KrankheitenFibromyalgie: Symptome und Diagnose sind tückisch

Fibromyalgie ist eine Krankheit, die vor allem Frauen betrifft. Die Symptome zeichnen sich durch schlimme Schmerzen aus. Wo die Schmerzen auftreten und wie eine Diagnose erstellt werden kann, erfährst du hier.

Inhalt
  1. Psychosomatik
  2. Symptome des Fibromyalgiesyndroms
  3. Die Diagnose von Fibromyalgie
 

Psychosomatik

Fibromyalgie bedeutet Faser-Muskel-Schmerz und äußert sich durch andauernde Schmerzen im Körper. Experten in den westliche Industrienationen gehen davon aus, dass ein bis zwei Prozent der Bevölkerung von der Krankheit betroffen sind – Frauen häufiger als Männer. Welche Symptome Fibromyalgie sonst noch mit sich bringt und wie die Diagnose verläuft, verraten wir hier.

 

Symptome des Fibromyalgiesyndroms

Fibromyalgie ist hauptsächlich durch chronische Schmerzen an mehreren Stellen im Körper gekennzeichnet. Besonders belastend sind die permanenten Schmerzen im Bereich der Muskeln und Gelenke. Hinzu kommen Begleitsymptome wie zum Beispiel steife Glieder am Morgen und Schwellungsempfinden an Händen, Füßen sowie im Gesicht.

Weitere mögliche mit Fibromyalgie einhergehende Symptome:

  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Ängstlichkeit
  • depressive Verstimmungen
  • Verdauungsproblemene
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • psychosomatische Herz- oder Atembeschwerden
  • Spannungskopfschmerzen
  • überempfindliches Reagieren beispielsweise auf Gerüche

Die Symptome müssen jedoch nicht immer im selben Ausmaß auftreten, sondern in stärkeren und schwächeren Phasen. Auslöser für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes können beispielsweise emotionaler Stress im Beruf oder im Privatleben, aber auch Wetterumschwünge oder anstrengende Aktivitäten sein.

 

Die Diagnose von Fibromyalgie

Die Diagnose von Fibromyalgie ist ein schwieriger Prozess, denn es handelt sich hierbei um eine psychosomatische Krankheit, die sich durch vielfältige Symptome äußert. So folgt nach einem Gespräch mit dem Arzt, in dem versucht wird die seelischen Auslöser herauszufiltern, eine körperliche Untersuchung. Diese wird über 18 spezielle Druckschmerzpunkte an den Übergängen zwischen Muskeln und Sehnen, den sogenannten Tenderpoints, durchgeführt. Führt ein bestimmter Druckreiz bei mindestens elf der 18 Punkte zu Schmerzen, ist das ein deutlicher Hinweis für Fibromyalgie.

Zusätzliche Laboruntersuchungen beispielsweise des Blutes können sinnvoll sein, um andere Krankheiten wie etwa eine Entzündung der Arterien oder eine Funktionsstörung der Schilddrüse sicher ausschließen zu können.

Für die Behandlung gibt es unterschiedliche Therapieformen:

Das sind die möglichen Formen der Therapie

Wenn du mögliche Symptome feststellst, solltest du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

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