Krankhafte PhobieAngst vor Ärzten: Was tun bei Iatrophobie?

Zum Arzt muss jeder von uns mal. Für Menschen mit Iatrophobie, der Angst vor Ärzten, ist das ein echtes Problem: Wir erklären, was du am besten gegen deine Angst tun kannst.

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Inhalt
  1. Iatrophobie: Was ist das?
  2. Woran merke ich, dass ich betroffen bin?
  3. Diese Ursachen kann es für die Angst vor Ärzten geben
  4. Therapien können deine Ängste lindern
 

Iatrophobie: Was ist das?

Iatrophobie ist die krankhafte Angst vor Ärzten: Vorsorgeuntersuchungen werden hinausgezögert und Krankheiten so lange ohne ärztliche Hilfe ausgehalten, bis die Schmerzen unerträglich werden.

Phobie-Patienten haben sich schon seit Jahren nicht mehr behandeln lassen, aus Panik vor der Begegnung mit einem Arzt.

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Woran merke ich, dass ich betroffen bin?

Ein klein bisschen unwohl sein oder nervöses Bauchkribbeln vor dem Arztbesuch sind normal. Leidest du allerdings unter extremen Schweißausbrüchen oder Herzrasen, sind das Anzeichen einer ernsthaften Panikattacke.

Du zögerst den Arztbesuch hinaus, obwohl du schon seit Wochen eine üble Erkältung mit dir herumträgst? Bei dem Gedanken, dich von einem Arzt behandeln zu lassen, verspürst du Übelkeit, sodass du lieber deine Gesundheit aufs Spiel setzt, als dich in das Wartezimmer deines Artes zu setzen. Das könnte ein Zeichen für die Ärzte-Phobie sein!

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Diese Ursachen kann es für die Angst vor Ärzten geben

Traumatische Arzt-Erfahrungen in der Kindheit, falsche Diagnosen, oder unfreundliche, unsensible Ärzte: Die Ursachen für Iatrophobie sind so vielfältig, wie die Patienten selbst.

Manche Patienten fürchten sich vor Schmerzen oder Spritzen. Manche schämen sich für ihren Körper und vertrauen ihrem Arzt nicht genug, um die eigene Blöße und Verletzlichkeit offen zu legen.

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Therapien können deine Ängste lindern

Es ist sehr wichtig, dass du dich von der Angst vor dem Arzt befreist, denn schließlich steht deine Gesundheit an erster Stelle und Vorsorgeuntersuchungen können wichtig sein, um ernsthafte Krankheiten frühzeitig zu erkennen.

Ein erster Schritt könnte sein: Wenn ein Besuch beim Arzt ansteht, bitte einen vertrauten Menschen, dich zu begleiten. Die Person soll dir in der beängstigenden Situation Sicherheit bieten und dich von deiner Angst ablenken. Auch bestimmte Entspannungstechniken können dich bereits im Wartezimmer beruhigen.

Bist du im Behandlungsraum und du fühlst dich unwohl, weil du eine Diagnose nicht genau verstehst: Sprich den Arzt direkt an, dir alles noch mal zu erklären. Der Arzt ist täglich mit verschiedenen Ängsten konfrontiert und wird Verständnis zeigen.

Sollten diese Maßnahmen nicht genügen, dich von der Iatrophobie zu befreien, solltest du dich in eine professionelle Therapie begeben. Hier wird versucht, dein Verhaltensmuster durch tiefgehende Gespräche zu brechen.

 

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