Schlank ohne DiätZusatzstoffe: Die 6 schlimmsten Dickmacher

Inhalt
  1. Die Wirkung der Zusatzstoffe
  2. + Zusatzstoff Nr. 1: Aspartam
  3. + Zusatzstoff Nr. 2: Glutamat
  4. + Zusatzstoff Nr. 3: Guanylsäure
  5. + Zusatzstoff Nr. 4: Fruktose
  6. + Zusatzstoff Nr. 5: Cyclamat
  7. + Zusatzstoff Nr. 6: Bisphenol und Phthalate
  8. Vorsicht, Zusatzstoffe! So tappst du nicht in die Falle!

Es will einfach nicht klappen mit dem Abnehmen? Schuld daran können versteckte Zusatzstoffe im Essen sein. Wir haben die sechs größten Dickmacher entlarvt.

Mit einer ausgewogenen und kalorienreduzierten Ernährung nimmst du ganz leicht ab – das hat bestimmt jeder schon einmal gehört. Grundsätzlich ist das ja auch richtig. Oftmals fällt das Abnehmen jedoch trotzdem schwer. Grund dafür können heimliche Dickmacher sein. Zusatzstoffe, die sich in Lebensmitteln verbergen und den Körper daran hindern, an Gewicht zu verlieren.

Zusatzstoffe: Die 6 schlimmsten Dickmacher
Wenn du einfach nicht abnimmst, können die Zusatzstoffe in deinem Essen der Grund dafür sein.
Foto: iStock
 

Die Wirkung der Zusatzstoffe

Süßstoffe, Geschmacksverstärker, Weichmacher, aber auch natürliche Stoffe können einen großen Einfluss auf das Körpergewicht haben. Das Gemeine: Sie stecken besonders häufig in Lebensmitteln, auf die man zurückgreift, wenn man ein paar Pfunde verlieren möchte – wie beispielsweise Light-Produkte.

Die Stoffe haben alle eines gemeinsam: Sie senden dem Körper falsche Signale und sorgen so dafür, dass das Hunger- und Sättigungsgefühl durcheinandergebracht wird. Die Folge: Man isst mehr als geplant, hat Heißhunger-Attacken oder größeren Appetit. Klar, dass das Abnehmen somit viel schwererfällt. Schaue dir die größten heimlichen Dickmacher auf diesen Seiten einmal genau an und überprüfe, wo sie sich verstecken. Dabei die Inhaltsliste auf den Lebensmittelverpackungen unter die Lupe nehmen. Denn es gilt: Feind erkannt, heißt: Feind verbannt.

 

+ Zusatzstoff Nr. 1: Aspartam

Was ist das und wo steckt’s drin?

Aspartam ist in Europa und Amerika der Marktführer unter den Süßstoffen und findet vor allem in Light-Produkten und Kaugummis Verwendung.

Welche Wirkung hat der Stoff?

Aspartam verwirrt den Körper. Denn einen süßen Geschmack verbindet dieser automatisch mit Energie in Form von Kalorien – so wie es beispielsweise beim normalen Zucker der Fall ist. Bemerkt der Körper, dass er lediglich den Geschmack, aber keinerlei Energie geliefert bekommen hat, sendet er sofort wieder Hungersignale aus, die uns dazu animieren, ganz schnell mehr zu essen. So kommt es zu den ungeliebten Heißhunger-Attacken.

Wie ist er gekennzeichnet?

Hinter E 951, Aspartam-Acesulfam-Salz oder auch der Anmerkung „enthält eine Phenylalaninquelle“ verbirgt sich der geheime Dickmacher.

 

+ Zusatzstoff Nr. 2: Glutamat

Was ist das und wo steckt’s drin?

Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, der vielfältig verwendet wird. Gerade lange haltbare oder salzige Lebensmittel wie Gemüsebrühe, Chips sowie Soßen und asiatische Gerichte enthalten den geheimen Dickmacher.

Welche Wirkung hat der Stoff?

Kurz nach der Einnahme des Geschmacksverstärkers wird die Konzentration des Schlankhormons Leptin herabgesetzt. Das führt dazu, dass das Gehirn Hungersignale aussendet. Folge: Man nimmt mehr Nahrung auf, als der Körper benötigt, und nimmt so zu.

Wie ist er gekennzeichnet?

Der Stoff wird als E 620, Glutaminsäure oder Mononatriumglutamat bezeichnet. Aber auch in Hefeextrakt ist Glutamat enthalten.

 

+ Zusatzstoff Nr. 3: Guanylsäure

Was ist das und wo steckt’s drin?

Bei der Guanylsäure handelt es sich um einen Geschmacksverstärker, der vor allem zum Würzen von Suppen, Soßen, Fleischprodukten, Gemüseerzeugnissen, Fertiggerichten wie Pizza und Knabberartikeln verwendet wird.

Welche Wirkung hat der Stoff?

Der Geschmacksverstärker bringt in salzhaltigen Lebensmitteln das volle Aroma zur Entfaltung. Das Problem dabei: Salz macht süchtig. Tatsächlich ist es nämlich so: Je mehr Salz wir essen, desto mehr wird dieses von unserem Gehirn eingefordert. Die Folge: Man neigt dazu, mehr zu essen, und der Heißhunger auf salzige Speisen wie Pommes und Pizza nimmt ständig zu.

Wie ist er gekennzeichnet?

Hinter E 626, Guanylsäure oder auch Guanylat verbirgt sich der heimtückische Geschmacksverstärker.

 

+ Zusatzstoff Nr. 4: Fruktose

Was ist das und wo steckt’s drin?

Fruchtzucker findet man, wie der Name schon sagt, in Obst. Aber auch in Fruchtjoghurts oder als Süßungsmittel in Diätprodukten findet er Verwendung. Mittlerweile wird er zudem auch in herzhaften Speisen verarbeitet, beispielsweise in Fleischsalat.

Welche Wirkung hat der Stoff?

Auch wenn es sich bei Fruchtzucker um einen natürlichen Nährstoff handelt, so hat dieser die Eigenschaft, unser Gehirn auszutricksen. Denn während der Körper bei der Aufnahme von normalem Zucker das Sättigungshormon Leptin ausschüttet, ist das bei Fruchtzucker nicht der Fall. Die Folge: Obwohl man mit dem Fruchtzucker Energie aufnimmt, bleibt das Appetitzentrum voll aktiv. Dadurch isst man weiter, nimmt dementsprechend insgesamt zu viel Energie zu sich, welche dann in Fettpolster umgewandelt wird.

Wie ist er gekennzeichnet?

Ob Fruktose, Fructose, Fruchtsüße, Apfelfruchtsüße oder auch Glucose-Fructose-Sirup – hinter all diesen Begriffen verbirgt sich Fruchtzucker.

 

+ Zusatzstoff Nr. 5: Cyclamat

Was ist das und wo steckt’s drin?

Hierbei handelt es sich um einen extrem starken Süßstoff, der in Diät-Drinks, Desserts und auch vielen Brotaufstrichen wie Marmeladen verwendet wird.

Welche Wirkung hat der Stoff?

Aufgrund des süßlichen Geschmacks des künstlichen Zuckers kann es zu einer Insulin-Überproduktion kommen. Das ist kontraproduktiv für unser Gewicht, denn das Insulin bringt den Körper dazu, Kalorien zu sammeln und diese dann als Energiereserven in Form von Fett zu speichern.

Wie ist er gekennzeichnet?

Der Dickmacher wird als E 952, Cyclamat oder auch Cyclohexylsulfonaminsäure angegeben.

 

+ Zusatzstoff Nr. 6: Bisphenol und Phthalate

Was ist das und wo steckt’s drin?

Bisphenol A wird in Beschichtungen von Plastikbehältern, Getränken und Konservendosen verwendet. Phthalate verstecken sich in Weichmachern für Kunststoffverpackungen, in Folien, Tüten und Deckeln.

Welche Wirkung hat der Stoff?

Bisphenol A unterdrückt das Hormon Adiponektin. Dieses dient unter anderem dazu, den Körper vor natürlichen „Gefahren“ wie z. B. vor Übergewicht zu schützen. Im Klartext: Wird das Hormon unterdrückt, fällt es schwerer zu entscheiden, welche Nahrung gesund ist und welche nicht. Phthalate können sich beispielsweise von Plastikdeckeln lösen und so in den Körper gelangen. Da diese Stoffe chemisch gesehen den menschlichen Hormonen ähneln, die Hungergefühle auslösen, sorgen diese automatisch dafür, dass der Körper mehr Appetit signalisiert als normal.

Wie ist er gekennzeichnet?

Da es sich bei den Stoffen um keine Lebensmittelzusatzstoffe handelt, werden sie nicht angegeben.

 

Vorsicht, Zusatzstoffe! So tappst du nicht in die Falle!

1. Weg mit allen Verpackungen

Studien ergaben: Verpackungen können echte heimliche Dickmacher sein. Besonders wenn man direkt aus der Tüte oder Schachtel isst. Der Grund dafür ist, dass wir die Lebensmittel nicht sehen und so rund 30 Prozent der verzehrten Menge gar nicht richtig wahrnehmen. Also essen wir automatisch mehr. Chips-Tüten sind für dieses Phänomen der beste Beweis. Um diese fiese Falle zu vermeiden, die Tüten mit leckeren Nüssen, Chips oder Flips in eine offene Schüssel umfüllen. Und zwar nur so viel, wie man sich gönnen will. Die angebrochene Tüte gleich wieder wegräumen.

2. Ablenkung

Jede Nebenbeschäftigung beim Essen kann dazu führen, dass man mehr futtert als geplant - und es nicht einmal merkt. Denn Sättigungssignale werden während Gesprächen mit Freunden, vor dem Fernseher oder beim Autofahren leichter übergangen. Nimm dir also möglichst ausreichend Zeit zum Essen und versuche, dich bewusst auf deine Körpersignale zu konzentrieren.

3. Achtung: fettarme Nahrungsmittel

Trügerisch: Die meisten Produkte mit der Kennzeichnung „Low Fat“ oder „0 % Fett“ enthalten umso mehr Zucker. Fettarme Joghurts haben so meist mehr Kalorien als Joghurts mit normalem Fettgehalt.

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