DisaccharidIsomaltulose: Besser als Haushaltszucker?

Isomaltulose ist eine Alternative zu Haushaltszucker. Aber was ist das überhaupt und für wen ist sie von Vorteil?

Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung .
Inhalt
  1. Isomaltulose: Wie Saccharose – nur anders
  2. Wie Isomaltulose genutzt wird
  3. Wem Isomaltulose nutzt

Isomaltulose wird als Haushaltszuckerersatz angepriesen, aber ist es das tatsächlich? Wir verraten dir alles, was du zu dem Stoff wissen muss.

Unterzuckerung erkennen: Anzeichen und Symptome

 

Isomaltulose: Wie Saccharose – nur anders

Isomaltulose ist – chemisch gesehen – ein Isomer der Saccharose, also ganz normaler Haushaltszucker. Das heißt, es hat die gleiche Anzahl an Molekülen und Atomen wie Saccharose, ist aber anders aufgebaut und hat daher andere physikalische und chemische Eigenschaften.

Vom Aussehen her unterscheidet es sich nicht vom handelsüblichen Zucker. Falls du also Isomaltulose benutzt, ist zumindest optisch alles gleich.

Ist Honig gesünder als Zucker?

Für die Herstellung von Isomaltulose wird Saccharose genutzt – mittels bakterieller Fermentation wird das Disaccharid Isomaltulose industriell hergestellt. Aber auch in der Natur kommt Isomaltulose vor, zum Beispiel in Honig oder Zuckerrohr, allerdings in eher geringen Mengen.

Was ist Ascorbinsäure?

 

Wie Isomaltulose genutzt wird

Da Isomaltulose in deinem Körper vollständig verdaut werden kann, eignet es sich unter anderem zum Süßen. Allerdings ist das Disaccharid ca. 30 Prozent weniger süß als Zucker, weswegen du also dazu neigen könntest, einfach etwas mehr zu benutzen.

Das ist allerdings keine gute Idee, denn kalorientechnisch liegt Isomaltulose gleichauf mit dem berüchtigten Haushaltszucker. Dann hast du vielleicht immer noch weniger süße Speisen, nimmst aber aufgrund der höheren Kalorienmenge deutlich schneller zu.

Möchtest du Isomaltulose statt klassischem Zucker verwenden, solltest du also zwei Dinge wollen:

  • deutlich weniger süße Speisen
  • in der Menge weniger süßen

Allerdings bietet dir Isomaltulose auch einen weiteren Vorteil: du bekommst keinen Karies. Die für Karies verantwortlichen Bakterien können das Disaccharid nicht verarbeiten, weswegen Isomaltulose als „zahnfreundlich“ beworben werden darf und zum Beispiel zum Süßen von Tee für Babys verwendet wird - kalorientechnisch macht es aber wie gesagt keinen Unterschied.

Im Handel findest du Isomaltulose eher unter dem Handelsnamen Palatinose. 1 Kilogramm kostet etwa 9 bis zwölf Euro.

Zu viel Zucker: 12 Warnzeichen deines Körpers

 

Wem Isomaltulose nutzt

Einen echten Vorteil bietet Isomaltulose vor allem für Diabetiker mit Typ-2-Diabetes, da es dir in diesem Fall leichter als mit Haushaltszucker fällt, deinen Blutzuckerspiegel zu regulieren.

Der Blutzuckerspiegel steigt in diesem Fall langsamer an, da diese andere Zuckerart langsamer verstoffwechselt wird, wie Forscher schon 2016 herausgefunden haben.

Noch mehr Zucker:

Kategorien: