Basenfasten

Basische Ernährung gegen Übersäuerung

Du wünschst dir mehr Energie und Gelassenheit? Dann empfehlen wir: Gemüse! Entlaste deinen Körper mit einer basischen Ernährung. Wie sie funktioniert und was es zu beachten gilt, erfährst du hier.

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Bei einer basischen Ernährung handelt es sich wieder um einen neuen Trend? Nein! Wer sich basisch ernährt, kann Dauermüdigkeit, Gelenkschmerzen und einem Energietief entgehen! Zudem handelt sich um eine ausgewogene Ernährungsform, die du ohne Aufwand in deinen Alltag integrieren kannst. Warum eine basische Ernährung sinnvoll ist, wie du sie umsetzt sowie leckere Rezepte, findest du direkt hier.

Clean Eating: Die gesündeste Diät der Welt

Wann ist eine basische Ernährung sinnvoll?

Bist du dauermüde, dauererschöpft und schlecht gelaunt? Vielleicht schlägt dir das Wetter aufs Gemüt. Auch möglich: Die üppige Küche der vergangenen Wochen ist schuld an deinem Energietief. Wenn das Säure-Basen-Verhältnis nicht mehr stimmt, wir also übersäuert sind, reagiert unser Körper häufig mit Schwäche, Gelenkschmerzen, Stimmungsschwankungen und Hautproblemen.

Alle Flüssigkeiten im Organismus enthalten Säuren und Basen. Sie entstehen durch Stoffwechselvorgänge und durch die Nahrungsmittel, die wir zuführen. Am vitalsten und gesündesten ist der Körper, wenn er sich im neutralen oder schwach basischen Bereich befindet. Die Balance kannst du aktiv über eine basische Ernährung unterstützen: Iss viele basische oder neutrale und wenig saure Lebensmittel. Ideal wäre ein Verhältnis von 80:20, im Alltag sieht es aber nicht selten umgekehrt aus.

Mit unseren leckeren Rezepten für eine basische Ernährung wirkst du einer Übersäuerung entgegen und kommst wieder in ein gesundes Gleichgewicht. Bei einer basischen Ernährung ist es wichtig, dass jede säurehaltige Mahlzeit auch basische Speisen enthält. Das gleicht prima aus und schützt vor Heißhunger-Attacken. Zudem lässt sich mit Bastenfasten ganz einfach Gewicht verlieren.

Basische Lebensmittel im Überblick

  • Stark basisch: Gewürze und Kräuter, Trockenobst wie Feigen und Datteln
  • Basisch: Gemüse, Kartoffeln, Früchte, Salat, Kidneybohnen, weiße Bohnen & Studentenfutter
  • Neutral: Joghurt, Milch, Tofu und Fette
  • Sauer: Brot, Fisch, Fleisch und Käse
  • Stark Sauer: Eigelb, Garnelen, Parmesan und Laugengebäck

Clean Eating Rezepte: Die perfekten Abnehm-Gerichte

Basische Ernährung: 5 Rezeptideen

Auberginentürmchen mit Kartoffelstampf

Zutaten (4 Personen):

  • 2 Auberginen
  • 100 g Räuchertofu
  • 5 EL Öl
  • 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • 10 Stiele Thymian
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 100 g + 3 EL Mehl
  • 250 ml Haferdrink
  • 1 TL Backpulver
  • 60 g Rauke
  • 50 g Margarine
  • geriebene Muskatnuss
  • 1-2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Auberginen waschen, putzen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. In die Auberginenscheiben waagerecht eine Tasche einschneiden. Tofu in dünne Scheiben schneiden. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Tofuscheiben darin von beiden Seiten ca. 2 Minuten goldbraun braten, herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Etwas abkühlen lassen. Je 1 Tofuscheibe in die Auberginentaschen füllen.
  2. Kartoffeln schälen, waschen und in Stücke schneiden. Kartoffeln zugedeckt in wenig kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten garen.
  3. Für den Ausbackteig Thymian und Rosmarin waschen, trocken schütteln. Blätter bzw. Nadeln abstreifen und hacken. 100 g Mehl, 50 ml Haferdrink, 75 ml kaltes Wasser, 1/2 TL Salz, Backpulver, Thymian und Rosmarin zu einem glatten Teig verrühren. 3 EL Mehl in einen Teller geben. Auberginenscheiben nacheinander zuerst in Mehl wälzen, danach durch den Ausbackteig ziehen. Portionsweise 4 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Auberginenscheiben darin unter Wenden 6–8 Minuten ausbacken.
  4. Rauke waschen, abtropfen lassen. 50 g Rauke in Stücke schneiden. 200 ml Haferdrink und Margarine erhitzen. Kartoffeln abgießen, heiße Milchmischung und Rauke zufügen und alles grob stampfen. Mit Salz, Muskat und Zitronensaft abschmecken.

Kürbissuppe mit Petersilien-Pesto

Zutaten (8-10 Personen):

  • 1 kg Hokkaido Kürbis
  • 500 g Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL + 100 ml Sonnenblumenöl
  • 2-3 EL Currypulver
  • 500 ml Apfelsaft
  • 2 EL Instant-Gemüsebrühe
  • 100 g Mandelkerne mit Haut
  • 2 Bund Petersilie
  • 300 g Äpfel
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • 150 g Crème fraîche

Zubereitung:

  1. Kürbis vierteln, Kerne entfernen und Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Kartoffeln waschen, schälen und ebenfalls klein schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln. 3 EL Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Mit Curry bestäuben, kurz anschwitzen. Kürbis und Kartoffeln zugeben, mit Apfelsaft und 1 1/2 Liter Wasser ablöschen. Mit Brühe würzen. Aufkochen und zugedeckt ca. 30 Minuten garen.
  2. Für das Pesto Mandeln in einer Pfanne unter ständigem Wenden ca. 5 Minuten rösten. Petersilie waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stielen zupfen und fein hacken. Äpfel waschen, Fruchtfleisch in dünnen Scheiben vom Kerngehäuse schneiden und fein würfeln. Mandeln hacken. Petersilie, Mandeln, Apfel, 100 ml Öl und Zitronensaft verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Suppe fein pürieren, mit Salz, Pfeffer abschmecken. Mit Crème fraîche und Pesto verfeinern.

Einfaches Basilikum-Pesto Rezept zum selber machen

Süßkartoffelrösti mit Roter Bete

Zutaten (4 Personen):

  • 500 g Süßkartoffeln
  • 2 Eier
  • 30 g Speisestärke
  • Salz
  • Pfeffer
  • gemahlene Muskatnuss
  • 1 Prise Zucker
  • 6 EL Öl
  • 12 rote und gelbe Baby-Paprika (à ca. 40 g)
  • 4 Stiele Thymian
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 75 g Ziegenfrischkäse

Zubereitung:

  1. Süßkartoffeln schälen, grob raspeln und in eine Schüssel geben. Eier verquirlen und unter die Süßkartoffeln mischen. Stärke zügig untermischen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zucker würzen.
  2. 3 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Mit einem Esslöffel je 2 große, dünne Rösti (ca. 14 cm Ø) in die Pfanne geben. Von beiden Seiten bei mittlerer Hitze je 6–8 Minuten braten. Rösti herausnehmen und warm halten. Mit der restlichen Süßkartoffel-Masse ebenso verfahren (oder in einer zweiten Pfanne parallel arbeiten!).
  3. Inzwischen Paprika waschen, trocken reiben. Thymian und Rosmarin waschen, trocken schütteln. Paprika nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Kräuter darauf verteilen. Mit 1–2 EL Olivenöl beträufeln. Unter dem vorgeheizten Backofengrill auf der oberen Einschubleiste ca. 10 Minuten grillen. Nach 3–4 Minuten Blech vorsichtig herausnehmen. Paprika mit Käse bestreuen, wieder zurück in den Ofen geben und fertig grillen.
  4. Je 1 Rösti und jeweils 3 Paprikaschoten auf Tellern anrichten. Mit gerösteten Kräuter garnieren.

Kohlsalat mit rotem Dressing

Zutaten (4 Personen):

  • 175 g Rotkohl
  • 175 g Weißkohl
  • 250 g Möhren
  • Salz
  • Zucker
  • 1-2 Limetten
  • 1 Schalotte
  • 40 g eingelegte gegarte Rote Bete
  • 1 TL Senf
  • 2-3 EL Walnüssöl
  • 5 Stiele Minze

Zubereitung:

  1. Kohl putzen und in dünne Streifen schneiden. Möhren schälen und raspeln. Kohl, Möhren, Prise Salz und Zucker verkneten. Salat ca. 10 Minuten ziehen lassen.
  2. Limetten halbieren, Saft auspressen. Schalotte schälen und grob würfeln. Rote Bete in Würfel schneiden. Rote Bete, Senf, Öl und Schalotten pürieren. Dressing mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.
  3. Minze waschen, trocken schütteln und die Blättchen von 4 Stielen in dünne Streifen schneiden. Salat und Minzstreifen vermengen, mit Limettensaft, Salz und Pfeffer würzen. Salat mit dem Dressing vermischen oder das Dressing separat dazureichen. Salat mit den restlichen Minzeblättchen garnieren.

3 Grillsalate, bei denen dich jeder nach dem Rezept fragen wird

Sesam-Polenta

Zutaten (4 Personen):

  • 3 EL Sesamsaat
  • 3 Orangen
  • Salz
  • 150 g Polenta-Grieß
  • 6 EL Olivenöl
  • 500 g grüne Bohnen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 250 g Kirschtomaten
  • 1/2 Bund Lauchzwiebeln
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten, herausnehmen. Bio-Orange waschen und mit einem Zestenreißer die Schale abziehen. Zugedeckt beiseitestellen. Alle Orangen halbieren, auspressen, Saft mit Wasser auf 500 ml auffüllen. Mit 1 TL Salz aufkochen. Polenta einrühren, ca. 10 Minuten bei milder Hitze köcheln lassen, dabei öfter umrühren. Vom Herd ziehen und ca. 5 Minuten quellen lassen. 1 EL Öl und 2 EL Sesam unterrühren, die Masse lauwarm abkühlen lassen.
  2. Bohnen waschen, putzen. In kochendem Salzwasser 7–8 Minuten garen. Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten waschen und putzen. Lauchzwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Bohnen abgießen und kalt abschrecken. Salbei waschen, trocken tupfen und Blätter abzupfen. Aus der Polentamasse Dreiecke formen.
  3. 3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Polentaecken im heißen Öl bei mittlerer Hitze unter Wenden goldbraun braten. 2 EL Öl in einer weiteren Pfanne erhitzen. Tomaten und Knoblauch darin anbraten. Bohnen untermengen, mit Salz und Pfeffer würzen, kurz erhitzen. Beiseitegestellte Orangenschale darüberstreuen. Bohnen und Polentaecken mit restlichem Sesam und Lauchzwiebeln bestreut servieren.

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