ErziehungWas Erzieherinnen sich von Müttern wünschen

Wir haben bei einer Erzieherin nachgefragt – was wolltest du den Müttern im Kindergarten schon immer sagen? Wie ihre Wünsche die Arbeit als Erzieherin erleichtern würden.

„Wir wünschen uns viel von den Eltern – und einiges sagen wir von Anfang an auch. Aber manches klingt unhöflich oder barsch, dabei soll es das nie sein. Deswegen ist es schwierig, manche Dinge zu Sprache zu bringen, ohne einer Mutter zu nahe zu treten.“

Die Beziehung zwischen Müttern und Erzieherinnen ist keine leichte. Oft bewegt man sich im Alltag auf einem schmalen Grat – dabei wollen beide nur das Beste für das Kind. Trotzdem kann es schnell zu Konflikten oder Missverständnissen kommen, wenn Probleme angesprochen werden. Dabei ließen sich diese ganz einfach vermeiden! Eine Erzieherin spricht sich von der Seele, was sie sich von den Müttern ihrer Schützlinge wirklich wünschen würde.

1. Habt Verständnis

„Bitte versteh, dass dein Kind nicht das einzige Kind auf der Welt ist.“

2. Denkt auch an die anderen Kinder

„Wir tun unser Bestes und vernachlässigen niemanden, aber wir sind keine Rund-um-die-Uhr-Bespaßung. Wir können uns nicht so intensiv um dein Kind kümmern, wie du Zuhause, weil wir keine 1:1-Betreuung haben. Kinder können sich auch selbst und miteinander beschäftigen.“

3. Entspannt euch

„Dein Kind wird nicht von uns Erziehern verzogen und so schnell auch nicht von anderen Kindern. Unterschätz deinen eigenen Einfluss nicht und mach dir weniger Sorgen.“

Mütter und ErzieherInnen wünschen sich beide nur das Beste für das Kind.
Mütter und ErzieherInnen wünschen sich beide nur das Beste für das Kind.
Foto: iStock

4. Seht Dreck als Zeichen von Spaß

„Dein Kind ist nicht verletzt, es ist einfach nur dreckig. Wir machen es nicht extra schmutzig – es hatte schlichtweg Spaß am Spielen. Dreck lässt sich übrigens auch wieder auswaschen.“

5. Gebt Materiellem nicht so viel Wert

„Und wenn Dreck so schlimm ist – muss das Outfit deines Kindes dann wirklich mehr kosten als ein Kleinwagen? Ich kann dir versichern – es hat in ganz normaler Kleidung viel mehr Spaß, weil es dann auch toben darf.“

6. Bitte vertraut mir!

„Auch wenn ich keine eigenen Kinder habe – vertrau mir. Ich habe diesen Job freiwillig gewählt, weil ich Kinder liebe und nur das Beste für sie möchte.“

7. Beschriftet einfach alle Sachen, die ihr findet ;-)

„Das mag vielleicht seltsam klingen. Aber es wäre einfach nur toll, wenn du alle – und ich meine wirklich alle – Sachen deines Kindes beschriften würdet. Das würde unsere Arbeit enorm erleichtern!“

10 Dinge, die Erzieherinnen nicht mehr hören können

Und wie sieht das die andere Seite? Unsere Mama-Blogger berichten immer wieder von ihrem turbulenten Leben als Mutter:

(ww4)

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