Viren & BakterienSuperinfektion: Was hilft gegen den Doppelangriff von Viren und Bakterien?

Eine Superinfektion ist ein Doppelangriff von Viren und Bakterien. Lies hier, wann eine solche Infektion möglich sein kann und was du dagegen tun kannst.

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Inhalt
  1. Bakterielle Superinfektion: Was ist damit gemeint und wer ist betroffen?
  2. Symptome: So erkennst du eine Superinfektion
  3. So wird die Krankheit behandelt
  4. Kann eine Superinfektion vermieden werden?

Eine Erkältung oder eine Grippe wird durch Viren ausgelöst. Infiziert sich der geschwächte Körper zudem mit Bakterien, spricht man von einer Superinfektion. Was das genau bedeutet, welche Symptome dir verraten, ob du betroffen bist und was dagegen hilft, liest du hier.

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Bakterielle Superinfektion: Was ist damit gemeint und wer ist betroffen?

Wenn wir krank sind, ist das Immunsystem geschwächt - dies machen sich vor allem Bakterien zunutze: Sie befallen, die bereits von Viren besiedelten Schleimhäute oder Atemwege und erzeugen eine Sekundärinfektion.

Die Bakterien müssen nicht zwangsläufig von außerhalb des Körpers kommen. Sie können auch schon lange im Körper gewesen sein, wurden aber vom Immunsystem blockiert. Erst durch die Vireninfektion und die damit einhergehende Schwächung, können sie sich durchsetzen und dich krank machen.

Besonders betroffen von der Möglichkeit eines "Doppelangriffs" sind vor allem ältere Patienten und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Außerdem ist das Risiko für die Sekundärinfektion bei einer Grippe noch deutlich höher als bei einer Erkältung.

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Symptome: So erkennst du eine Superinfektion

Eine handfeste Diagnose kann natürlich nur ein Arzt stellen, trotzdem gibt es Anzeichen, die auf eine Superinfektion hinweisen:

  • Grüner oder gelblicher Schleim in Nase und Rachen weist auf bakterielle Infektion hin
  • Hohes, langanhaltendes Fieber
  • stark geschwächter Körper (äußert sich durch Gliederschmerzen, Kopfschmerzen,...)

Typisch ist auch, dass die Erstinfektion eigentlich fast überstanden war und Husten, Schnupfen und Co. weitgehend abgeklungen waren, bevor die Symptome von neuem auftreten.

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So wird die Krankheit behandelt

Am wirkungsvollsten gegen eine Superinfektion sind Antibiotika, das bedeutet: Der Gang zum Arzt ist hier sehr wichtig!

Die verschriebenen Medikamente, sollten genauso eingenommen werden, wie es der Arzt vorgeschrieben hat - auch wenn du dich schon besser fühlst, darfst du die Medizin in keinem Fall frühzeitig absetzen. Sonst könnte es nämlich passieren, dass die verbliebenen Bakterien Resistenzen gegen das Antibiotikum entwickeln.

Ansonsten wird eine Superinfektion genauso behandelt, wie eine "normale" Erkältung. Nützliche Tipps dazu, findest du hier:

Die 10 besten Hausmittel gegen Erkältung

 

Kann eine Superinfektion vermieden werden?

Ein starkes Immunsystem, eine gesunde Lebensweise, viel Bewegung und die richtige Ernährung: Diese Faktoren können vielen Krankheiten vorbeugen, ebenso eine Superinfektion.

Gerade in der Grippezeit solltest du zusätzlich auf die Hygiene im Umgang mit anderen Menschen achten. Häufiges Händewaschen und die Einhaltung einer Hust- sowie Niesetikette sind Pflicht.

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