Dicke BeineFett oder Wasser in den Beinen: So erkennst du es

Habe ich Wasser in den Beinen oder sind sie dick?
Habe ich Wasser in den Beinen oder sind sie dick?
Foto: Istock
Inhalt
  1. Stehen und Hitze lassen die Beine dicker werden
  2. Diese Krankheiten sorgen für dicke Beine
  3. Wie finde ich heraus, ob ich eine Krankheit habe oder zugenommen?

Dicke Beine sind ein Problem, mit dem sich viele Frauen rumschlagen. Aber sind deine Beine wirklich dick oder hast du Wasser eingelagert?

Wer kennt es nicht: Auf einmal ist die Skinny Jeans an den Oberschenkeln seltsam eng. Oder die Beine wirken viel dicker in den Shorts, die letzten Sommer noch super aussahen. Beinschwellungen müssen nicht immer die Folge von zu viel Gewicht sein. Auch Krankheiten oder zu wenig Bewegung können dafür verantwortlich sein, wenn dir deine Beine dicker als sonst vorkommen.

 

Stehen und Hitze lassen die Beine dicker werden

Offensichtliche Gründe für dickere Beine sind Hitze, langes Stehen oder Sitzen. So sammelt sich Flüssigkeit im Gewebe. Vor allem die Füße und Fesseln werden dicker und schwellen an. Wenn du dich aufs Sofa legst und die Beine hochlagerst, sollten die dicken Füße wieder verschwinden. So erkennst du auch, ob es sich tatsächlich um Einlagerung von Wasser im Gewebe handelt.

Wer häufiger unter geschwollenen Füßen und Beinen leidet, kann vorbeugen, um diese zu vermeiden:

  • Enge Schuhe meiden
  • Wechselduschen
  • Bei Hitze keine großen Mahlzeiten
  • bei akuten Schwellungen hilft Kühlung und Rosskastanien-Creme

Wer ständig angeschwollene Füße hat und dazu noch unter Krampfadern und Besenreißern leidet, sollte dennoch einen Arzt aufsuchen. Besondere Vorsicht ist nötig, wenn die Beinschwellungen plötzlich auftreten oder Luftnot dazu auftritt. In diesem Fall kann es sich um eine Lungenembolie infolge einer Venenthrombose handeln.

 

Diese Krankheiten sorgen für dicke Beine

Durchblutungsstörungen oder Probleme mit den Lymphgefäßen sind die häufigste medizinische Ursache für geschwollene Beine. Vor allem das Lipödem führt oft zu ungewöhnlich dicken Beinen, die oft geschwollen wirken. Dabei kann das ganze Bein dick werden. Die Füße bleiben allerdings eher schlank.

 

Bei Durchblutungsstörungen sind die Beine meist nicht nur am Knöchel und im unteren Beinbereich angeschwollen, sie sind auch verfärbt. Die Haut nimmt oft eine bläulich-blasse Färbung an. Beschwerden verbessern sich nicht Hochlagern. Das Druckgefühl kann sehr unangenehm werden. Oft finden es Betroffene besser die Beine hängen zu lassen.

Außerdem können Medikamente oder Alkohol dazu führen, dass mehr Wasser eingelagert wird. Vor allem Kortison oder Hormonpräparate lösen einen Flüssigkeitsstau in den Gefäßen aus.

Hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft oder den Wechslejahren können ebenfalls für geschwollene Beine sorgen.

 

Wie finde ich heraus, ob ich eine Krankheit habe oder zugenommen?

Wer die Beine kühlt und hochlagert, aber trotzdem keine Verbesserung spürt, kann zunächst davon ausgehen, dass es sich entweder um eine krankhafte Schwellung oder um Gewichtszunahme handelt. Ob man zugenommen hat, kann man sich meist ganz gut selbst beantworten. Diese Fragen helfen:

  • Habe ich an Gewicht zugenommen?
  • Habe ich weniger Sport getrieben?
  • Habe ich generell weniger Bewegung?
  • Bin ich so veranlagt an den Oberschenkeln zuzunehmen?

Treffen diese Aussagen nicht zu, solltest du dir die Frage stellen, ob es einen medizinischen Grund für deine dicken Beine geben könnte:

  • Gibt es Vorerkrankungen (Venenleiden, Infektionen, Tumore)?
  • Bin ich schwanger?
  • Bin ich familiär vorbelastet?
  • Sind meine Beine dauerhaft oder nur bei Hitze und abends geschwollen?

Solltest du eine medizinische Ursache hinter deinen geschwollenen Beinen vermuten, dann ist es auf jeden Fall ratsam einen Arzttermin zu vereinbaren. Denn gerade unentdeckte Venenleiden sind nicht zu unterschätzen.

Solltest du merken, dass du an den Oberschenkeln zugenommen hast und es sich dabei nicht um Wasser handelt, helfen diese Übungen.

 

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