Schnelles AbheilenWundheilung beschleunigen: Das kannst du tun

Du hast eine Wunde und willst die Wundheilung beschleunigen? Mit diesen Tipps kannst du die Regeneration deines Körpers unterstützen.

Inhalt
  1. Pflaster zur Wundheilung - ja oder nein?
  2. Lockere Keidung tragen
  3. Wundheilung beschleunigen durch Wasserverzicht
  4. Auf Sport und Sauna verzichten
  5. Sonnenschutz auf die frisch verheilte Stelle auftragen
  6. Hausmittel zur Wundheilung

Ob ein Schnitt mit dem Küchenmesser oder das Entfernen eines Leberflecks - Wunden können auf vielfältige Weise entstehen. Wir verraten dir, was du tun kannst, um die Wundheilung zu beschleunigen, und wie du die Narbenbildung minimieren kannst.

 

Pflaster zur Wundheilung - ja oder nein?

Es hält sich immer noch der Mythos, dass die Wundheilung beschleunigt wird, wenn man auf ein Pflaster verzichtet. Das stimmt jedoch nicht. Die obere Hautschicht trocknet zwar, aber darunter befindet sich das noch feuchte Sekret der Wunde. Diese besteht aus Bakterien, Keimen und Schmutz und wird durch die obere Hautschicht unter Verschluss gehalten. Das Wundsekret kann also nicht mehr abfließen und die Heilung wird blockiert. Daher solltest du eine frische Wunde stets mit einem Pflaster abdecken und so in einem leicht feuchten Klima zu halten. Das Pflaster solltest du täglich wechseln, denn dadurch kannst du den angesammelten Schmutz des Wundsekrets direkt abtragen. Zudem schützt es vor neuen Keimen und vor Reibung.

Du solltest das Pflaster erst abnehmen, wenn sich keine Flüssigkeit mehr in der Wunde ansammelt.

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Lockere Keidung tragen

Ist die Wunde an einer Körperstelle, die mit Kleidung bedeckt ist, achte darauf bequeme Sachen zu tragen. Durch lockere Kleidung kannst du verhindern, dass die Wunde durch Reibung gereizt wird.

 

Wundheilung beschleunigen durch Wasserverzicht

Größere, frische Wunden sollten zunächst von Wasser ferngehalten werden. Daher solltest du die ersten 48 Stunden auf das Duschen verzichten. Anschließend solltest du nicht länger als 10 Minuten unter der Dusche stehen, da das Gewebe sonst aufquellen kann. Das kann die Bildung von Narben begünstigen.

Schwimmen ist komplett tabu, bis die Wunde verkrustet ist. Denn: Chlor- und Salzwasser sorgen nicht nur für das Aufquellen des Gewebes, sondern können die Haut auch reizen.

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Auf Sport und Sauna verzichten

Damit die Wunde gut verheilen kann, solltest du so lange auf sportliche Betätigung und Saunieren verzichten, bis sich eine Kruste gebildet hat. Der Grund: Schweiß kann Infektionen begünstigen. Schone dich also lieber.

 

Sonnenschutz auf die frisch verheilte Stelle auftragen

Achte darauf, die frisch verheilte Wunden gut vor der Sonne zu schützen. Am besten ist es natürlich die Stelle gar keinen Sonnenstrahlen auszusetzen. Das ist aber natürlich nicht immer möglich. Daher solltest du die Stelle stets mit einer Sonnencreme mit hohem UV-Schutz eincremen. Denn: UV-Licht kann zu Hyperpigmentierungen führen und dadurch die Bildung von Narben begünstigen.

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Hausmittel zur Wundheilung

Diese Hausmittel sorgen dafür, dass die Wundheilung beschleunigt wird und:

  • Jodsalbe zum Desinfizieren.
  • Honig wirkt antibakteriell.
  • Abgekühlter Kamillentee fördert die Wundheilung.
  • Zink- und Arnikasalbe lindern Entzündungen.
  • Allrounder Aloe Vera hilft bei kleinen Wunden.
  • Teebaumöl beschleunigt die Heilung.

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