Hautpflege im WinterDiese 5 Tipps machen Deine Haut winterfit

 Schneit's schon? Bevor der Winter richtig losgeht, sollten Sie diese Beauty-Tipps beherzigen ...
Es schneit! Jetzt, wo der Winter richtig da ist, solltest Du diese Beauty-Tipps beherzigen ...
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Inhalt
  1. Liebe Haut, bleib bitte so!
  2. Trockenheit bekämpfen
  3. Den "Glow" erhalten
  4. Ein gutes Raumklima schaffen
  5. Auf alkohol- und duftstofffreie Produkte setzen
  6. Reichlich Wasser und Tee trinken
 

Liebe Haut, bleib bitte so!

Die Haut muss im Winter so einiges mitmachen: Kälte, Heizungsluft, zu wenig Sauerstoff ... Kein Wunder, wenn der Teint da früher oder später schlappmacht. Fünf schlaue Maßnahmen, damit es nicht so weit kommt.

 

Trockenheit bekämpfen

Schnelle Warm-Kalt-Wechsel machen der Haut sogar noch mehr zu schaffen als kühle Temperaturen.

DAS PROBLEM: Dermatologen vergleichen trockene Haut gern mit einer Backsteinwand ohne Mörtel. Weil sie zu wenig eigenes Fett produziert, ist ihre oberste Schicht nicht richtig dicht. Die Lücken machen sie anfälliger für Irritationen und verstärken den Feuchtigkeitsverlust.

DIE LÖSUNG: Wenn es "spannend" wird, erst mal das Waschverhalten überdenken. Lieber weniger (morgens reicht lauwarmes Wasser!) und reichhaltiger bzw. rückfettend reinigen. Danach bitte immer gleich eincremen. Und: die Pflege aufpäppeln, Tagescreme also entweder mit Hydro-Serum oder einem zusätzlichen Gesichtsöl mixen. Studien belegen, dass trockene Haut Cremes mit Aufbau-Wirkstoffen wie Urea, Omega-Fettsäuren oder Niacinamide (Vitamin B) besonders mag. Alle stärken die Barrierefunktion, indem sie die Produktion von Ceramiden (Hautfett) ankurbeln und reichlich Feuchtigkeit binden.

 

Den "Glow" erhalten

Eine richtig positive Ausstrahlung hat die Haut, wenn sie glatt, rosig und schön prall aussieht.

DAS PROBLEM: Merkmale wie "glowing" oder "radiant" haben aus Dermatologensicht nichts mit Make-up zu tun. Vielmehr geht es um die Fähigkeit der Haut, Licht zu reflektieren. Was natürlich am besten klappt, je glatter die Oberfläche ist. Trockene, aufgetürmte Hornschüppchen und große Poren sind da kontraproduktiv.

DIE LÖSUNG: Stumpfe Flächen müssen poliert werden, um zu glänzen. Den gleichen Effekt haben Peelings auf die Haut. Sie entsorgen fahle Schuppen und verfeinern die Poren. Weil ständiges Rubbeln bei Sensiblen zu Trockenheit führen kann, gibt es Vergleichbares auch in Fluids oder Seren verpackt. Sogenannte Radiance-Booster enthalten Wirkstoffe, die die Mikrozirkulation anregen, milde Fruchtsäuren (AHAs) zum Abschubbern der Haut oder Vitamin C. Sie sind meistens nicht so reichhaltig, deshalb am besten nachts oder als Zwei-Wochen-Kur auftragen.

 

Ein gutes Raumklima schaffen

Ein gutes Raumklima in den vier Wänden sorgt für eine entspannte Haut, die sich wohlfühlt.

DAS PROBLEM: Wenn es draußen kalt ist, haben wir es drinnen gerne kuschlig warm. Unserer Haut tun wir damit allerdings keinen Gefallen, denn für sie mag die trockene Heizungsluft überhaupt nicht. Die Folge: die Haut ist trocken, juckt und spannt. 

DIE LÖSUNG: Nach Möglichkeit sollte die Wohnung alle zwei Stunden stoßgelüftet werden. Wer tagsüber arbeiten geht, kann das natürlich kaum leisten. Eine gute Alternative sind Pflanzen. Sie sorgen nicht nur für ein gutes Raumklima, sondern sehen auch noch schön aus. Besonders viel Feuchtigkeit verdunsten Goldfruchtpalmen und Zyperngras.

 

Auf alkohol- und duftstofffreie Produkte setzen

Alkohol- und duftstoffhaltige Produkte sind im Winter keine gute Wahl für die sensible Haut.

DAS PROBLEM: Die Haut hat im Winter sowieso schon mit Feuchtigkeitsmangel zu kämpfen. Alkoholhaltige Produkte können die Haut zusätzlich reizen und Duftstoffe können allergische Reaktionen aulösen. Wusstest Du, dass eine halbe Millionen Deutsche unter einer Duftstoffallergie leiden?  

DIE LÖSUNG: Wer seiner Haut etwas Gutes tun möchte, frag in der Apotheke nach Produkten ohne Alkohol und Duftstoffe. Solche Produkte sind im Winter die beste Wahl für die strapazierte Haut, um es ihr so leicht wie möglich zu machen.    

 

Reichlich Wasser und Tee trinken

Auch von Innen können wir unserer Haut etwas Gutes tun - z. B. mit viel Wasser und Tee.

DAS PROBLEM: Im stressigen Alltag kommt es schnell vor, dass wir das Trinken einfach vergessen. Am Abend fühlen wir uns dann wie ausgetrocknet und auch unsere Haut japst nach Feuchtigkeit. 

DIE LÖSUNG: Wer im Alltag nicht von sich aus daran denkt regelmäßig zu trinken, kann sich mit Hilfe einer App daran erinnern lassen. Eine andere Lösung: Immer ein Glas oder eine Flasche Wasser hinstellen, sodass jeder Blick zu einer Erinnerung daran wird, dass die zwei Liter noch geschafft werden müssen.