Für ein glückliches LebenErziehung: 5 wichtige Werte, die Eltern ihren Kindern beibringen sollten

Inhalt
  1. Empathie
  2. Achtsamkeit
  3. Tatkraft
  4. Nachhaltigkeit
  5. Verantwortungsbewusstsein

Eltern wollen, dass ihre Kinder glücklich sind. Mit diesen fünf Werten machst du bei der Erziehung deiner Kinder alles richtig. Das bestätigen auch Forscher.

 

Empathie

Was eine Mama fühlt, und wie sie sich anderen gegenüber verhält, beeinflusst auch ihre Kinder. Das heißt konkret, wenn die Mutter immer hilfsbereit ist oder sich für andere einsetzt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sich ihre Tochter oder ihr Sohn genauso verhalten.

Für eine Studie untersuchte die University of California 35 Familien. Das Ergebnis war, dass Eltern nicht nur das Aussehen vererben, sondern auch die Gefühlswelt beeinflussen

Wer also selbst Hilfsbereitschaft zeigt, sorgt dafür, dass seine Kinder auch empathisch werden. Eltern können dies noch konkret fördern, indem sie zum Beispiel die Kinder dazu anleiten, Mitschülern bei den Hausaufgaben zu helfen oder an gemeinnützigen Projekten teilzunehmen.

 

Achtsamkeit

Achtsamkeit und zur Ruhe zu kommen, ist im späteren Erwachsenenleben unglaublich wichtig. Nur so schafft man es als Erwachsener, den modernen Anforderungen des Alltags entgegenzutreten und sie zu bewältigen.

Deshalb ist es wichtig, dass Eltern nicht hektisch und nebenbei auf ihre Kinder eingehen. Gemeinsame Ruhezeiten, zum Beispiel beim Vorlesen, sind wichtig, um die Bindung zu stärken und den Kleinen zu zeigen, dass Ruhe etwas Alltägliches sein sollte.

Jeder Tag sollte daher immer auch mehrere kurze Mini-Auszeiten beinhalten. Das klingt so leicht, ist es aber nicht. Tatsächlich ist es so, dass sich viele Mutter nutzlos fühlen. Rituale helfen dabei, die kleinen Auszeiten auch wirklich zu nehmen.

Am Ende profitieren beide: Das Kind lernt, dass es Anstrengungen besser bewältigen kann, wenn es sich eine Pause gönnt. Und die Mutter kommt aus ihrem Zirkel der Überforderungen heraus.

 

Tatkraft

"Das probiere ich jetzt mal!" Dieser Satz sollte zu einem Gefühl für dein Kind werden. Statt zu glauben, dass es sowieso nichts schafft, dass es zu schwach ist, oder dass es in der Schule nie gute Noten bringen wird, sollten Eltern ihren Kindern Mut machen, Dinge anzupacken

Damit können Eltern schon im jüngsten Alter anfangen. Wenn das Kind zu krabbeln beginnt, sollten die Distanzen ruhig immer etwas über die tatsächlichen Möglichkeiten erweitert werden. Denn eins ist vollkommen klar: Wenn Kinder immer wieder über ihre Grenzen gehen, lernen sie auch. 

Helikopter-Eltern müssen ihren Drang, das Kind zu beschützen, stark zurückfahren. Auch wenn es nur gut gemeint ist, und du dein Kind vor Unheil bewahren möchtest, du schadest ihm damit. Also ermuntere den oder die Kleine ruhig, etwas zu wagen – dann werden sie es auch als Erwachsene tun.

 

Nachhaltigkeit

Klar, möchte man sein Kind über alles verwöhnen. Am liebsten würde man ihm alle Wünsche erfüllen. Aber auch damit ist den Kleinen nicht geholfen. Denn irgendwann kommt einmal der Tag, an dem du oder dein Partner nicht mehr für euer Kind da sein werden.

Und spätestens dann muss euer Kind gelernt haben, das Leben selbst auf die Reihe zu bekommen. Ein plötzlicher Jobverlust, eine Krankheit oder andere unvorhersehbare Ereignisse können euer Kind dazu zwingen, besser mit Geld umgehen zu müssen. Für diesen Moment sollte das Kind gewappnet sein.

Wichtig ist es deshalb, dem Kind schon frühzeitig klarzumachen, dass Geld hart verdient werden muss, und dass Werte zu schützen sind. Wenn Kinder sich zum Beispiel mit Hunde ausführen oder Babysitting etwas Geld hinzuverdienen, lernen Sie frühzeitig, damit umzugehen.

Und damit erfüllst du dem Kind vielleicht den wichtigsten Wunsch, den es hat: Ein selbstständiger, glücklicher Erwachsener zu werden, der sein Schicksal selbst in die Hand nimmt.

 

Verantwortungsbewusstsein

Eltern haften für ihre Kinder. Das ist klar. Damit übernehmen sie die Verantwortung für alles, was die Kinder tun. Trotzdem müssen auch die Kinder lernen, mit ihrer eigenen Verantwortung umzugehen. Das hat sogar konkrete Auswirkungen auf die schulische Leistungen.

Werden Kinder stets gedrängt, Hausaufgaben zu erledigen, baut sich dadurch starker Druck auf und ihre Noten werden schlechter. 

Besser ist es also, wenn das Kind sich seiner eigenen Verantwortung bewusst ist. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass Kinder ihre eigenen Fehler ausbügeln sollten. Wird ihnen immer nur der Weg geebnet, lernen Sie es nicht, die Verantwortung zu übernehmen

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