FrankreichSie machte bei Ikea diesen Fehler und landet im Gefängnis!

Eigentlich wollte sie nur mit ihrem Vater bei Ikea einkaufen gehen. Sie nutzte die Selbstscan-Kasse und macht einen entscheidenden Fehler, der sie ins Gefängnis brachte.

Sie sind perfekt, um den ganzen Kleinkram zu sortieren, den man besitzt: die Samla-Boxen von Ikea. Auch eine Kundin aus Straßburg kaufte Samla-Boxen bei Ikea. Jedoch machte sie einen entscheidenden Fehler, der sie ins Gefängnis brachte. Als sie mit ihrem Vater all die Sachen, die sie von Ikea brauchte, zusammengesucht hatte, kam sie bei der Selbstscan-Kasse an. Sie begann ihre Artikel zu scannen und bezahlte. Doch als sie zur Tür hinausgehen wollte, wurde sie vom Sicherheitspersonal aufgehalten. Der Vorwurf: „Bandenmäßiger Diebstahl“.

 

Versehentlicher Scan-Fehler

Sie solle vier Aufbewahrungsboxen gekauft, aber die Deckel geklaut haben. Das sei ein Versehen gewesen, sagt die Kundin. Doch der Wachmann sah das ganz anders. Er holte den Filialleiter dazu, welcher die Kundin und ihren Vater aufforderte, ein Dokument zu unterschreiben, auf welchem sie den Diebstahl bestätigen. Sie weigerten sich, also wurden sie von der Polizei mitgenommen.

 

Wegen Tupperware festgenommen

24 Stunden mussten sie auf der Polizeistation verbringen, bis eine Beamtin den Untersuchungsrichter informiert. Ihr erschien diese ganze Geschichte mehr als eigenartig und es wurde festgestellt, dass die Kundin wirklich dachte, dass sie die gesamte Box, inklusive Deckel, mit dem Scannen der Box bezahlen würde. Also steckte hinter dem ganzen Vorfall keine böse Absicht. Die Kundin und ihr Vater wurden daraufhin wieder freigelassen. Die Geschichte wurde auf dem Twitter-Account der Kundin bekannt. „Gut, ich werde euch jetzt erzählen, wie ich wegen Tupperware von Ikea in Polizeigewahrsam genommen wurde“, schreibt die Kundin mit dem Namen Emilie. Auch Ikea Frankreich äußerte sich kurz darauf bei Twitter: „Wir bevorzugen stets den Dialog und bedauern zutiefst die Situation.“ Emilie bedankt sich zwar für die Entschuldigung, zeigt sich jedoch zurecht empört: „Wenn ihr wirklich den Dialog vorziehen würdet, dann hätte es meine Tweets nicht gegeben.“

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