Zuckerfrei. Klasse!Selbstversuch: 40 Tage ohne Zucker

MAXI-Redakteurin Katharina Blume ernährt sich sehr gesund. Die Idee, 40 Tage lang komplett auf Zucker zu verzichten, schüchterte sie deshalb nicht besonders ein – bis sie merkte, welche Rolle die kleinen weiße Kristalle in unserem Leben spielen.

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Zucker ist ungesund und soll sogar abhängig machen. Grund genug, einmal eine Weile darauf zu verzichten. 40 Tage um genau zu sein. 40 Tage ohne Zucker. Wie schwer kann das schon sein? Dachte ich, als ich vor 16 Tagen, acht Stunden und vier Minuten zustimmte, diese Herausforderung gemeinsam mit einer Kollegin anzunehmen. „Ich esse ja sowieso kaum Zucker. Das bisschen dann wegzulassen, sollte kein Problem sein“, habe ich noch rumgetönt. In dem Glauben, dass „Zucker“ in Gummibären, Kuchen und vielleicht noch Weißbrot sei. Falsch gedacht!

 

Zucker ist einfach überall

Er ist überall. Vor allem in Lebensmitteln, die günstig sind. Oder lecker. Und so sitze ich nun hier am Mittagstisch. Und vor mir liegen eine Gurke, ein Apfel und vier geschälte Möhren, weil ich es gestern nicht mehr geschafft habe, mich zwei Stunden lang in die Küche zu stellen, um vorzukochen. Heute Abend muss ich dafür schon wieder einkaufen. Schön, weil ich inzwischen mit der Kassiererin bei Famila per du bin. Nicht so schön, weil ich inzwischen mit der Kassiererin bei Famila per du bin. Denn wenn ich nicht gerade arbeite oder koche, bin ich dort und durchforste die Regale, lese das Kleingedruckte auf Verpackungen, nur um wieder und wieder enttäuscht zu werden von einem kleinen, versteckten Hinweis auf Dextrose oder Glukose.

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Das Sozialleben leidet 

Zucker tarnt sich nämlich gern mit ausgefallenen Namen, ist wie ein kleiner Spion, der es geschafft hat, sich selbst in das so gesund aussehende Hafermüsli einzuschleusen. Meiner Kassiererin kann ich aber wenigstens von meinem Tag erzählen. Sie ist seit dem Start des Projekts eine der wenigen Personen, die ich außer meinen Arbeitskollegen noch zu Gesicht bekomme. Bei Gruppenaktivitäten bin ich nämlich raus, seit ich zuckerfrei lebe.

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Egal, ob es das Essengehen, der Mädelstreff, der Kinobesuch oder der gemütliche Abend in der Kneipe ist: Nach drei Versuchen war ich es leid, mir ein „großes Wasser“ zu bestellen oder bei jeder einzelnen Zutat auf der Speisekarte fragen zu müssen, ob da wohl irgendeine Form von Zucker drin sei. Ich bin ausgeschlossen, ziehe quasi einen selbst auferlegten sozialen Hungerstreik durch. Bei dem Gedanken an die nächsten 24 Tage habe ich jetzt schon Hunger. Angeblich soll man ja nach einer bestimmten Zeit mit einem regelrechten Energieschub gesegnet werden. Hoffen wir mal, dass die Bücher Recht behalten.

Text: Katharina Blume

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