Gemeinsam laufenLaufgruppen: Ist das was für mich?

Alleine laufe ich jetzt schon seit einigen Monaten regelmäßig. An eine Laufgruppe habe ich mich bisher aber noch nicht getraut – bis letzte Woche Montag. So war mein erster Lauf mit einer Laufgruppe. 

In den letzten Wochen und Monaten bin ich überwiegend alleine gelaufen, obwohl es mich eigentlich überhaupt nicht stört, wenn mich jemand begleitet. Am Anfang habe ich vor allem gedacht, dass ich noch zu langsam bin, um mich meinen erfahreneren Läuferfreunden anzuschließen, die alle schon viel länger durch Hamburg und Umgebung joggen. Jetzt bin ich immer noch nicht wirklich schnell (ihr erinnert euch vielleicht an mein Problem mit den Zeiten, zu dem es eine eigene Kolumne gibt?), aber sehr viel selbstbewusster, wenn ich laufe.

Darum habe ich mich auch letzte Woche dazu entschlossen, mich zum ersten Mal für eine Laufgruppe anzumelden. Ein bisschen Bedenken hatte ich immer noch, das sich nicht mithalten kann, aber ausprobieren wollte ich es jetzt trotzdem. Am 27. Mai 2019 habe ich mich das erste Mal zu den Om Runners aufgemacht, die jeden Montag um 18:30 Uhr vom lululemon Store in Hamburg ihre Laufrunde starten.

4 Laufbücher, die wir jedem Läufer und Nicht-Läufer empfehlen

 

Meine erste Runde mit einer Laufgruppe: So war es

Ich weiß, man sagt immer gern, dass etwas nett war, obwohl mein damit eigentlich nur diplomatisch ausdrücken möchte, dass einem etwas nicht so gut gefallen hat. Aber in diesem Fall meine ich damit wirklich, dass es mir gut gefallen hat. Denn es waren einfach alle sehr nett und sympathisch. Von Linda Reich (Sporttherapeutin und Personal Trainerin), die die Laufgruppe leitet, wurde ich sofort begrüßt und kurz darüber aufgeklärt, wie die Läufe immer ungefähr ablaufen. Die beste Neuigkeit: Es wird auf jeden Läufer Rücksicht genommen. Wer schneller laufen möchte, kann sich auspowern und auch eine größere Runde drehen, wer langsamer läuft, wird wiederum nicht zurückgelassen.

Ich habe mich direkt richtig wohl in der Gruppe gefühlt und die Geschwindigkeit war für mich auch völlig in Ordnung. Am Anfang habe ich mich noch an den schnelleren Läufern orientiert, (warum sich nicht mal ein bisschen herausfordern?). Doch als es mir zu viel wurde (da muss man wiederum ehrlich zu sich selbst sein), bin ich wieder in meine übliche Geschwindigkeit verfallen – und das war völlig in Ordnung. Dabei konnte ich mich dann wenigstens noch ein bisschen mit den anderen Teilnehmern unterhalten. So verging die Stunde ganz schnell. Zum Abschluss folgte noch eine kurze Stretching-Einheit und dann ging jeder wieder seiner Wege.

Mein Fazit: Mich motiviert es mit anderen Leuten zusammen zu laufen. Außerdem ist es toll, in der Woche schon einen festen Termin zum Laufen zu haben, den man nur ungern absagt. Und was soll ich sagen: Ich war diese Woche schon zum zweiten Mal da.

Von der Lauf-Hasserin zur Übermotivierten

 

Laufgruppen und Lauftreffs in Hamburg und anderen Städten

Om Runners von lululemon: Diese Laufgruppe habe ich ausprobiert. Du kannst dich ganz einfach online für die einzelnen Läufe anmelden, die immer montags zwischen 18:30 Uhr und 19:30 Uhr stattfinden. Mehr Infos zum Beispiel auf Facebook.

Adidas Runners: Hier lohnt es sich einmal nach den unterschiedlichen Facebook-Gruppen zu schauen. Die Adidas Runners gibt es in den unterschiedlichsten Städten. Die Facebook-Gruppe für Hamburg findest du unter diesem Link.

Tide Runners: Diese Laufgruppe trifft sich jeden Mittwoch um 21 Uhr für eine 15 km lange Laufrunde in Hamburg. Mehr Infos gibt’s auf Facebook.

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