Das sind die schönsten Babynamen aus dem Netflix-Hit "Stranger Things"
Eleven, Jim oder Lucas: Wir zeigen die schönsten Vornamen für Mädchen und Jungen aus der Netflix-Serie „Stranger Things“.
Ob Musik, Literatur oder Filme und Serien: Kultur bietet eine Inspirationsquelle – auch in Sachen Babynamen. Die Wahl des Vornamens für den Nachwuchs mag dann vielleicht nicht immer bewusst sein, wenn eine Leidenschaft deutlich ausgeprägt ist. Manchmal kann der Name auch unbewusst gewählt sein.
Das bestätigt auch die Sprachforscherin Birgit Eggert, Namensforscherin an der Universität Kopenhagen, gegenüber Nordschleswiger Online-Zeitung: „Ich denke zwar, dass wir einen Namen danach auswählen, ob er uns gefällt. Aber gleichzeitig werden wir unbewusst von der Gesellschaft um uns herum beeinflusst. Von Menschen, die allgemein sichtbar sind, seien es nun fiktive oder wirkliche Personen.“
Wenn du also ein Fan der Netflix-„Stranger Things“ bist und noch dazu schwanger, liebäugelst du vielleicht damit, dein Baby nach einem der Freunde und Figuren aus Hawkins, die sich gegen Monster aus der Schattenwelt wehren, zu benennen.
Wir zeigen die schönsten Babynamen der Netflix-Serie und erklären ihre Bedeutung.
"Stranger Things": Die schönsten Babynamen für Mädchen aus der Netflix-Serie
Elf/Jane
Eleven/Elf(i), Geburtsname Jane Ives, macht eine starke Charakterwandlung bei „Stranger Things“ durch. Die Heldinnen-Figur hat telekinetischen Kräfte, die sie einsetzt, um ihre Freunde zu beschützen, weshalb die Bedeutung des Namens nicht passender sein könnte: Elf stammt aus dem germanischen Sprachraum und bezieht sich auf ein mythologisches Wesen, etwa ein Naturgeist oder Lichtwesen. Du magst seltene Babynamen, aber Elf ist dir zu extravagant? Jane ist die englische Kurzform von Johanna. stammt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie „Gott ist gnädig“.
Joyce
Die Figur Joyce Byers, gespielt von Winona Ryder, ist eine alleinerziehende Mutter, die ihre Kinder vor der Schattenwelt beschützt. Der Babyname geht auf den altfranzösischen Namen 'Josce' zurück, hat aber auch einen keltischen Ursprung. Joyce bedeutet so viel wie „Kämpfer“ oder „Herr“.
Maxine
Maxine „Max“ Mayfield wird in der zweiten Staffel von „Stranger Things“ eingeführt und geht als neue Mitschülerin auf die Hawkins Middle School in die Klasse von Will, Mike, Lucas und Dustin. Max ist eine tapferer und selbstbewusste junge Frau – Eigenschaften, die sich auch in der Bedeutung des Namens wiederfinden: Maxine heißt aus dem Lateinischen übersetzt „die Große“. Wenn du mit diesem Babynamen der Netflix-Serie liebäugelst, triffst du also eine starke Wahl.
Nancy
Nancy Wheeler versucht in der Si-Fi-Horror-Serie „Stranger Things“ die Wahrheit hinter den übernatürlichen Ereignissen zu herauszufinden und mausert sich im Laufe der Staffeln zu einer investigativen Journalistin. Die Ursprünge des Namens Nancy reichen bis ins Mittelalter zurück: Tatsächlich wurde der Mädchenname zu dieser Zeit häufig als Koseform für die Vornamen Ann oder Anne benutzt, was aus dem Englischen „die Anmutige“ oder „die Gnädige“ bedeutet.
Robin
Ein weiterer Vorname von der erfolgreichen Netflix-Serie inspiriert, ist der Unisex-Name Robin. In „Stranger Things“ ist Robin Buckley die erste LGBTQ+-Figur. Sie gilt als schlagfertig, clever und spricht mehrere Sprachen. Robin ist der Kosename des männlichen Vornamens Robert, hat eine germanische und althochdeutsche Herkunft und bedeutet „der/die Ruhmreiche“. Während Robin vor allem als Jungenname vergeben wird, ist er in den USA und Kanada häufiger auch als weiblicher Vorname zu finden.
„Stranger Things“ verbindet auf ziemlich geniale Weise eine Mischung aus 80ties-Nostalgie, spannende Mystery-Story durch seine düsteren, parallelen Dimension, gepaart mit Teenagern, die uns einmal mehr zeigen, was Freundschaft und Erwachsen werden bedeutet.
Kein Wunder also, dass der Fankreis riesig ist. So groß, dass am 27. November 2025, als die ersten vier Folgen der fünften Staffel von „Stranger Things“ zum Streamen bereit gestellt wurden, der Server für drei Minuten zusammenkrachte. In den ersten Wochen brach die beliebte Serie einen Streaming-Rekord von rund 105 Millionen Views – was sie zu einer der meist gesehenen Netflix-Serien aller Zeiten macht.
Das sind die schönsten Babynamen für Jungen aus "Stranger Things"
Jonathan
In „Stranger Things“ versucht der introvertierte und ruhige Jonathan Byers seinen jüngeren Bruder Will zu finden und zu beschützen. Der Vorname Jonathan hat einen biblischen Hintergrund, denn er geht auf die hebräischen Wörter „jahw“ (hebräischer Gottesname) und „nathan“ (geben) zurück, weshalb der Babyname so viel wie „Gott hat gegeben“ bedeutet.
Jim
Jim ist die englische Kurzform von James. Auch dieser Name hat einen biblischen Hintergrund, die genaue Bedeutung ist allerdings nicht sicher. Als wahrscheinlich gilt die Übersetzung „Gott möge schützen“. Das passt, denn in der Netflix-Serie ist Jim Hopper der Polizeichef von Hawinks, der nach dem Tod seiner Tochter zum Beschützer der Kinder vor den übernatürlichen Bedrohungen wird.
Lucas/Lukas
In „Stranger Things“ wird Lucas als eigensinniger, aber loyaler Charakter dargestellt. Der männliche Vorname zählt seit Jahren zu den beliebtesten Jungennamen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Sprache rangiert er auf Platz 15. Lucas stammt aus dem Griechischen sowie Lateinischen und bedeutet "der Leuchtende" oder "der Glänzende".
Mike
Mike ist der Kopf der Clique um Will, Dustin und Lucas. Er gilt als selbstlos und fürsorglich, besonders in Bezug auf Eleven. Der Name Mike ist die englische Kurzform von Michael. Der Jungenname bedeutet aus dem Hebräischen übersetzt so viel wie „wer ist wie Gott?“. Suchst du also einen hebräischen Babynamen, der eine Verbindung zu „Stranger Things“ herstellt und noch dazu mit wenig Buchstaben auskommt, könnte Mike die richtige Wahl sein.
Will
Will Byers ist in der ersten Staffel spurlos verschwunden. Der sensible, künstlerische Junge hat eine enge Bindung zu seinen Freunden, die ihn daraufhin suchen. Die „Stranger Things“-Figur durchläuft in den fünf Staffeln eine vielschichtige Entwicklung, vor allem, was seine (sexuelle) Identität betrifft. Er gilt als Beschützer, weil er durch seine Verbindung zum „Upside Down“ eine Art Frühwarnsystem für seine Freunde entwickelt hat. Passender geht's nicht: Der Vorname Will (englische Kurzform von William/Wilhelm) heißt aus dem Althochdeutschen übersetzt „der entschlossene Beschützer“.
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