ErkrankungenRotavirus: Viruserkrankung breitet sich in Deutschland aus

Das Rotavirus breitet sich gerade in Deutschland rasant aus. Symptome sind Fieber, Erbrechen, Durchfall. Besonders Babys und Kleinkinder sind in Gefahr. 

Die kalte Jahreszeit bietet einen passenden Nährboden für die fiesen Rotaviren, die sich nun in Deutschland immer mehr ausbreiten. Der Anstieg ist in einigen Bundesländern laut Stern um 40 Prozent gestiegen, vor allem Hamburg und Schleswig-Holstein sind betroffen. Insgesamt ist die Anzahl von Krankheitsfällen durch den Virus um 70 Prozent gestiegen: In Kalenderwoche 42 wurden 35.064 Rotavirus-Infektionen gemeldet. Das berichtet das Robert-Koch-Institut.

RotavirusiStock

 

Babys und Kinder sind gefährdet

Wer sich mit dem Rotavirus ansteckt, bekommt Durchfall, Fieber, starke Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Die Inkubationszeit beträgt mehrere Tage, weshalb sich das Virus schnell verbreiten kann. Vor allem gefährdet sind Kinder und Babys zwischen sechs Monaten und zwei Jahren, da sie noch keine ausreichenden Antikörper entwickelt haben. Etwa 2.000 Babys und Kleinkinder werden in Deutschland pro Jahr stationär wegen Rotaviren behandelt, ungefähr 50 davon auf der Intensivstation. Zwar gibt es laut Robert-Koch-Institut weltweit etwa 420.000 Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren (die Hälfte davon in Afrika), in Deutschland kommt es aber mit 0,1 Prozent sehr selten zu Todesfällen.

 

So kannst du dich vor dem Rotavirus schützen

Unbedingt impfen lassen, ausreichend die Hände waschen und nicht mit den Fingern ins Auge reiben. Die Rotaviren kommen über Fäkalien, verunreinigte Gegenstände,  Lebensmittel oder Trinkwasser über die Schleimhäute in den Körper. Wenn du oder deine Kinder erste Symptome haben, sofort einen Arzt aufsuchen.

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