3, 2, 1 Ordnung!

Kleiderschrank organisieren: Mit diesen Tipps und Helferlein klappts

Unordung beherrscht deinen Kleiderschrank? Organisieren heißt das Zauberwort. Wir zeigen dir die besten Kniffe und Helferlein, die im Nu das Chaos beseitigen!

Der Kleiderschrank ist organisiert
Kleiderschrank organisieren: Wir zeigen die besten Tipps und Tricks Foto: iStock/Lana_M

Wie Kleiderschrank organisieren?

Jeder kennt es - nur die wenigsten gehen dagegen (effektiv) an. Die Rede ist vom Kleiderschrank organisieren, was nicht gerade die einfachste Aufgabe ist, das müssen auch wir zugeben. Mindestens zweimal im Jahr sollte dies geschehen und am besten immer dann, wenn die neue Saison ansteht. Dabei sollten nicht nur Röcke, Kleider und T-Shirts gegen Pullover, Jeans und Jacken in die vorderste Reihe eingetauscht, sondern auch ordentlich ausgemistet werden. Aber eins nach dem anderen - und am besten mit diesen wertvollen Tipps, die das Sortieren gleich viel leichter machen!

1. Alle Kleidung aus dem Schrank herausräumen

Wetten, auch du hast das ein oder andere Kleidungsstück, an das du im Leben nicht mehr gedacht hättest, hättest du nicht einmal komplett deinen Schrank ausgeräumt? Damit solche Teile nicht in Vergessenheit geraten - oder eben weg können - hilft es, sich einen Überblick zu verschaffen. Am besten machst du dir dabei zwei getrennte Stapel:

  • Einer, mit den Teilen, die du noch anziehst.

  • Der andere, mit den Teilen, die du ausmistet.

Damit ist der erste Schritt in Sachen Kleiderschrank organisieren aber noch nicht getan. Wenn das Möbelstück schon mal ausgeräumt ist, wasche die Innenräume aus und lege deine Pullover, Hosen und Co. neu zusammen. Und denke daran: Spenden statt wegwerfen! Sollte deine Kleidung noch gut aussehen, kannst du diese bei kirchlichen Diensten, Frauenheimen und sonstigen Institutionen abgeben. Jemand anderes freut sich darüber.

Nachhilfe gesucht? Marie Kondos Ratgeber Alles in Ordnung gibt dir weitere Tipps und Tricks!

2. Möglichst viele Kleidungsstücke hängen

Aufräumen und Platz schaffen - das funktioniert am besten, wenn du deine Strategie änderst. Wir empfehlen, möglichst viele deiner Kleidungsstücke aufzuhängen. Das sieht immer ordentlich aus - gerade, wenn dir das Zusammenlegen nicht liegt - und verschafft dir einen guten Überblick. Diese Methode ist auch wunderbar bei einem begehbaren Kleiderschrank möglich, um die Ordnung zu wahren.

Unser Tipp: Ob beim geschlossenen oder offenen Kleiderschrank: Lege dir unbedingt einheitliche Kleiderbügel zu - so sieht deine Garderobe noch ordentlicher und gepflegter aus.

3. Schubladen praktisch nutzen

Ales einfach reinschmeißen und die Schubladen schnell schließen? Ist nicht mehr! Ab jetzt ordnest du am besten mit System. Wenn du Zweifel hast, das nicht alleine zu schaffen, gibt es spezielle Ordnungshelfer, die dir das Einräumen der Schübe erleichtern. Mit besonderen Boxen lassen sich Socken von Unterhosen leicht trennen und organisieren. Auch T-Shirts können dank spezieller Organisation und Falttechnik in den Schubladen untergebracht werden. Falten oder langes Gesuche? Fehlanzeige.

4. Jede Lücke auskosten

Wer viel Kleidung hat, braucht viel Platz - oder Stauraumlösungen. Hängende Körbe oder clevere Türhaken nehmen dabei wenig Fläche ein und nutzen jede Lücke für einen ordentlichen Kleiderschrank. Das Schöne: Die Modelle haben nicht nur ihren festen Platz im Schlafzimmermöbel, sondern können auch in anderen Ecken der Wohnung wie zum Beispiel im Flur das Chaos beseitigen.

5. Accessoires ordnen

Schmuck, Krawatten, Schals und jede Menge anderer Kleinkram - was das bedeutet? Auf kurz oder lang bleibt die Unordnung nicht aus, denn wirklich gut lassen sich die Accessoires nicht gerade im Kleiderschrank organisieren - bis jetzt! Damit du deine Lieblings-Kette oder dein Partner DIESEN EINEN Schlips findet, sind auch hier Ordnungssysteme sinnvoll. Die Idee dahinter geht aber noch tiefer: Die Produkte sind adäquat verstaut, damit diese keine Beschädigungen davontragen und du lange Freude an den Teilen hast. 

6. Zwischen Winter und Sommer trennen

Viel hilft nicht immer viel - und deshalb ist es wichtig, dass du deine Saison-Garderobe winter- oder sommerfest machst. Das heißt konkret: Alle Kleidung, die du in der kommenden Jahreszeit nicht mehr brauchst, weil zu warm oder zu kühl, verschwindet aus den griffbereiten Fächern im Schrank. Wer keinen Keller oder Dachboden hat, muss nicht in Panik verfallen. Clevere Kleidertaschen zum Stapeln können im Schrank ganz nach oben gepackt werden. Die Modelle sind luftsicher verschließbar, damit kein Staub oder Sonstiges an die Kleidung kommt. Oder aber du setzt auf das Vakuumsystem. Du packst die Textilien in spezielle Plastiktüten und setzt das Staubsaugerrohr (ohne Aufsatz) an das Ventil der Plastikbehältnisse an, damit die Luft aus den Beuteln gesaugt wird. Das ist einfach der praktischste Tipp, wenn du nur wenig Staufläche in deinem Kleiderschrank zur Verfügung hast.

7. Lieblinge schnell griffbereit

Die weiße Bluse, der kuschelige Pulli oder eben die Lieblings-Jeans - Damit du nicht allzu lange nach deinen Favoriten suchen musst, solltest du ein separates Plätzchen für die Teile im Schrank fertig machen, die du besonders gerne trägst. So findest du die Stücke immer auf den ersten Blick - und, was noch viel wichtiger ist: Du sorgst für kein zusätzliches Chaos bei der Suche!

Mehr Aufräumtipps

Ob Aufbewahrungsboxen für Kleidung, Schuhe oder Geschenkpapier – wir haben für dich hilfreiche Stauraum-Tipps zusammengestellt:

Wäsche sortieren | Kabel verstecken | Geschenkpapier aufbewahren | Schmuck aufbewahren | Aufräumen nach Marie Kondo | Brot aufbewahren | Deckentrockner | Schuhe aufbewahren

8. Nach Farben sortieren

Ein hilfreicher Tipp, damit du deinen gesamten Schrank-Inhalt im Blick hast. Noch dazu wirkt dieser auch gleich viel aufgeräumter - und auch stylischer. Ob geschlossener oder begehbarer Kleiderschrank ist hier egal. 

Sollte dir diese Ordnung noch nicht ausreichen, kannst du deine Kleidung auch noch nach der Länge sortieren. Organisierter geht es dann kaum mehr!

8. Wertvolles kommt nach hinten

Jeder kennt es wohl: Es gibt einfach Sachen, von denen kann man sich nicht trennen kann - ob man sie anzieht oder nicht. Wenn du sie nicht loswerden willst, aber aktuell nicht aufträgst, raten wir dir, diese hinten in deinem Kleiderschrank zu verstauen. So nehmen die Teile keinen wichtigen Platz weg und sind dennoch schnell in Griffweite.

9. Zeit, für einen neuen Kleiderschrank

Du kommst an deine logistischen Grenzen? Kleidung aussortieren ist keine Option? Und auch auch das Vakuumieren ist nur bedingt anwendbar? Tja, dann solltest du lieber über einen größeren Kleiderschrank nachdenken. Miss dazu im Voraus die Möbelstelle im Zimmer gut aus und mache dir Gedanken, welche Funktionen dein neuer Schrank mitbringen sollte. Auch ein von dir designter Systemschrank ist eine gute Wahl, um die Regale, Stangen und Fächer nach deinen Vorlieben zu individualisieren.

Wie sortiert man Kleidung aus?

Kleiderschrank organisieren, entschuldige: Kleidung aussortieren leicht gemacht! Mit diesen Schritten klappt's bestimmt:

  • Räume deinen Schrank einmal komplett aus, damit du einen guten Überblick über all deine Pullover, Hosen und Accessoires erhaschen kannst.

  • Wenn es dir hilft, probiere auch Teile an, die du schon lange nicht mehr getragen hast. Stehen sie dir noch? Sind sie dir zu groß oder zu klein geworden? Auch diese beiden Fragen sind wichtige Kriterien beim Ausmisten.

  • Lege drei unterschiedliche Stapel an. Einer mit Dingen, die du sicher behältst und nicht in deiner Garderobe missen möchtest. Einer mit Kleidungsstücken, die weg können. Und einer, bei dem du noch nicht sicher bist, was mit den Textilien passieren soll. Hier kannst du dir Fragen stellen, wie: Brauche ich die Teile wirklich? Oder: Wie oft ziehe ich Pullover xy in der nächsten Zeit an.

  • Die Stücke, die du behältst, kannst du nun ordentlich zusammenfalten oder auf einen Kleiderbügel packen.

  • Bevor du die Teile wieder im Schrank verstaust, wische diesen einmal aus.

  • Kleidung, die sicher nicht mehr gebraucht wird, kannst du über Secondhand-Portale verkaufen oder an Institutionen spenden - fertig!