Befriedigung durch ZuguckenVoyeurismus: Alles über die Lust am Zuschauen

Bei Voyeurismus denken wir zunächst an Spanner, dabei muss der Begriff viel facettenreicher gefasst werden. Zu einem gewissen Teil ist es sogar etwas Natürliches. Wir erklären dir, was sich genau dahinter verbirgt.

Inhalt
  1. Was ist Voyeurismus?
  2. Krankhafter Voyeur guckt ohne Zustimmung beim Sex zu
  3. Candaulismus: Wenn der Partner zum Voyeur wird
  4. Nahezu jeder hat eine voyeuristische Ader
  5. Die klaren Grenzen des Voyeurismus

Das Thema Voyeurismus ist viel breiter gefächert als wir im ersten Moment vermuten. Wir erklären dir, wann es sich um eine krankhafte Form des Voyeurismus handelt und wann es eine normale Neigung ist.

 

Was ist Voyeurismus?

Das Wort "Voyeurismus" stammt von dem französischen Wort "voir", was "sehen" bedeutet. Und damit ist auch schon klar, worum es sich handelt. Voyeuristen erregt es, Menschen beim Sex zu beobachten. Sie erleben sexuelle Befriedigung durchs Zuschauen und dadurch, bei sich selbst Hand anzulegen und nicht durchs Mitmachen.

 

Krankhafter Voyeur guckt ohne Zustimmung beim Sex zu

Krankhaft wird die sexuelle Veranlagung, wenn die Person einzig und allein dadurch Erregung empfindet, wenn sie anderen beim Sex zusieht und dies auch ohne deren Zustimmung tut.

 

Candaulismus: Wenn der Partner zum Voyeur wird

Ein Sex-Trend, der immer mehr aus der Tabu-Zone gerät, ist Candaulismus. Hierbei empfindet ein Partner Erregung daran, seinem Partner beim Sex mit jemand anderem zuzusehen. 

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Nahezu jeder hat eine voyeuristische Ader

Das hört sich alles befremdlich für dich an? Mag sein, aber trotzdem hat fast jeder von uns eine gewissen voyeuristische Ader, auch wenn sich das nicht zwingend in sexueller Erregung durch Candaulismus oder Pornos gucken äußern muss. Allerdings verspüren wir alle eine gewisse Lust am Zuschauen. Die muss nicht zwingend sexuell geprägt sein. Aber die Lust am Zusehen existiert in der breiten Bevölkerung, sonst wäre unsere ganze Film- und Serien-Landschaft nicht existent. Und denke auch an den Drang, den man automatisch verspürt, wenn man seinen Nachbarn durchs Fenster sieht und nicht weggucken kann.

Eine leichte voyeuristische Neigung ist demnach also ganz natürlich.

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Die klaren Grenzen des Voyeurismus

Es gibt also unterschiedliche Facetten, was die Lust am Zuschauen betrifft, auch was die Sexualität betrifft. Grundsätzlich gilt es als gesellschaftlich akzeptiert, wenn man seine voyeuristische Neigung beim Ansehen von Pornos befriedigt. Auch wenn Paare Spaß dabei empfinden, wenn ein Partner dem anderen beim Sex mit einer anderen Person zusieht, ist es nichts Verwerfliches. Nicht tolerierbar sind allerdings Voyeure, die anderen, ohne deren Zustimmung beim Sex zusehen.

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