Richtig EinrichtenBabyzimmertrends 2019: Das gehört in jedes Zimmer

Das Babyzimmer einrichten gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen von allen Schwangeren. Doch welche Wohntrends sind 2019 angesagt? Wir verraten es. 

Inhalt
  1. Das Babyzimmer: Welche Grundausstattung brauchen wir? 
  2. Sicherheit spielt auch im Babyzimmer eine zentrale Rolle
  3. Wandgestaltung: Mehr als nur Farbe und Tapeten
  4. Auch Mama sollte ein gemütliches Plätzchen im Baby-Zimmer haben

Rosa Wände für Mädchen und Hellblau für Jungs - das ist längst überholt. Seit Jahren liegt Unisex im Trend, wenn es um die Farbgestaltung im Baby- und Kinderzimmer geht. Und das sieht nicht nur toll aus, sondern ist extrem praktisch. Denn wenn weiterer Nachwuchs unterwegs ist, kann man die Möbel einfach ein zweites Mal benutzen und muss nicht alles neu kaufen. 

Neben schönen Möbeln und Funktionalität, sollten Eltern darauf achten, dass auch die Sinne des Babys angeregt werden. Praktisch sind heute vor allem Mitwachsmöbel. Viele namhafte Möbelhersteller bieten Babybetten, die sich später zu Kinder- und Jugendbetten umfunktionieren lassen. Wer kleine Kinder hat, weiß, der Alltag ist stressig genug. Bei der Einrichtung des Babyzimmers sollten Eltern auch auf Langfristigkeit achten und sich die Frage stellen: "Gefällt uns diese Wandfarbe auch noch in zwei Jahren?" Damit sich Babys und vor allem Kleinkinder gerne in ihrem Zimmer aufhalten, sollte es Wärme, Geborgenheit und Sicherheit ausstrahlen. 



 

Das Babyzimmer: Welche Grundausstattung brauchen wir? 

In den ersten zwei Jahren sollten sich Eltern auf das Wesentliche beschränken: Babybett, Wickelkommode mit ausreichend Stauraum, Kommode oder Schrank für Kleidung & Co. und ein gemütlicher Stuhl, zum Stillen, Kuscheln und Vorlesen reichen anfangs völlig aus. 

Während das Baby in den ersten Monaten meist bei den Eltern in einem Beistellbett oder einer Wiege im Schlafzimmer schläft, sollte es nach circa sechs Monaten in ein eigenes Zimmer umziehen. Ein Großteil der Babybetten ist in der Höhe verstellbar und wächst so mit dem Bewegungsradius des Kindes mit. Ist das Kind alt genug, kann eine Seite des Gitterbettes entfernt werden. 



Der Wickeltisch sollte über eine gepolsterte Wickelauflage verfügen, die waschbar ist. Bei der Höhe sollten vor allem die Eltern darauf achten, dass sie immer mit geradem Rücken wickeln und sich nicht Strecken oder Bücken müssen. Das geht dauerhaft auf den Rücken. 

 

Sicherheit spielt auch im Babyzimmer eine zentrale Rolle

Alle Möbelstücke sollten abgerundete Ecken und Kanten haben, damit sich das Baby nicht verletzen kann. Und vor allem die Wickelkommode sollten einen Fallschutz haben, damit das Kleine nicht herunterfallen kann. Auf Nästchen oder einen Betthimmel solltet ihr verzichten. Kinderärzte warnen, dass sie den plötzlichen Kindstod begünstigen können. 

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Wandregale, Lampen und Bilderrahmen sollten sicher angebracht werden. Kommoden und Regale sollten ebenfalls mit der Wand verschraubt werden, damit das Kind, wenn es anfängt zu laufen und sich an Möbeln hochzuziehen, diese nicht umfallen können. Außerdem sollte das Babyzimmer genügend Platz zum Krabbeln und Spielen bieten. 

 

Wandgestaltung: Mehr als nur Farbe und Tapeten

Ob eine schöne Wandfarbe, bunte Tapeten oder Wandsticker - hier können sich Eltern voll austoben! Allerdings sollte es sich um helle und freundliche Farben handeln und bitte auch immer auf die Inhaltsstoffe achten. Gerade die großen Hersteller bieten extra Farben für Baby- und Kinderzimmer an, die mit weniger Schadstoffen versehen sind. Tapeten und Wandsticker mit großen Mustern und starken Farben eignen sich besonders gut, da sie ein Blickfang für das Kind sind. 



Auch die Deckengestaltung sollte nicht zu kurz kommen, da Babys gerade in den ersten Monaten meist den Blick nur nach oben richten. Fröhliche Deckenbilder, Sterne die im Dunkeln leuchten oder ein Mobile, sind genau das Richtige. So hat das Baby immer etwas, worauf es seine Aufmerksamkeit richten kann, wenn es zum Beispiel nachts aufwacht. 

 

Auch Mama sollte ein gemütliches Plätzchen im Baby-Zimmer haben

Abends eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen oder nachts das Baby stillen - in jedem Babyzimmer sollte ein bequemer Stuhl oder Sessel stehen, auf dem es sich Mama und auch Papa gemütlich machen können. Später kann das zur gemeinsamen Vorlese- oder Kuschelecke umfunktioniert werden. 



Auch die richtige Beleuchtung ist im Babyzimmer wichtig. Eine Deckenleuchte, die idealerweise gedimmt werden kann, dient als Grundbeleuchtung. Eine Lichterkette über der Wickelkommode, ein kleines Nachtlicht sowie eine Leselampe bilden die richtigen Lichtakzente und schaffen eine wohlig-warme Atmosphäre. 

Als Bodenbelag eignen sich am besten Holz- und Korkparkett oder Laminat. So lässt sich das Kinderzimmer schnell saugen und wischen. Für mehr Gemütlichkeit sorgen kleine, bunte Läufer. Es gibt sie mit verschiedenen Motiven wie Weltkarten oder einer Rennbahn, je älter die Kinder werden, desto mehr Spaß haben sie daran. 

Beim Einrichten des Babyzimmers gibt es nur ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Eltern dürfen also ihrer Fantasie freien Lauf lassen und sich vielleicht den ein oder anderen Kindheitstraum erfüllen, den sie damals in ihrem eigenen Zimmer immer vermisst haben. 

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