Achtung, Gesundheitsrisiko!

Aufgedeckt: Diese gefährlichen Schadstoffe stecken in unserer Unterwäsche!

Schöne Unterwäsche um jeden Preis? Besser nicht. Denn wie Tests zeigen, können sich in unserer Unterwäsche gesundheitsgefährdende Schadstoffe verbergen.

Ein roter synthetischer Slip liegt auf einer weißen Bettdecke.
Synthetische Unterwäsche sieht vielleicht hübsch aus, aber ihre Bestandteile sind es weniger. Foto: EyeEm Mobile GmbH/iStock
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Bei der Wahl des passenden Slips gibt es mehr zu beachten als nur Farbe und Schnitt. Gerade Frauenunterwäsche lockt mit einer Fülle an Mustern, Modellen und Designs. Dabei spielt das Material eine entscheidende Rolle für unser Wohlbefinden.

Sexy für das Auge ist nämlich nicht immer gesund für den Körper. Verschiedene Tests belegen: In manchen Unterhosen stecken sogenannte Bisphenole. Das sind chemische Verbindungen, die für unsere Gesundheit gefährlich sein können.

Achtung: Diese Unterwäsche kann der Gesundheit schaden

Verführerische Dessous sind echte Hingucker – aber sind sie das Risiko wirklich wert? Ein Test von K-Tipp, einem Schweizer Partnermagazin der Stiftung Warentest, zeigte: Vor allem Unterwäsche aus glänzenden Stoffen, mit filigraner Spitze oder transparenten Einsätzen kann problematisch sein.

Häufig bestehen diese modischen Slips überwiegend aus synthetischen Fasern wie Polyester, Elasthan oder Polyamid. In den künstlichen Fasern können sich sogenannte Bisphenole verstecken. Diese chemischen Verbindungen können laut Studien das Immunsystem belasten und sogar die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

Insgesamt wurden von K-Tipp 16 Slips getestet, wie die Stiftung Warentest berichtet. Von diesen waren 14 Stück belastet, 12 sogar stark. Unter diesen waren die Slips vieler bekannter Marken wie Triumph, Victoria's Secret, Hunkemöller und H&M. Nur der Exquise Tanga von Etam und der Luxury Moments Pant von Hanro konnten im Test überzeugen und wiesen keine Belastungen auf. Den vollständigen kostenpflichtigen Bericht des Schweizer Magazins kannst du hier nachlesen.

Weil die Synthetik-Slips eng anliegen und durch Bewegung Reibung entsteht, können die Schadstoffe besonders leicht über die Haut in den Körper gelangen. Als besonders bedenklich gilt Bisphenol A (BPA), das hormonell bedingte Krebsarten auslösen kann. Seit 2011 ist es in der EU bereits in Babyflaschen untersagt, seit 2020 auch in Thermopapieren. Im Januar 2025 wurde wiederum EU-weit verboten, BPA in Lebensmittelkontaktmaterialien zu verwenden und mit diesen zu handeln. Für die Herstellung von Textilien wird in der Industrie häufig Bisphenol S verwendet. Dieses birgt jedoch ebenfalls gesundheitliche Risiken.

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Weiterer Unterwäsche-Test zeigt: Besonders Frauenmodelle sind belastet

Wir haben es hier nicht mit dem ersten Test zu tun, in dem Schadstoffe in Unterwäsche nachgewiesen wurden. Schon 2024 testete das österreichische Verbrauchermagazin „Konsument“ verschiedene Modelle für Erwachsene und Kinder. Von den insgesamt 71 getesteten Produkten wurden in rund einem Drittel Bisphenole nachgewiesen. Sieben Unterwäschemodelle waren stark belastet. Insbesondere in Frauenunterwäsche wurden häufig Schadstoffe nachgewiesen.

Dazu zählten Seamless-Modelle wie das „Invisible Short Basic“ von Hunkemöller oder die „Zero Microfiber Invisible Underclothes“ von Sloggi (Triumph). Solche Höschen versprechen dank elastischer Materialien unsichtbaren Tragekomfort – bergen aber ein erhöhtes Risiko für die Gesundheit.

Was du beim Kauf deiner Unterwäsche beachten solltest

Da Frauenunterwäsche häufig aus synthetischen Fasern gefertigt wird, lohnt sich ein kritischer Blick auf die Materialangaben. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift am besten zu Baumwollslips. Je höher der Baumwollanteil, desto besser für die Haut.

Zusätzlich empfiehlt es sich, die Unterwäsche regelmäßig bei 60 Grad zu waschen, um Schadstoffe zu minimieren. Und ganz wichtig: Vor dem ersten Tragen die neuen Höschen immer zunächst waschen.

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