Oh nein!

Ärger mit dem Rundfunkbeitrag! Diese Strafe droht uns nun

Schlechte Nachrichten für all jene, die sich per Brief an die fälligen Rundfunkgebühren erinnern lassen. Jetzt könnte es wirklich teuer werden...

Ärger mit dem Rundfunkbeitrag! Diese Strafe droht uns nun
Foto: IMAGO / Christian Ohde

Seien wir mal ehrlich: Eigentlich zahlt den Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ-Gebühr) wirklich niemand gerne. Zudem ist er für viele Menschen schlichtweg zu teuer. Auch eine Änderung könnte vergesslichen Bürger*innen jetzt teuer zu stehen kommen...

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Jetzt wirds teuer: neue Regel beim Rundfunkbeitrag

Statt den Rundfunkbeitrag (18,36 Euro im Monat oder 55,08 Euro alle drei Monate) per SEPA-Lastschriftverfahren abzudrücken, lassen sich rund 2,5 Millionen Deutsche quartalsweise per Brief inklusive Überweisungsschein an die fälligen Rundfunkgebühren erinnern. Doch damit ist nun Schluss! Seit dem 15. Mai verzichtet der "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" auf die schriftlichen Zahlungsaufforderungen alle drei Monate.

Wer also seinen Rundfunkbeitrag nicht automatisch vom Konto abbuchen lässt, sollte sich vor Strafgebühren hüten! Denn: Nur noch einmal im Jahr erhalten Mediennutzer*innen eine Zahlungsaufforderung per Post, in der die zu zahlenden Beiträge samt Fristen für die Zahlungen vermerkt sind.

Wer jedoch seinen Rundfunkbeitrag nicht fristgerecht innerhalb von vier Wochen überwiesen hat, muss drauf zahlen. Fällig wird ein Versäumniszuschlag in Höhe von einem Prozent des offenen Betrags, mindestens aber acht Euro.

Sollte weiter nicht gezahlt werden, folgen weitere Mahnungen und ein Festsetzungsbescheid. Bedeutet: noch mehr Kosten.

Ärger mit dem Rundfunkbeitrag: Erinnerungsbriefe nur noch einmal pro Jahr

Hintergrund dieser Umstellung: Durch den Verzicht der schriftlichen Zahlungsaufforderungen wolle man Papier und Kosten einsparen sowie die Verwaltung entlasten.

Aber wäre es nicht möglich, all jene Mediennutzer*innen, die alle drei Monate an ihre Rundfunkgebühren erinnert wurden, papiersparsam per E-Mail zu benachrichtigen? Leider nicht! Aus diesem Grund empfiehlt der Beitragsservice allen Mediennutzer*innen das SEPA-Lastschriftmandat zu nutzen: "Das Lastschriftverfahren ist die bequemste und sicherste Zahlungsweise. Das Ausfüllen von Überweisungsträgern entfällt und es ist ausgeschlossen, Zahlungen zu übersehen oder falsche Überweisungen zu tätigen."

Eine andere Option wäre es, einen Dauerauftrag einzurichten, damit der Rundfunkbeitrag zum festgelegten Ausführungszeitpunkt überwiesen wird.

Wie funktioniert eigentlich die gesetzliche Rente? Mehr dazu erfahrt ihr im Video:

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Artikelbild und Social Media: IMAGO / Christian Ohde