FruchtzuckerFruktoseintoleranz: Auf diese Symptome solltest du achten!

Du leidest oft unter Blähungen, Bauchschmerzen und Übelkeit? Es könnte eine Fruktoseintoleranz dahinterstecken! Lies hier, auf welche Symptome du achten solltest.

Inhalt
  1. Fruktoseintoleranz: Diese Symptome weisen darauf hin
  2. So lässt sich eine Fruktoseintoleranz feststellen
  3. So gehst du mit einer Fruktoseintoleranz um

Viele Menschen sind von einer Fruktoseintoleranz betroffen, wissen allerdings nichts davon und schreiben ihre Beschwerden anderen Ursachen zu. Du wirst allerdings feststellen, dass Fruchtzucker in ziemlich vielen Lebensmitteln steckt. Es lohnt sich also einen genauen Blick drauf zu werfen.

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Fruktoseintoleranz: Diese Symptome weisen darauf hin

Eine Unverträglichkeit gegenüber Fruktose äußert sich unterschiedlich. Die am häufigsten auftretenden Beschwerden sind jedoch Durchfall, Blähungen und Bauchkrämpfe.

Das liegt vor allem daran, dass der Fruchtzucker im Dünndarm nur schwer verarbeitet werden kann. Der Zucker gelangt nun also unverarbeitet in den Dickdarm, wird dort von Bakterien abgebaut und erzeugt Gase, die deine Verdauung aus dem Gleichgewicht bringen. Wird die Krankheit nicht therapiert, kann es nach einiger Zeit zu sogenannten sekundären Symptomen kommen. Das sind zum Beispiel:

  • Müdigkeit
  • Kopfweh
  • Schwindel
  • ein angegriffenes, schwaches Immunsystem
  • Depressionen
  • Nährstoffmangel

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So lässt sich eine Fruktoseintoleranz feststellen

Beobachte dein Essverhalten ganz genau, so kannst du feststellen in welchem zeitlichen Abstand die Beschwerden nach dem Verzehr von fruktosehaltigen Lebensmitteln auftauchen. Notfalls kannst du jetzt bestimmte Lebensmittel weglassen und merkst, ob die Beschwerden besser werden.

Es gibt auch noch die Möglichkeit eines Atemtests beim Facharzt. Auf nüchternen Magen wird eine Fruktoselösung eingenommen, anschließend in ein spezielles Gerät gepustet, ähnlich wie beim Atem-Alkoholtest.

Das gerät misst den Wasserstoffgehalt, denn beim Abbauen der Fruktose im Dickdarm entsteht Wasserstoff. Je mehr Fruktose anfällt, desto mehr Wasserstoff bildet sich und wir ausgeatmet. Übersteigt der Wert die Norm, spricht das für eine Fruchtzuckerintoleranz.

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So gehst du mit einer Fruktoseintoleranz um

Wenn du Fruchtzucker schlecht verträgst, solltest du trotzdem nicht komplett auf Obst verzichten. In Früchten finden sich viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, die der Körper braucht. Beachte: Nicht nur Obst enthält Fruchtzucker, auch in Getränken, Honig, Marmelade, Müsli oder Fruchtjoghurt kommt er vor.

Es gibt keine Medikamente, wie etwa bei einer Lactoseunverträglichkeit, die bei einer Fruktoseintoleranz helfen. Die einzige Lösung, um Beschwerden zu mindern ist eine Ernährungsumstellung. Bei einer angeborenen Intoleranz sollte gänzlich darauf verzichtet werden, bei einer erworbenen reicht es aus, den Verzehr zu minimieren.

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