ErnährungSalz-Ersatz: Diese Alternativen gibt es!

Salz begleitet uns jeden Tag in der Küche: Wir nutzen es zum Würzen, Verfeinern und einfach, weil es gut schmeckt! Dabei ist das Gewürz gar nicht so gesund und kann durch Alternativen ersetzt werden.

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Die Aufnahme von Salz über die Ernährung passiert oft unbewusst: Den Großteil nehmen wir über Fertigprodukte, Knabbereien wie Chips und Salzstangen, aber auch Brot und Käse auf. Auch Fast Food enthält neben Fett und Zucker eine ganze Menge Salz. Ist Salz wirklich so ungesund und wie kannst du das leckere Gewürz ganz einfach ersetzen?

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Ist Salz ungesund? Darum solltest du es ersetzen!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt fünf Gramm Salz pro Tag für Erwachsene, doch das ist im Alltag nur schwer umzusetzen. Die meisten Menschen nehmen im Schnitt eher bis zu elf Gramm Salz über Nahrungsmittel auf.

Dies kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken: Vor allem Bluthochdruck ist ein gefährliches Risiko in Zusammenhang mit zu viel Salz, außerdem werden Nieren und Herz geschädigt.

Ein weiterer negativer Aspekt von Salz: Es macht dich süchtig! Stehen salzige Knabbereien auf dem Tisch, kannst du kaum wiederstehen und greifst zu. Hinzu kommt, dass du dich an den Geschmack immer mehr gewöhnst und mit zunehmendem Alter immer mehr Salz brauchst, um etwas als "gut gewürzt" zu empfinden.

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Salz Ersatz: Diese Alternativen gibt es

Um deinen täglichen Salzkonsum zu reduzieren, kannst du zu geschmackvollen Alternativen greifen, die du beim Kochen verwenden kannst.

Hefe als Salz-Ersatz

Hefe hat von Natur aus einen aromatischen, würzigen Geschmack - dehalb eignet sie sich hervorragend als Salz-Ersatz. Vor allem Suppen, Eintöpfe oder Brühen kannst du mit dieser Alternative abschmecken.

Im Handel sind Hefeflocken, Hefeextrakt und auch Hefewürzpasten erhältlich. Achte beim Kauf darauf, dass das jeweilige Produkt kein zusätzliches Kochsalz enthält.

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Kräuter und Gewürzmischungen als Alternative für Salz

Frische sowie getrocknete Kräuter haben ein intensives Aroma und sorgen für die Würze in deinen Speisen. Hier kannst du dir sicher sein, dass du deinem Körper etwas Gutes tust, denn viele Kräuter enthalten eine Menge Vitamin C (wie etwa Basilikum, Sauerampfer, Petersilie oder Bärlauch), Calcium (Oregano, Thymian, Majoran) oder andere Nährstoffe.

Mische verschiedene Kräuter und unterschiedliche Gewürze zusammen, um spannende Gewürzmischungen herzustellen, so kannst du beim Kochen gänzlich auf Salz verzichten. Für eine Gewürzmischung, die gut zu Gemüse passt, mischt du etwa Chili, Anis, getrockneten Knoblauch, Kardamom und Muskat zusammen!

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Greife zu natriumreduziertem Salz als Ersatz

Natriumreduziertes Salz enthält weniger Natriumchlorid als herkömmliches Salz. Als Ersatz befindet sich Kaliumchlorid in solchen Produkten.

Allerdings hat dieser Salz-Ersatz einen Nachteil: Es soll einen leicht bitteren Nachgeschmack haben und weniger salzig schmecken als normales Salz. Ob diese Alternative für dich geeignet ist, musst du vielleicht mal in einem "Koch- und Würz-Test" entscheiden.

Sellerie als Salz-Ersatz

Wusstest du dass Sellerie, wie ein natüricher und gesunder Glutamat Ersatz schmecken kann? Durch das Trocknen konzentriert sich das Aroma des Gemüses und es entsteht ein universelles Würzmittel, das als natürliches Glutamat vielseitig in herzhaften Gerichten eingesetzt werden kann. Ein wirksamer Geschmacksverstärker, der ganz ohne Chemie auskommt.

Es gibt Pulver von den verschiedenen Teilen der Pflanze: Sellerieknolle bzw. Selleriewurzel, Sellerieblätter und Selleriesamen. Zum Würzen verwendet man die Knolle und Blätter. Auch anderes salziges Gemüse wie Petersilie, Mangold, Rettich, Rüben-Grün, lässt sich so in Pulverform als Salz-Ersatz nutzen.

Miso: Kennst du schon diese Salz Alternative?

Miso besteht aus fermentierten Sojabohnen, Reis oder auch aus Kichererbsen. Du kannst Miso als Würzpaste, statt Salz, verwenden!

Miso enthält zwar auch Salz, dieser wird vom Körper aber anders verwertet und schädigt die Arterien nicht!

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