LebensmittelschwindelGeschwärzte Oliven: Woran erkenne ich sie?

Nehme ich lieber die grünen oder die schwarzen Oliven? Worin besteht eigentlich der Unterschied und stimmt es, dass schwarze Oliven immer gefärbt werden? Fragen über Fragen, mit denen wir jetzt aufräumen!

Inhalt
  1. Grün, auberginenfarben oder schwarz – Worin besteht der Unterschied der Oliven?
  2. Geschwärzte Oliven: Warum färbt man grüne Oliven ein?
  3. Womit werden geschwärzte Oliven eingefärbt?
  4. Woran erkenne ich geschwärzte Oliven?

Woran erkenne ich, ob die schwarzen Oliven in meinem Einkaufswagen geschwärzt sind? Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen grünen und schwarzen Oliven oder sind schwarze Oliven immer gefärbt? Zahlreiche Fragen - wir räumen mit dem Mythos um die geschwärzte Olive auf.

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Grün, auberginenfarben oder schwarz – Worin besteht der Unterschied der Oliven?

Oliven gibt es nicht nur in Öl eingelegt, sondern auch gefüllt mit Mandel oder Frischkäse, aber auch in Schwarz, in Grün und eher auberginenfarben. Doch was hat es eigentlich mit den unterschiedlichen Farben auf sich?

Je nach Reifegrad der Oliven ändert sich auch die Farbe der Frucht. Unreife Oliven sind grün. Bei ihrem natürlichen Reifeprozess werden sie dann violett und später schwarz, beziehungsweise eher auberginenfarben. Je dunkler sie werden und je reifer sie sind, desto mehr Vitalstoffe enthalten sie und desto aromatischer, weicher und milder sind die Oliven. Es gibt also von Natur aus schwarze Oliven.

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Geschwärzte Oliven: Warum färbt man grüne Oliven ein?

Wenn es von Natur aus schwarze Oliven gibt, warum sollten sich Produzenten die Mühe machen, Oliven überhaupt einzufärben? Das Einfärben hat praktische Gründe, denn bei grünen Oliven handelt es sich um pralle, feste Früchte, die sich bei der Ernte einfach vom Olivenbaum schütteln lassen. Anders sieht es bei schwarzen Oliven aus. Denn je reifer Oliven sind, desto weicher werden sie. Daher können sie nur von Hand gepflückt werden, was natürlich deutlich aufwendiger ist.

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Womit werden geschwärzte Oliven eingefärbt?

Um den Kunden einen anderen Reifezustand der Oliven vorzugaukeln, werden grüne Oliven mit Eisen-II-Gluconat und Eisen-II-Lactat gefärbt. Diese Stabilisatoren sind unbedenklich, können den „unreifen“ Oliven aber natürlich keinen vollmundigen Geschmack verleihen.

Das Problem: Der Hinweis „geschwärzt“ muss nur bei lose verkauften Oliven angegeben werden. Aber auf der Zutatenliste müssen die Stabilisatoren immer angegeben werden. Wer sich nicht sicher ist, ob die ausgewählten Oliven geschwärzt wurden, muss nur einen Blick auf die Rückseite werfen und nach Eisen-II-Gluconat oder Eisen-II-Lactat Ausschau halten.

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Woran erkenne ich geschwärzte Oliven?

Nicht nur die Zutatenliste, sondern auch eine optische Erkennung, ob die Oliven geschwärzt sind, ist möglich. Denn natürlich gereifte Früchte sind nicht pechschwarz, sie sind eher auberginenfarben und ungleichmäßig gefärbt. Zudem sind sie, im Gegensatz zu grünen Oliven, beziehungsweise geschwärzten Oliven, weniger prall.

 

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