Aufklärung über Hirnhautentzündung

Welt-Meningitis-Tag: 5 Fakten, die du über die Krankheit wissen musst

Der Welt-Meningitis-Tag am 5. Oktober soll aufklären: Was du über die Krankheit und Vorsorge von „Hirnhautentzündungen“ wissen musst.

Welt-Meningitis-Tag: 5 Fakten, die du über die Krankheit wissen musst
Foto: Mohammed Haneefa Nizamudeen/iStock
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Jedes Jahr am 5. Oktober rückt der Welt-Meningitis-Tag eine Krankheit in den Fokus, die das Leben Betroffener innerhalb kürzester Zeit grundlegend verändern kann.

Umso wichtiger ist es, über Meningitis aufzuklären und rechtzeitig vorzusorgen. Diese fünf Fakten solltest du über die Krankheit wissen.

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Meningitis – eine unterschätzte Gefahr

Meningitis – auch als Hirnhautentzündung bekannt – ist selten, aber kann jeden treffen. Die Zahl der Erkrankungen in Deutschland ist zuletzt von 253 Fällen (2023) auf 344 Fälle (2024) gestiegen.

Wer ist besonders gefährdet?

Besonders Babys und Kleinkinder bis fünf Jahre sind gefährdet, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Doch auch Erwachsene können erkranken.

Fast 10 % der Deutschen tragen den Meningokokken-Erreger ohne auftretende Symptome im Nasen-Rachen-Raum. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion, etwa beim Husten oder Niesen.

Meningokokken-Infektion: Symptome und Folgen

Typische Symptome erinnern zunächst an eine Grippe: Fieber, Schüttelfrost und allgemeines Unwohlsein. Doch wird die Infektion nicht rechtzeitig erkannt, kann sie lebensbedrohlich werden.

In zwei Dritteln der Fälle entwickelt sich eine Hirnhautentzündung. Und auch bei rechtzeitiger Behandlung kann die Erkrankung Taubheit oder Krampfanfälle zur Folge haben.

Schutz durch Impfung – kostenfrei für Kinder

Seit 2024 wird die Meningokokken-Impfung für Kinder und Säuglinge offiziell von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen. Damit entfallen alle privaten Kosten, da die Krankenkassen für die Impfungen aufkommen. Zudem muss inzwischen niemand mehr in Vorkasse gehen. Die Kosten für die Impfung können direkt über die jeweilige Krankenkasse abgerechnet werden.

Für Babys und Kleinkinder kann die Krankheit besonders gefährlich werden, denn eine Hirnhautentzündung kann psychomotorische Entwicklungsstörungen verursachen oder weitere schwere Folgen haben. In jedem zehnten Fall verläuft die Krankheit tödlich.

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Aufklärung rettet Leben

Umso wichtiger ist die rechtzeitige Vorsorge. Der Welt-Meningitis-Tag dient als Tag der Aufklärung und verfolgt das Ziel, die Krankheit in Zukunft stärker einzudämmen.

Ein konkreter Plan dazu wurde 2020 auf der 72. Weltgesundheitsversammlung verabschiedet. Unter anderem sollen durch Präventionsmaßnahmen bakterielle Meningitis-Epidemien bis zum Jahr 2030 verhindert und die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle verringert werden.

Noch mehr Informationen und Unterstützung findest du zum Beispiel auf der Seite „Meningitis bewegt“ der GSK.

Quellen