Energieeffizienzklassen

Energielabel: Neue Kennzeichnung für Elektrogeräte

Wir kennen sie alle! Auf der Suche nach einem neuen Kühlschrank oder der Waschmaschine sieht man sie auf jedem Gerät: die Energielabel. Doch bald schon kommen neue Energieeffizienzklassen. Wie sie aussehen und was es mit den neuen Energielabel auf sich hat, verraten wir dir.

Video Platzhalter
Video: ShowHeroes

Auf dem Weg durch den Elektromarkt sieht man sie überall: Energielabels, wo man nur hinblickt. Sie sollen uns die Wahl des richtigen Kühlschranks oder Waschmaschine und Co. erleichtern. Doch gefühlt hat jedes Gerät ein A+++. Doch das soll sich mit der überarbeiteten Version und den neuen Effizienzklassen ändern. Wir stellen sie dir vor.

Wasserkocher entkalken: Mit diesen Hausmitteln klappt's

Was hat es mit dem Energielabel auf sich?

Das Energielabel erfüllt einen wichtigen Zweck, denn es informiert Verbraucher darüber, wie viel Energie ein bestimmtes Elektrogerät verbraucht und wie viel Lärm das Gerät macht, während es im Betrieb ist.

Da es sich um eine EU-Kennzeichnung handelt, wurde es so konzipiert, dass seine Symbole unabhängig von der jeweiligen Landessprache verstanden werden können. Das aktuell gültige Energielabel wird durch ein Neues ab März 2021 ersetzt.

Das noch aktuelle Energielabel wurde überarbeitet, damit sich die Aussagekraft wieder erhöht. Zudem steigen mit den neuen Energieeffizienzklassen die Anforderungen an die Hersteller in Bezug auf die Sparsamkeit der elektronischen Geräte.

Beschlagene Fenster: Diese Hausmittel helfen wirklich

Diese EU-Energieverbrauchskennzeichnung gibt es bisher

Die aktuelle EU-Energieverbrauchskennzeichnung gilt bereits seit Ende 2011. Momentan beginnen die Effizienzklassen bei A+++ und gehen bis G. Farblich ist das Energielabel von Dunkelgrün nach Dunkelrot skaliert.

So sieht das Energielabel bis jetzt aus und das Neue hat einen ähnlichen Look.
So sieht das Energielabel bis jetzt aus und das Neue hat einen ähnlichen Look. Foto: jack0m/iStock

Allerdings können nicht alle Gerätegruppen alle Effizienzklassen erreichen. So können einige Elektrogeräte maximal die Klasse A erreichen und andere werden sogar noch zugelassen, wenn sie lediglich D haben.

Das sind die neuen Energieeffizienzklassen

Das neue Energielabel ist eine abgespeckte Version der aktuellen Energieeffizienzklassen. Es gibt allerdings nur noch sieben von ihnen (A bis G). Die farbliche Skalierung von Dunkelgrün nach Dunkelrot ist geblieben.

Von den neuen Energieeffizienzklassen gibt es nur noch sieben und die einzelnen Stufen sind schwerer zu erreichen.
Von den neuen Energieeffizienzklassen gibt es nur noch sieben und die einzelnen Stufen sind schwerer zu erreichen. Foto: hh5800/iStock

Ab 1. März 2021 kommt das neue Label zunächst für Spül- und Waschmaschinen, Trockner, Kühl- sowie Gefriergeräte, Fernseher und Monitore. Es dürfen nicht beide Energielabels gleichzeitig auf demselben Gerät abgebildet werden. Deshalb gibt es eine Übergangszeit vom 1. bis zum 18. März 2021.

Lampen erhalten ihr neues Energielabel erst im September 2021, zudem gilt hier eine 1,5-jährige Übergangsfrist, bei der beide Labels parallel gezeigt werden dürfen.

Staubsauger bekommen erst mit dem neuen Energielabel überhaupt eine Effizienzklasse. Wie für Trockner, Backöfen und Co. kommt hier die neue Klassifizierung erst ab 2024. Zwei weitere Jahre später geht es mit den Heizungen weiter.

Notfallordner: Warum du einen brauchst und was unbedingt reingehört!

Warum gibt es überhaupt neue Effizienzlabels?

Für das neue Energielabel gibt es gute Gründe, die uns Verbrauchern die Wahl unserer neuen Elektrogeräte leichter machen soll.

Die neue Kennzeichnung unterscheidet feiner zwischen den Effizienzklassen. Zudem haben die einzelnen Stufen höhere Anforderungen als vorher. Deshalb können Geräte, die noch als A+++ eingestuft werden, im März mit einem D gekennzeichnet sein. Das kommt allerdings nicht nur durch die neuen Anforderungen, sondern auch durch eine angepasste Messweise. Verbrauchern soll so wieder eine richtige Einschätzung der Elektronik ermöglicht werden und Hersteller sollen gleichzeitig zu der Entwicklung von sparsamen Geräten ermutigt werden.

Das könnte dich auch interessieren:

Die neuen Geräte für den Sommer von SharkNinja die im Artikel ausführlich beschrieben werden - Foto: PR: SharkNinja
Hitzewelle?
Diese Summer-Must-haves von SharkNinja sorgen 2026 für Abkühlung auf Knopfdruck

Eisgekühlte Drinks, cremige Desserts und eine frische Brise selbst an den heißesten Tagen: Diese Sommer-Must-haves von SharkNinja machen sowohl die Gartenparty als auch das Afterwork zum Highlight!

Noah und Nick in einer Szene aus Your Fault: London - Foto: Sophie Williams/Prime Video
Wann geht es weiter?
„Our Fault: London“: Alles Wichtige zur Fortsetzung von „Your Fault: London“

Gerade erst ist „Your Fault: London“ bei Prime Video erschienen. Jetzt ist die wichtigste Frage: Welche Infos gibt es schon zum dritten Teil der Filmreihe?

Tyra Banks lacht in die Kamera - Foto: IMAGO / Everett Collection
„Das war falsch!“
Klage wegen Verleumdung: Tyra Banks wehrt sich gegen Netflix-Doku

Sie war das Gesicht von „America’s Next Topmodel“. Jetzt sorgt Tyra Banks für Schlagzeilen: Sie verklagt Netflix, weil sie in einer Doku „verzerrt“ dargestellt wird

Heidi Klum bei der OMR - Foto: IMAGO / Hartenfelser
War „schweineteuer“
Heidi Klum: Rund eine Million verloren – für ein Spiel

Sie ist Model, vierfache Mama – und vor allem eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Doch auch Heidi Klum macht Fehler. Einer kostete sie sogar rund eine Millionen Dollar, wie sie jetzt beichtete...

Zwei Frauen beugen sich über eine bewusstlose Frau am Boden - Foto: iStock/Jan-Otto
Erste Hilfe
Per App zum Lebensretter werden: So hilft „Saving Life“ Menschen in Not

Zwischen Leben und Tod entscheiden oft nur wenige Minuten. Die „Saving Life“-App soll genau diese Zeit überbrücken und könnte damit Leben retten.

Mette-Marit (52) und Kronprinz Haakon (52) - Foto: IMAGO / Belga
Schock in Norwegen
Mette-Marit auf Warteliste für lebensnotwendige Lungen-Transplantation

Die letzten Bilder von Kronprinzessin Mette-Marit waren besorgniserregend. Jetzt gab der norwegische Hof ein Update: Sie steht jetzt auf der Liste für eine Lungen-Transplantation.