Katastrophenszenario!

Blackout-Panik: Droht Deutschland der totale Stromausfall?

Absolute Dunkelheit, die medizinische Versorgung bricht zusammen und die öffentliche Sicherheit ist in Gefahr. Doch droht Deutschland wirklich ein Blackout?

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Die Joyn-Serie „Blackout“ macht's vor: Der Strom fällt aus, die medizinische Versorgung bricht vollends zusammen und überall herrschen Lieferengpässe. Doch wie realistisch ist dieses Katastrophenszenario? Und was bedeutet so ein Blackout für all jene Menschen, die Zuhause, auf der Arbeit oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln festsitzen?

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Blackout-Panik: Ist ein kompletter Stromausfall in Deutschland möglich?

Erst im vergangenen Juli fiel der Strom in Hunderttausenden Haushalten in Frankreich und Spanien aus. Die Ausbreitung des Blackouts auf ganz Europa konnte nur verhindert werden, weil die Stromversorger rechtzeitig handelten.

Grundsätzlich können die Deutschen aber aufatmen. "Deutschland hat eine sehr sichere Stromversorgung. Ein wochenlanger vollständiger Stromausfall in Deutschland oder in Europa ist unwahrscheinlich", so das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gegenüber der Teleschau.

Unwahrscheinlich heißt aber bekanntermaßen längst nicht ausgeschlossen. Sollte also der Strom tatsächlich in Deutschland vollständig ausfallen, würden sämtliche Geräte und Anlagen, die nicht über eine Notstromversorgung laufen, ebenfalls ausfallen! Zudem wäre bei einem Blackout die Versorgung mit Bargeld nicht mehr sichergestellt und abertausende Menschen würden im Dunkeln sitzen - ohne funktionierende E-Geräte, dafür jedoch mit abtauenden Kühl- und Gefrierschränken.

Katastrophenszenario: Was legt ein Blackout alles lahm?

Sollte ein solcher bundesweiter Blackout allerdings länger andauern als nur ein paar Stunden, müssen insbesondere die Folgen für die Telekommunikation "als dramatisch eingeschätzt werden". Zudem würde die Trinkwasserversorgung zusammenbrechen.

Während Flughäfen aufgrund der Notversorgung dagegen als "relativ robust und durchhaltefähig" gelten, würde nicht nur im Straßenverkehr absolutes Chaos ausbrechen, heißt es in einem Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung.

Besonders stark betroffen wären Krankenhäuser: "Bereits nach 24 Stunden ist die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens erheblich beeinträchtigt. Innerhalb einer Woche sei vom weitgehenden Zusammenbrechen der medizinischen und pharmazeutischen Versorgung auszugehen".

Experten gehen demnach davon aus, dass wenige Tage nach einem solchen Stromausfall "im betroffenen Gebiet die flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung" mit Lebensnotwendigem "nicht mehr sicherzustellen ist". Demzufolge wäre die öffentliche Sicherheit nicht mehr gewährleistet.

Blackout-Gefahr in Deutschland: Was kann man tun?

Wie sagt man so schön: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Um sich also dennoch für den Ernstfall eines Blackouts vorzubereiten, gilt vor allem eines: Selbst vorsorgen! Während Hamstern während der Corona-Pandemie eher belächelt wurde, ist das Anlegen eines Notvorrats durchaus empfehlenswert.

Zudem können solarbetriebene Batterieladegeräte oder Powerbanks, Kerzen, Campingkocher, Taschenlampen und genügend Streichhölzer im Falle eines kompletten Stromausfalls Abhilfe schaffen.

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Artikelbild und Social Media: Peter Dazeley/Getty Images & INA Photo Agency/IMAGO