wichtig, dass du keimende Kartoffeln rasch verarbeitest. Findest du faulige Kartoffeln, solltest du sie ohne Umschweife wegwerfen.

Da wir heutzutage aber Kartoffeln nicht mehr so häufig im Keller oder gar einer Speisekammer aufbewahren können, ist es besser, kleine Mengen zu kaufen. Denn die alten, runzligen Kartoffeln kannst du vielleicht manchmal noch essen – besser schmecken aber die, die noch frisch sind.

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