Neue VolkskrankheitHandy-Nacken: Symptome und was du tun kannst

Der berüchtigte Handy-Nacken ist die neue Krankheit unseres Zeitalters. Wir erklären dir die Symptome und verraten, was du dagegen tun kannst.

Inhalt
  1. Wie entsteht der Handy-Nacken?
  2. Was sind die Symptome des Handy-Nackens?
  3. Was kannst du gegen den Handy-Nacken tun?

Der Handy-Nacken oder auch Smartphone-Nacken ist die neue Volkskrankheit unserer Zeit. Denn der ständige Blick auf das Handy ist für die Nackenmuskeln eine extreme Belastung. Das kann große Schmerzen verursachen, aber zum Glück gibt es einiges, was du dagegen tun kannst.

 

Wie entsteht der Handy-Nacken?

Der Handy-Nacken entsteht durch die nach vorne gebeugte Haltung des Kopfes. Der Kopf hat ein durchschnittliches Gewicht von satten fünf Kilogramm. Das ist schon beachtlich, was die Halswirbelsäule Tag für Tag tragen muss. Kippen wir den Kopf wird das Gewicht um einiges schwerer. Laut der Apothekenumschau wiegt der Kopf bei einer Neigung von 15 Grad nach vorne schon 13 Kilogramm. Je weiter wir den Kopf nach vorne neigen, desto schwerer wird der Kopf. Das belastet den Nacken enorm.

 

Was sind die Symptome des Handy-Nackens?

Die Symptome des Handy-Nackens sind durch Selbstbeobachtung schnell herauszufinden:

  • Wenn du beim längeren Starren auf das Smartphone Nackenschmerzen bekommst, liegt es eindeutig an der ungesunden Haltung, die wir leider automatisch einnehmen.
  • Auch langes einseitiges Telefonieren kann zu einer Belastung des Nackens führen, denn wir verkrampfen meist die eine Seite. Das kann zu einem steifen Nacken führen.
  • Ist die Rückenmuskulatur nicht trainiert, kann eine permanente Fehlhaltung durch langes Starren auf das Handy im schlimmsten Fall sogar einen Bandscheibenvorfall auslösen.
 

Was kannst du gegen den Handy-Nacken tun?

Wir haben sieben Tipps für dich, wie du dem Handy-Nacken vorbeugen und Symptome bekämpfen kannst:

  • Smartphone in die Hand nehmen: Lege dein Handy nicht auf den Tisch, sondern nimm es in die Hand und halte es in Richtung Kopf. So müssen nur die Augen bewegt werden und nicht der Kopf.
  • Freisprecheinrichtung nutzen: Nutze bei einem längeren Telefonat die Freisprecheinrichtung deines Smartphones. Ist dies nicht möglich, benutze Kopfhörer oder wechsle immer wieder das Ohr, mit dem du telefonierst. Das wirkt der einseitigen Belastung entgegen.
  • Blick vom Handy abwenden: Beim längeren Starren auf das Mobiltelefon solltest du den Blick zwischendurch immer wieder in die Ferne schweifen lassen. Dadurch wird der Nacken zumindest kurzzeitig entlastet.
  • Handy-Ständer verwenden: Benutze einen Smartphone-Halter. So senkst du den Kopf nicht so weit nach unten.
  • Übungen für die verspannte Nacken –und Schultermuskulatur: Regelmäßige Übungen für die belastete Nacken –und Schultermuskulatur sind das A und O beim Handy-Nacken. Mit diesen Übungen kannst du Nackenverspannungen lösen und diese Übungen helfen bei angespannten Schultern.
  • Regelmäßige Massagen: Massagen sind eine Wohltat für Körper und Geist. Zudem wird die Muskultur durchwärmt und gelockert. Kostengünstige Alternative: Ein Nackenmassage-Gerät gibt es relativ günstig und es hilft auch.
  • Digital Detox: Nimm dir Auszeiten vom Smartphone. Mit diesen Tipps klappt es, Pausen vom Handy zu nehmen. Das ist das Beste, was du gegen einen Handy-Nacken tun kannst.

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