FettverbrennungThermogenese: Abnehmen durch Wärmebildung

Inhalt
  1. Thermogenese durch Lebensmittel
  2. Thermogenese durch Temperaturschocks
  3. Thermogenese durch Sport

Scharf Abnehmen: Wer überschüssige Pfunde verbrennen möchte, kann getrost auf sogenannte Thermogenese setzen - die Bildung von Wärme durch Stoffwechselaktivität.

Das Fett einfach verpuffen lassen - geht das? Die Thermogenese lässt genau diese schöne Vorstellung in Erfüllung gehen - und zwar auf ganz natürliche Weise!

Als Thermogenese wird ein natürlicher Vorgang der Körpers bezeichnet: Die Umwandlung von Energie (z.B. Fett, Kalorien) in Wärme. Der menschliche Körper ist darauf ausgelegt, die Körpertemperatur auf konstanten 36 - 37 Grad warm zu halten. Um den Körper zu wärmen - oder zu kühlen - braucht der Körper Energie. Diese zieht er sich via Stoffwechsel aus überschüssigen Fettpölsterchen und Kalorien, die ihm zur Verfügung stehen.

Doch wie kann man dieses Thermogenese-Prinzip nutzen, um gezielt abzunehmen? Da wir jetzt wissen, dass jede Temperaturveränderung den Stoffwechsel anregt, müssen wir genau an dieser Stelle ansetzen, um gezielt das Fett schmelzen zu lassen und Gewicht zu verlieren.

Mit Thermogenese abnehmen heißt also: Mit ein paar Tricks den Wärmestoffwechsel des Körpers anregen. Dabei bedeutet anregen, den Körper bewusst Schwitzen oder Frieren zu lassen, damit er aktiv wird, um die konstante Temperatur wieder zu erreichen.

 

Thermogenese durch Lebensmittel

Wer schon einmal Chili gegessen hat weiß: scharfes Essen fördert das Schwitzen. Grund dafür sind vor allem die in scharfen Lebensmitteln enthalten Capsaicinoide, Piperettin, Senfölglycoside oder Gingerol, die den Hitzereiz im Körper hervorrufen. Zudem fördern die Wirkstoffe die Durchblutung und regen die Verdauung an.

In folgenden Lebensmitteln stecken die scharfen Fettkiller:

Wer Angst hat, dass es zu scharf ist, kann beruhigt sein: Zuuuu viel scharfes Essen ist nämlich weder förderlich noch gesund. Das Bundesinstitut für Ridikobewertung (BfR) empfiehlt Erwachsenen eine maximale Mahlzeitdosis von 5 mg Capsaicin pro Kilogramm Körpergewicht. Wer diese Dosis massiv überschreitet, riskiert Übelkeit, Bluthochdruck und / oder Schleimhautreizungen. Aber: Wer scharfes Essen in Maßen genießt, tut seiner Gesundheit sogar etwas Gutes, wie Studien bewiesen haben (siehe HIER).

Wer es weniger scharf mag, dem seien folgende Thermogenese-fördernden Lebensmittel empfohlen:

  • Kohl
  • Blumenkohl
  • Rosenkohl
  • Sellerie
  • Brokkoli
  • Äpfel
  • Beeren

Wer seine Thermogenese anregen möchte, sollte zusätzlich vor allem noch eines tun: Viel kaltes Wasser - ohne Kohlensäure! - trinken! Wer den Stoffwechsel gleich doppelt anregen will, mischt in das Wasser Ingwer und / oder frisch gepressten Zitronensaft hinein (HIER geht's zum Schlankwasser-Rezept).

 

Thermogenese durch Temperaturschocks

Um die natürliche Thermogenese auf Trab zu halten, muss man nicht nur auf die Ernährung setzen. Neben der Ankurbelung von Innen gibt es auch die Möglichkeit, die Thermogenese von Außen zu aktivieren. Das geht am besten, wenn man sich extremen Temperaturen aussetzt, wie großer Kälte oder Hitze.

Wer sich eine eiskalte Dusche oder ein heißes Bad gönnt, geht den Fettpölsterchen ebenfalls an den Kragen. Denn der Körper verbraucht Energie, um seine Idealtemperatur wieder zu erreichen.

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Auch ein Gang in die Sauna kurbelt die Thermogenese an - Experten sprechen hier von einem "Nachbrenneffekt." Zusätzlich verliert der Körper dabei große Mengen Wasser - und somit (jedenfalls vorübergehend) an Gewicht. Dabei gilt: Das Trinken beim Saunieren nicht vergessen!

 

Thermogenese durch Sport

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei - so kommt man auch beim Abnehmen per Thermogenese nicht an Bewegung vorbei. Denn: Wer sich bewegt, erwärmt seine Muskeln - und warme Muskeln arbeiten effektiver als kalte. Wer sich bis zum Schwitzen auspowert, kann sich sicher sein: Hier ist die Thermogenese gerade sehr aktiv.

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