Fastfood ohne Müll?

Neues Mehrweg-Gesetz ab 2022 - Hier wird Einweg verboten!

Jetzt steht es fest: Restaurants müssen künftig beim Außer-Haus-Verkauf Mehrwegverpackung zur Verfügung stellen.

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Eine neue Regelung für Verpackungen beim Essen to Go stellt die Branche auf dem Kopf. Die neue Regelung hat es in sich.

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Kaum zu glauben, aber wahr: Neben dem aktuellen Corona-Wahnsinn hatte die Bundesregierung Zeit, weitere Änderungen durchzuwinken. So ging es dieser Tage dem Verpackungsgesetz an den Kragen.

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze beschloss das Bundeskabinett, dass die Gastronomie, welche Essen oder Getränke zum Mitnehmen verkauft, ab 2023 dazu verpflichtet ist, den Kunden wiederverwendbare Becher und Behältnisse als Alternative zu Einwegverpackungen anzubieten. UPDATE: Nach dem Bundeskabinett hat nun auch der Bundestag die Mehrwegpflicht beschlossen. Die neue Regelung wird also auf den Weg gebracht.

Zudem wurde die Pfandpflicht auf alle Einwegplastikflaschen und Getränkedosen erweitert. Ab 2022 gelten für Getränke - etwa Fruchtsäfte ohne Kohlensäure - auf die kein Pfand erhoben wurde, keine Ausnahmeregelung mehr. Bei Milch und Milcherzeugnissen gibt es eine Übergangsfrist bis zum Jahr 2024.

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Allerdings hat das Gesetz auch ein paar Schlupflöcher. Wenn die Fläche des Betriebs kleiner als 80m² ist, ist er bis zu einer Mitarbeiterzahl von 5 Mitarbeitern von der neuen Regelung befreit.

Während also große Fast-Food-Ketten nicht um die Regelung herumkommen werden, müssen kleine Läden um die Ecke nicht unbedingt umrüsten, wenn die Fläche und Anzahl der Mitarbeiter im konformen Bereich ist.

Schulze selbst sagte der "Bild am Sonntag": "Noch ist Wegwerfplastik in vielen Restaurants, Imbissen und Cafés die Regel. Mein Ziel ist, dass Mehrweg to go der neue Standard wird. Daher will ich die Gastronomie verpflichten, künftig neben Einweg- auch Mehrwegverpackungen anzubieten."

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