Gefährliche InfektionBehörde warnt: Diese tödliche Gefahr lauert in der Ostsee!

Der Sommer ist da und besonders in diesem Jahr machen viele Menschen Urlaub an der Ostsee. Doch im Meer ist Vorsicht geboten.

Inhalt
  1. Vibrionen in der Ostsee: Verbreitung ab 20 Grad Wassertemperatur
  2. Besonders alte und immungeschwächte Menschen gefährdet
  3. Vibrionen-Infektion: Das sind die Symptome

Für die kommende Woche kündigen Metrologen viel Sonne und Temperaturen von mindestens 30 Grad voraus. Das perfekte Wetter für einen Urlaub an der Ostsee. Doch wer im Meer baden geht, sollte vorsichtig sein, denn das Wasser kann im Sommer zur tödlichen Gefahr werden.

 

Vibrionen in der Ostsee: Verbreitung ab 20 Grad Wassertemperatur

Die Temperaturen steigen und damit auch die Zahl der Urlauber an der Ostsee. Gerade in diesem Jahr, in dem viele Deutsche aufgrund der Corona-Krise lieber im eigenen Land verreisen, rechnen die Badeorte an der Ostsee mit vielen Besuchern. Doch das Planschen im Meer kann schnell gefährlich werden, denn bei hohen Temperaturen steigt auch die Verbreitung sogenannter Vibrionen im Wasser.

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"Vibrionen vermehren sich ab Wassertemperaturen von 20 Grad verstärkt", sagte Eckhard Strauch, Leiter des Konsiliarbüros für Vibrionen des BfR, der Deutschen Presse-Agentur. Bei niedrigen Temperaturen leben die Bakterien dagegen im Meeresboden. Doch durch den Klimawandel, den wärmeren Durchschnittstemperaturen und den damit einhergehenden höheren Wassertemperaturen wird das Wachstum und die Verbreitung der salztoleranten Bakterien begünstigt.

 

Besonders alte und immungeschwächte Menschen gefährdet

Noch ist die Verbreitung der Vibrionen gering, denn die Wassertemperatur beträgt gerade einmal 12 Grad, doch schon Ende Juni könnte sie über den kritischen Wert von 20 Grad steigen. Was die Ostsee so anfällig für die Bakterien macht: Hier ist Salzkonzentration moderat. "Gerade für die beiden Vibrionen-Spezies, die besondere Probleme verursachen, Vibrio vulnificus und Vibrio cholerae non-O1, sind die Bedingungen hier günstig", so Stauch.

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Junge und gesunde Menschen erkranken laut Robert-Koch-Institut nur selten an einer Vibrionen-Infektion, doch ältere und immungeschwächte Personen sind besonders gefährdet. Auch Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes, Lebererkrankungen oder Krebs haben ein erhöhtes Risiko. In den vergangenen Jahren lag die Zahl der Erkrankungen laut Eckhard Strauch im ein- oder niedrigen zweistelligen Bereich. Allerdings gab es auch schon Todesfälle im Zusammenhang mit der Infektion.

 

Vibrionen-Infektion: Das sind die Symptome

Vibrionen können zu schweren Wundinfektionen führen. Es zeigen sich Symptome wie starker lokaler Schmerz, Fieber und Schüttelfrost. Wer mit Vibrionen kontaminierte Meeresfrüchte roh oder wenig gegart gegessen oder kontaminiertes Meerwasser getrunken hat, kann Magen-Darm-Probleme bekommen. In der Regel wird eine Vibrionen-Infektion mit Antibiotikum behandelt.

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