CandaulismusWifesharing: Immer mehr Paare lieben diesen Sex-Trend

Whifesharing – immer mehr Paare finden diesen neuen Sex-Trend spannend und wollen ihn ausprobieren. Wir verraten alles, was du über die Sexpraktik, die auch als Candaulismus oder Cuckold bekannt ist, wissen musst!

Inhalt
  1. Wifesharing: Wenn Männer ihre Frauen beim Sex teilen wollen
  2. Varianten: Was ist Wifesharing?
  3. Beim Sex teilen: Chauvinistisch oder selbstbestimmt?
  4. Risiken von Wifesharing
 

Wifesharing: Wenn Männer ihre Frauen beim Sex teilen wollen

Ja! Sie haben richtig gelesen. Nach dem praktischen Modell des Carsharings, gibt es nun auch das Wifesharing. Was es mit Candaulismus auf sich hat, ist schnell erklärt: zwei oder mehr Männer teilen sich eine Frau. Einer von ihnen ist mit der Frau zusammen oder verheiratet, der andere stößt buchstäblich dazu, um sich im Beisein des anderen Männchens sexuell mit ihr zu vergnügen. Im Wifesharing findet das allerdings auch die Frau erregend. 

Candaulismus ist dabei der Fachbegriff für das Wifesharing-Phänomen, worunter Cuckold fällt. Was hinter diesem Sex-Trend steckt, erfährst du hier.

 

Varianten: Was ist Wifesharing?

Anders als beim Partnertausch, wo beide mit dem jeweiligen Gegenpart eines anderen Paares in die Kiste hüpfen, werden beim Wifesharing ein oder mehrere Männer zum Sex dazu geladen. Von der Haltung her heißt es, sollten alle dem zustimmen. Das bedeutet: Auch die Frau muss es toll finden und wollen nicht nur die Männer. Im Grunde auch nichts anderes als ein Dreier mit einer Frau und zwei Männern (MFM).

Bei der Variante „Cuckold“ geht der feste Partner beim Wifesharing in die devote und passive Rolle. Er darf nur zugucken und sich hinterher berichten lassen, wie gut der andere Typ seine Frau durchgevögelt hat. Im klassischen Wifesharing, soweit es sowas gibt, sind die männlichen Teilnehmer beide gestaltend und aktiv dabei. Je nach Vorliebe eben.

Wird in Clubs oder Foren ein Aufruf oder eine Einladung zum Wifesharing ausgesprochen, kann dies offenbar auch in einen „Gangbang“ münden. Also in eine Runde, in der viele Männer nacheinander oder gleichzeitig Sex mit einer Frau haben. 

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Beim Sex teilen: Chauvinistisch oder selbstbestimmt?

Hört man sich in einschlägigen Foren um, wird Wifesharing als selbstbestimmte Möglichkeit von Frauen kommuniziert, mit vielen Männern Sex haben zu können und trotzdem in einer festen Partnerschaft zu leben. Frauen mit viel Lust auf Sex erklären dann, dass sie ihre sexuellen Fantasien auf diese Weise wunderbar ausleben können, ohne den Partner hintergehen zu müssen. Oder sogar, um auch ihm sexuelle Vielfalt zu ermöglichen, weil sie es lieben, wenn es ihn antörnt.

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Kann sein. Aber warum heißt es dann nicht zum Beispiel „men-choosing“ oder „guys-taking“? Wifesharing impliziert irgendwie, dass zwei Typen sich eine Frau teilen. Und nicht, dass eine Frau sich zwei Kerle aussucht. Diese Implikation lässt dann doch daran zweifeln, dass hier vor allem sexuell selbstbestimmte Frauen am Start sind. Am Ende geht es nämlich doch oftmals um das Überlassen der Partnerin des einen Mannes an einen anderen Mann, es ist also anders als bei einer Dreiecksbeziehung oder Polyamory.

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Risiken von Wifesharing

Aber aufregen muss sich jetzt eigentlich niemand. Wie und ob jeder seine sexuellen Fantasien auslebt, ob es vielleicht mal aktiv, passiv, zu dritt, zu viert oder wie auch immer ausgelebt wird, muss letztlich jeder Mann und jede Frau selber wissen. Sexualität ist jedoch ein sensibler Bereich, in den viele Menschen keinen Dritten hineinlassen wollen. Und das ist genauso in Ordnung wie Spaß am Dreier oder Gangbang, wenn er freiwillig abläuft und der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten ernst genommen wird. Doch die Gefahr ist groß, Verletzungen zu erleben, wenn im Wifesharing oder Cuckolding Machtspiele auf sexueller Ebene ausgetragen werden. Dessen muss sich jeder bewusst sein, der sein Sexualleben auf diese Weise erweitern möchte.  

Autorin: Marthe Kniep  

 

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