Morgendliche SchmerzenMorgens Kopfschmerzen: Das kann dahinterstecken

Morgens mit Kopfschmerzen aufzuwachen, ist besonders unangenehm.
Morgens mit Kopfschmerzen aufzuwachen, ist besonders unangenehm.
Foto: iStock

Wer morgens mit Kopfschmerzen aufwacht, sollte dies nicht ignorieren. Denn hinter den Kopfschmerzen können harmlose, aber auch gefährliche Ursachen stecken. 

Eigentlich ist Schlaf für vieles eine gute Lösung. Deswegen fühlen wir uns nach einem Nickerchen meist schon viel besser. Der Körper nutzt die Entspannung, um sich zu regenerieren, die Selbstheilungskräfte werden aktiviert, wir tanken Energie für den Tag.  Außer, wir wachen mit einem Pochen im Kopf auf. Dann startet der Morgen für uns alles andere als gut.

Morgendliche Kopfschmerzen sind nicht nur nervig und anstrengend, sie sind auch ein Hinweis. Unser Körper möchte uns etwas sagen – deswegen ist es umso wichtiger, nicht einfach eine Tablette einzuwerfen und die Schmerzen zu verdrängen.

Stattdessen sollten wir uns fragen, woher die Kopfweh tatsächlich kommen. Nicht nur, weil morgendliche Kopfschmerzen auf Krankheiten hindeuten können, oftmals sind die Gründe auch ganz harmlos. Doch nur wenn wir die Ursache kennen, können wir sie auch bekämpfen. Und keiner wacht schließlich gerne morgens mit Kopfschmerzen auf, oder?

 
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7 mögliche Ursachen für morgendliche Kopfschmerzen

Du schläfst zu wenig

Unser Körper braucht Ärzten zufolge mindestens sieben bis acht Stunden, um sich zu erholen. Diesen Ratschlag sollten wir ernst nehmen. Spätestens wenn wir einige Tage hintereinander zu wenig Schlaf bekommen, wirkt sich das auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden aus. Egal wie stressig dein Tag ist: Schlaf hilft dir, ihn zu bewältigen, hier sollte also nicht gespart werden.

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Du schläfst zu viel

Ja, es gibt ein zu viel. Und das liegt für Erwachsene bereits bei über acht bis neun Stunden. Danach entsteht ein Serotoninmangel. Dazu neigt unser Körper zu Verspannungen. Wenn wir länger schlafen, kann das somit auch ein Grund dafür sein, dass wir morgens mit Kopfschmerzen aufwachen.

Du hast Depressionen

Morgendliche Kopfschmerzen können auch ein Symptom von Depressionen sein. Ebenfalls spielt Stress eine Rolle, da sich der Körper bei starker psychischer Belastung auch nachts anspannt, was wiederum zu Kopfschmerzen führen kann.

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Du knirschst mit den Zähnen

Ein anstrengender Tag, Stress und Sorgen können zudem dazu führen, dass wir mit den Zähnen knirschen. Das merken wir meist gar nicht, bis wir mit Kopfschmerzen aufwachen. Häufig schmerzt dabei auch der Kiefer. Ein Zahnarzt kann das Knirschen anhand der Spuren auf den Zähnen erkennen und eine Bissschiene verschreiben.

Du leidest an Schlafapnoe

Bei einer Schlafapnoe kommt es im Schlaf zu Atemaussetzern. Das kann nicht nur Kopfschmerzen verursachen, sondern auch gefährlich werden, da der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Ein Symptom ist ein plötzlicher Schnarchlaut nach dem Aussetzer. Wer den Verdacht auf Schlafapnoe hat, sollte diesen unbedingt bei einem Arzt abklären lassen.

Dein Körper fordert Koffein

Es ist wahrscheinlich die alltäglichste Sucht: Wenn wir bereits jeden Tag eine Tasse Kaffee trinken, gewöhnt sich unser Körper an das Koffein. Bleibt die tägliche Dosis aus – weil wir beispielsweise zu lange schlafen oder Zeitdruck haben – äußert sich der Koffeinentzug durch Kopfschmerzen. 

Dein Blutdruck ist zu hoch

Zuletzt können morgendliche Kopfschmerzen ein Symptom für Bluthochdruck sein. Normalerweise fällt der Blutdruck in der Nacht ab. Ist dies allerdings nicht der Fall, kann es zu Kopfschmerzen, meist im Hinterkopf, kommen. So oder so: Wer über einen längeren Zeitraum mit Kopfschmerzen aufwacht, sollte sich von einem Arzt untersuchen lassen.

 

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(ww4)

 

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