Gesundheit

Zahnhygiene: Löcher in den Zähnen können tödlich sein

Zahnerkrankungen haben negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System. Dies zeigt eine schwedische Studie.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Löcher im Mund sehen nicht nur unschön aus - sie schaden auch unserer Gesundheit. Eine schwedische Studie zeigte die Auswirkungen von Zahnerkrankungen auf das Herz-Kreislauf-System und wie es scheint, können schlechte Zähne zu schlimmen Herzerkrankungen führen.

Karies: Tödlich in extremen Fällen laut Studie

Für die Studie wurden 7674 Menschen beider Geschlechter mit Erkrankungen des Zahnhalteapparates über einen Zeitraum von rund zwölf Jahren beobachtet - mit dem Ergebnis, dass besonders Menschen mit fehlenden Zähnen ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko tragen. Besonders auffällig war das Auftreten von Herzkrankheiten bei Menschen, die weniger als zehn eigene Zähne hatten.

Wie oft muss ich die Zahnbürste eigentlich wechseln?

Karies-Studie: Schlechte Zähne erhöhen Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme

Grund dafür sind schlechte Bakterien, die zu Entzündungen im Mund führen. Diese bleiben nicht zwangsweise im Zahnfleisch, sondern können sich über die Blutbahn im ganzen Körper verteilen. Auf diesem Wege können schädliche Bakterien schlussendlich auch zum Herz gelangen und dort schwere Erkrankungen verursachen. Laut des Autors der Studie, versiebenfacht sich das Risiko wegen mangelnder Zahnhygiene am Herz-Kreislauf-System zu erkranken.

Wenn das mal kein Grund ist, regelmäßig beim Zahnarzt vorbeizuschauen.

Foto-Credits: nanoqfu/iStock (Symbolbild)

Weiterlesen: