Achtung!9 Anzeichen, dass es deinem Hund sehr schlecht geht

Auch unserem Vierbeiner geht es ab und zu mal nicht gut. Wie du erkennen kannst, ob dein Hund Schmerzen hat.

Inhalt
  1. Atmung des Hundes
  2. Appetitlosigkeit
  3. Veränderter Gang
  4. Verhaltensänderungen
  5. Veränderungen in der Haltung
  6. Augen
  7. Weniger Energie
  8. Vermeidungsverhalten
  9. Übermäßiges Lecken

Besitzer wollen natürlich, dass es ihrem Hund an nichts fehlt und es ihm gut geht. Doch oft zeigen die Vierbeiner wie sie sich wirklich fühlen nur dann, wenn sie unbeobachtet sind oder verstecken ihre Schmerzen so lange wie möglich. Doch es gibt einige Auffälligkeiten, an denen du sehen kannst, ob sich dein Hund wohlfühlt oder nicht.

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Doch warum zeigen unsere Vierbeiner so selten, dass sie Schmerzen haben? Zu den Vorfahren der Hunde gehören die Wölfe und diese zeigen keine Schmerzen, weil sie dies verwundbar machen und sogar den Ausschluss aus dem Rudel bedeuten könnte, schreibt das Portal "senior-hunde.de". Deshalb vermeiden es auch Hunde, sich irgendeine Art von Schwäche anmerken zu lassen. Doch wer genug hinschaut, kann trotzdem erkennen, wie es dem Vierbeiner wirklich geht.

 

Atmung des Hundes

Wenn dein Hund flach, besonders schnell oder sehr unregelmäßig atmet, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass er Schmerzen hat. Am besten also genau hinschauen und auf die Bewegung des Brustkorbs achten. Hebt sich der Brustkorb, atmet der Vierbeiner ein, senkt er sich, atmet das Tier aus. Normalerweise atmet ein Hund pro Minute etwa 10 bis 40 Mal.

 

Appetitlosigkeit

Ein deutliches Anzeichen dafür, dass es dem Hund nicht gut geht, ist eine Veränderung seines Fressverhaltens. Hat der Vierbeiner keinen Hunger mehr und sogar keine Lust auf Leckereien, stimmt mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas nicht. Deshalb sollte nicht gezögert und ein Tierarzt um Rat gefragt werden.

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Veränderter Gang

Dein Hund hinkt, humpelt oder belastet nur eine Seite, dann hat er offensichtlich körperliche Schmerzen. Ebenfalls Warnsignale: Ein hörbares Schleifen der Krallen auf Asphalt oder ein auffällig langes Um-sich-selbst-drehen vor dem Hinlegen. Letzteres könnte auf Schmerzen im Hüft- und Rückenbereich zurückzuführen sein.

 

Verhaltensänderungen

Jeder Hund ist anders: Der eine mag es lieber ruhiger, der andere möchte am liebsten den ganzen Tag beschäftigt werden. Umso wichtiger ist es auf Wesensveränderungen zu achten. Rennt der Vierbeiner zum Beispiel auf einmal nicht mehr dem Stöckchen hinterher oder zeigt wenig Interesse, wenn du nach Hause kommst? Auch wenn das Tier plötzlich nach Menschen oder anderen Hunden schnappt, könnte es Schmerzen haben.

 

Veränderungen in der Haltung

Eine geduckte oder starre Haltung kann auf ein gesundheitliches Problem hindeuten. Auch bei einem eingeklemmten Schwanz, hängendem Kopf, häufigem Zittern oder übermäßigem Schütteln handelt es sich um Warnsignale, die nicht ignoriert werden sollten.

 

Augen

Hast du Zweifel, ob es deinem Hund gut geht, schaue ihm am besten ganz genau in die Augen. Blutunterlaufene Augen, dauerhaft verengte oder geweitete Pupillen oder sogar Schielen können auf körperliche Schmerzen hindeuten.

 

Weniger Energie

Ähnliche wie Verhaltensänderungen kann auch das Energielevel des Hundes einen Aufschluss darüber geben, ob es ihm gut geht oder nicht. Hat der Vierbeiner ungewöhnlich wenig Energie oder ist gar lethargisch und verkriecht sich sogar, solltest du wachsam sein.

 

Vermeidungsverhalten

Zeigt dein Hund vielleicht sogar ein Vermeidungsverhalten? Das siehst du zum Beispiel daran, dass er nicht mehr die Treppe hochlaufen oder statt auf dem Bett oder dem Sofa lieber auf dem Boden liegen will.

 

Übermäßiges Lecken

Hunde lecken sich oft Wunden, die durch äußere Verletzungen, verkrustetes Fell, festgebissene Zecken oder andere Gründe zustande gekommen sind. Doch wenn keine Wunde sichtbar ist und der Hund sich trotzdem übermäßig an einer Stelle leckt, dann ist das ein Alarmsignal, denn womöglich versucht er so innere Verletzungen sauber zu machen.

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