Selbstsabotage

Unerreichbare Liebe: Warum wir uns an aussichtlose Schwärmereien klammern

Hast du auch schon mal für eine Person geschwärmt, warst vielleicht sogar richtig verliebt, aber wusstest trotzdem, dass diese Person unerreichbar für dich ist? Dass du dich in eine unerreichbare Person verliebst, hängt aber nicht etwa nur damit zusammen, dass diese besonders toll ist. In der Regel geht es dabei gar nicht um die Person, sondern um deine persönliche Einstellung. Hier erfährst du mehr.

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Wer stand nicht schon mal heimlich auf einen Promi? Kein Wunder, Stars wie Elyas M’Barek, Florian David Fitz und Co. sind ja auch echte Hingucker! Die Vorstellung, dass jemand so tolles der nächste Partner wird, ist natürlich schön! Doch ist ein Matthias Schweighöfer wirklich so perfekt, wie man sich das vorstellt?

Unerreichbare Liebe trifft nicht nur auf die offensichtlich eher schwierig erreichbaren Promis zu. Vielleicht warst du schon mal in jemanden verliebt, der verheiratet oder in einer Beziehung ist oder von dem du wusstest, dass er nicht bereit für etwas Ernstes ist. Aber warum verlieben wir uns in solche unerreichbaren Personen?

Du bist unglücklich verliebt? – Das kannst du dagegen tun!

Unerreichbare Liebe: Die perfekte Illusion

Was macht eine unerreichbare Liebe so attraktiv? Schließlich sind die Aussichten nicht gerade prickelnd! Warum Energie und Gefühle in etwas investieren, was letztendlich nicht mehr ist als eine Illusion? Doch genau die Illusion ist es, was das Konstrukt der unerreichbaren Liebe so tückisch macht. Denn wo findet man eine bessere Beziehung als in den eigenen Gedanken? Verliebt man sich in eine unerreichbare Person, so weiß man nicht wirklich, wie sich die Person in einer Beziehung verhalten würde, man kann es sich jedoch ausmalen.

Man verliebt sich also in eine perfekte Illusion. Und diese Vorstellung wird nur dann nicht enttäuscht, solange es eine Illusion bleibt. In der Realität würde dieses Bild möglicherweise zerstört werden. Aber da man weiß, dass die erträumte Person für immer unerreichbar bleiben wird, kann die Traumvorstellung aufrechterhalten werden. Das kann aber leider zur Folge haben, dass du dich darin verlierst. Dass du lieber in deiner Fantasie lebst, statt echte Begegnungen zuzulassen.

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Angst vor Nähe: Unerreichbare Liebe als Selbstschutz

Träumereien von perfekten Beziehungen mit unerreichbaren Personen sind das eine. Das andere ist, was es mit dir macht. Denn seien wir mal ehrlich, hier geht es doch eigentlich gar nicht um diese eine Person, in die wir glauben hoffnungslos verliebt zu sein. Die Wahrheit ist, wir haben Angst. Angst davor, eine echte Bindung einzugehen und möglicherweise verletzt zu werden.

Solange die Liebe unerreichbar ist, kann dir nichts passieren. Du bist vor allem Bösen, vor der Realität beschützt. Aber diese Verhaltensweise macht auch sehr einsam und letztendlich nur unglücklich. Wir sollten versuchen mutig zu sein, die Traumvorstellung über Bord werfen und uns den erreichbaren Personen öffnen. Ja, das macht angreifbar und verletzlich, aber es gibt uns auch die Chance, die Realität zu einem Traum werden zu lassen.

Schluss mit der Selbstsabotage

Vielleicht stellst du fest, dass du nicht zum ersten Mal in eine unerreichbare Person verliebt bist? Wer zum Beispiel Selbstzweifel, Bindungsangst oder Angst vor dem Verlassenwerden hat, der neigt womöglich dazu, sich grundsätzlich in unerreichbare Menschen zu verlieben. Es gilt, dieses Muster zu erkennen. Denn nur, wenn du dir bewusst machst, dass es einen Grund dafür gibt, dass du dazu tendierst dich in einer unerreichbaren Liebe zu verlieren, kannst du diese Verhaltenskette durchbrechen.

Trau dich! Lass die Vorstellung von dem perfekten Partner los! Der unerreichbare Mensch, in den du glaubst verliebt zu sein, ist ganz bestimmt nicht so makellos, wie deine Gedanken es dich glauben lassen! Wenn du dich immer nur mit dieser einen Person beschäftigst, dann verpasst du möglicherweise den Richtigen! Und den gibt es nunmal nur in der realen Welt.

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