Kein CBD

Hanföl-Wirkung und Nebenwirkungen: Ist das Speiseöl gesund?

Es ist ein ganz normales Speiseöl: das Hanföl. Welche Wirkung und Nebenwirkungen es hat und ob Hanföl gesund ist, erfährst du bei uns.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Hanföl mag für viele erstmal nach CBD-Öl klingen - doch damit hat es nicht viel gemein, denn es ist kein Medikament. Unter Hanföl versteht man ein Speiseöl, das eine gesunde Wirkung hat - je nach Anwendung. Dazu und zu den Nebenwirkungen verraten wir dir mehr in unserem Artikel.

Hanföl-Wirkung: Von Cannabidiol (CBD) keine Spur

Wenn es um Hanföl und seine Wirkung geht, denken viele bestimmt gleich an CBD-Öl. Das hat aber in der Regel nichts mit dem Speiseöl an sich zu tun. Zwar wird für CBD-Öl auch manchmal Hanföl als Basis verwendet, das Cannabidiol-Extrakt wird aber erst später zugesetzt. Zudem wird Hanföl aus den Samen gepresst, während das Extrakt fürs CBD-Öl aus der gesamten Cannabis-Pflanze gewonnen wird.

Dass Hanföl gesund ist, daran besteht grundsätzlich ein Konsens, was unter anderem an den Inhaltsstoffen liegt. Da für Hanföl - wie für andere Hanflebensmittel auch - nur der sogenannte Nutzhanf oder Faserhanf verwendet werden darf, ist der Gehalt an THC (Tetrahydrocannabinol) schon per Gesetz begrenzt. Sorgen wegen der psychoaktiven Substanz und darauf beruhender Hanföl-Nebenwirkungen musst du dir also nicht machen.

Sonnenblumenöl: Wie gesund ist es wirklich?

Hanföl: Gesund dank der ungesättigten Fettsäuren

Hanföl ist gesund - besonders dank der günstigen Kombination an Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure) und Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure) im Verhältnis von etwa 1:3. Die maximal gesunde Menge wird u.a. von der Verbraucherzentrale Bayern mit etwa 1:5 angegeben. Nur Leinöl weist hinsichtlich dieser essenziellen Fettsäuren ein noch besseres Verhältnis auf.

Neben den bekannten Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren findest du auch die unbekanntere Omega-6-Fettsäure Gamma-Linolensäure. Auch sie gehört zu den essenziellen Fettsäuren und ist in Speiseöl selten zu finden - eine andere Quelle ist zum Beispiel Borretschöl. Zudem findest du Stearidonsäure (Omega-3) im Hanföl, die sonst häufig in Fischöl oder Algen vorkommt.

Gepresst wird das gesunde Hanföl aus den Samen der Hanfpflanze (wissenschaftlich Cannabis) - und diese Samen haben neben ungesättigten Fettsäuren noch einige weitere Inhaltsstoffe, die eine positive Hanföl-Wirkung mit sich bringen.

So findest du im Öl auch viele Vitamine - unter anderem einen hohen Anteil an Vitamin E. Darüber hinaus sind Vitamin B1, Vitamin B2 und Vitamin B6 in größerer Menge im Hanföl enthalten, wie die Bundeszentrale für Ernährung und Landwirtschaft (BZfE) schreibt. Außerdem nimmst laut BZfE mit dem Pflanzenöl die Mineralstoffe Magnesium, Calcium, Phosphor und Eisen in hoher Dosierung zu dir. Des weiteren sind Ölsäure und gesättigte Fettsäuren Bestandteil des Öls.

Gesündestes Öl: Die drei besten Speiseöle

Hanföl: Nebenwirkungen eher gering

Mit seinen zahlreichen Inhaltstoffen kannst du Hanföl als gesund betrachten und - und Hanföl-Nebenwirkungen gibt es dank der nicht enthaltenen Cannabinoide auch wenige - außer du wärst allergisch auf Hanf.

Diese allergischen Reaktionen äußern sich in Pusteln oder Rötungen auf der Haut, die Nebenwirkungen beim Öl aus Cannabis-Samen sind also eher gering. In diesem Fall solltest du das Öl nicht weiterwenden.

Warum ist Kürbiskernöl gesund?

Hanföl: Wirkung optimal bei Anwendung bei kalten Gerichten

Hanföl eignet sich als Bestandteil einer gesunden Ernährung und ist ein zwei unterschiedlichen Formen erhältlich:

  • kaltgepresstes Hanföl
  • warmgepresstes Hanföl

Allerdings sollte die kaltgepresste Variante in Bio-Qualität bevorzugt werden, wenn du von den Inhaltsstoffen profitieren willst. Du findest die Bio-Öle in der Apotheke, im Reformhaus oder Bio-Läden, aber natürlich auch online.

Da das Öl kaltgepresst ist, solltest du das Hanföl nur in der kalten Küche verwenden. So kannst du es beispielsweise im Salat verwenden, zu Gemüsegerichten als Marinade oder auch eingemischt in leckere Dips. Auf diese Weise kann sich die Wirkung des Bio-Hanföls am besten entfalten. Nicht geeignet ist das Öl zum Braten, Kochen oder auch Backen, da die gesunden Inhaltsstoffe schnell zersetzen und die Wirkung dahin ist. Dafür ist vor allem Rapsöl geeignet.

Olivenöl: Wie gesund ist es wirklich?

Fazit: SO gesund ist Hanföl!

Das Öl aus den Hanfsamen ist als Speiseöl für kalte Speisen sehr gesund - dank eines guten Verhältnisses von Omega-3 und Omega-6 sowie weiteren guten Inhaltsstoffen wie Vitamin E, die Hanföl gesund machen. Nebenwirkungen gibt es fast keine, da kaum Cannabinoide wie den psychoaktiven Wirkstoff THC oder das nicht-psychoaktive Cannabidiol (CBD) enthalten ist - denn für CBD-Öl müsste das Cannabidiol-Extrakt extra hinzugefügt werden. Es handelt sich also um ein reines Pflanzenöl, das keine berauschende Wirkung hat und sich in der Anwendung nicht wirklich von anderen Ölen unterscheidet.

Weiterlesen: