Sucht7 Anzeichen, dass mein Mann pornosüchtig ist

Pornos zu schauen ist nicht weiter verwerflich, nimmt es jedoch ein Maß an, welches Suchtcharakter hat, wird es problematisch: Für die Beziehung, sowie das Sexleben!

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Inhalt
  1. So werden Pornos zur Sucht 
  2. 7 Anzeichen, dass dein Mann pornosüchtig ist
  3. Pornosüchtig - was tun?

An einen Film mit pornografischen Inhalten zu gelangen ist nicht schwer: Meist ist der Porno nur wenige Klicks entfernt - Millionen von Menschen bedienen sich den erotischen Filmchen aus dem Internet tagtäglich. Klar, Pornos können dein Liebesleben bereichern, inspirieren und aufregend machen, doch sie können, bei einem übermäßigen Konsum, auch zu einem ernsten Problem werden.

 

So werden Pornos zur Sucht 

Das Schauen eines Pornos weckt das Belohnungszentrum im Gehirn, ähnlich wie beim Glücksspiel: Botenstoffe wie Dopamin, Serotonin und Endorphine werden ausgeschüttet und es kommt zu einem intensiven Glücksmoment. Hinzu kommt der Kitzel vielleicht sogar erwischt zu werden, etwas Verbotenes und Verruchtes zu tun. 

Das Gefühl diese Befriedigung immer und immer wieder zu erleben wird mit jeder Wiederholung stärker - und das Erleben dieser Befriediegung ist schließlich nicht schwer zu bekommen, das Internet hat rund um die Uhr "geöffnet"!

 

7 Anzeichen, dass dein Mann pornosüchtig ist

Diese Zeichen verraten dir, ob dein Mann süchtig nach Pornos ist: 

Du überrascht ihn oft am Laptop beim Porno-Schauen

Ein erstes Anzeichen dafür, dass dein Mann pornosüchtig ist: Er sitzt immer häufiger am Laptop und du weißt eigentlich gar nicht so wirklich, was er da tut. Betrittst du den Raum, wirkt er verlegen, und klappt ertappt den Laptop zu, damit du nichts siehst. 

Bist du nicht im gleichen Zimmer wie er hörst du jedoch ganz genau, was er dort gerade schaut. Immer mehr zieht er sich hinter den Bildschirm zurück - gemütliche Abende zu Zweit werden zur Seltenheit.

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Er reagiert aggressiv und gereizt, wenn du ihn auf Pornos ansprichst

Sprichst du deinen Mann auf das Porno-Schauen an, reagiert er gereizt, beleidigt und vielleicht sogar aggressiv. Er findet deine Anschuldigungen lächerlich und aus der Luft gegriffen, außerdem fühlt er sich von dir kontrolliert. Dass er nicht über euer Problem reden will, zeigt deutliches Suchtpotenzial der Pornos: Verdrängung und aggressives Blockieren. 

Euer Sex hat sich verändert

Seine Fantasien werden immer härter - was ihn gestern noch angeturnt hat, reicht ihm heute oft nicht mehr aus. Du merkst außerdem immer häufiger, dass er nicht ganz bei der Sache ist und immer wieder mit den Gedanken abschweift. Klappt es mal nicht auf Anhieb, gibt dein Mann sofort auf - schließlich bekommt er diese Fantasien auch in seinen Pornos erfüllt, sodass ihr kaum noch miteinander schlaft.

Dein Mann bekommt keinen mehr hoch

Befriedigung findet er vor allem durch seine Pornos, sodass sich seine "Erregungsgrenze" immer weiter verschiebt. Im "normalen" Leben bekommt dein Mann nur noch schwer einen hoch.

Das Problem hierbei: Je mehr sich das Gehirn an den Reiz von Pornos gewöhnt, desto mehr wird davon benötigt. Die Folge: Auf der Suche nach dem immer größeren Kick schaut dein Mann immer extremeres Material.

Dein Mann gibt dir kein gutes Gefühl mehr

Im Porno sind die Menschen zu jeder Zeit und an jedem Ort super gepflegt - das ist im wahren Leben nicht so. Nicht immer sind die Beine raisert, die Haare perfekt frisiert oder der Lippenstift aufgetragen. Erwartet dein Mann diese Dinge plötzlich von dir, ist das ein klares Zeichen dafür, dass er sich in seiner Traumwelt aus Pornos verliert. Hier ist jede Frau perfekt gestylt, läuft auf hohen Stilettos herum und trägt sexy Unterwäsche. 

Er wird von Selbstzweifeln geplagt

Nicht nur Frauen werden in Pornos unrealistisch dargestellt - auch die Männer. In einem Porno hat jeder Mann gleich einen großen Penis, eine lange Standfestigkeit, viele Muskeln und ist am besten noch mit einer Körpergröße von 2 Metern gesegnet. 

Klar, dass dies zu Selbstzweifeln und Komplexen führt. Oft steht dein Mann nun vor dem Spiegel und betrachtet sich, vielleicht wird er dich sogar fragen, ob du seinen Penis groß genug findest...

Er kann Termine nicht mehr einhalten und ist zerstreut

Dein Mann kann sein Sucht-Verhalten auch im Alltag nicht mehr verbergen. Die heißen Filme dominieren immer mehr seine Freizeit - viele Dinge werden vernachlässigt: Beruf, Familie, Schlaf, Studium, Freunde und Hobbys. 

 

Pornosüchtig - was tun?

Eine Beziehung kann an einer Porno- oder Sexsucht des Partners kaputt gehen...  Viele Frauen fühlen sich hilflos und schuldig an der Situation: Bin ich nicht mehr genug? Was habe ich falsch gemacht? Bei vielen Frauen kommt es zu enormen Selbstzweifeln, wenn der Partner offenkundig keine sexuelle Lust mehr hat.

Ein Anerkennen der Sucht ist oft ein erster Schritt in die richtige Richtung. Das sensible Thema sollte dann zunächst zwischen den beiden Partnern besprochen werden, kann hier jedoch keine Lösung mehr gefunden werden, da die Sucht den Alltag und die Beziehung bestimmt, empfiehlt es sich, sich professionelle Hilfe bei einem Psychotherapeuten zu holen.

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