Sport-WissenÜbelkeit nach dem Sport: Ursachen und hilfreiche Tipps

Dein Training wird dir vermiest, weil du Übelkeit nach dem Sport verspürst? Dafür gibt es vielerlei Gründe, aber glücklicherweise auch Tipps, die dagegen helfen.

Inhalt
  1. Du bist unterzuckert
  2. Übelkeit nach dem Sport durch fettige Mahlzeiten
  3. Stress ist schlecht für dich und deinen Magen
  4. Dir wird schlecht, weil du zu wenig trinkst
  5. Dein Blutdruck ist erhöht
  6. Herzkrankheit? Der Arzt weiß mehr!
  7. Überanstrengung: Wenn du zu viel willst
  8. Übelkeit nach dem Sport: Wann sollte ich zum Arzt gehen?

Du hast dich bei deinem Workout richtig schön verausgabt, aber auf einmal ist dir schlecht? Das kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Wir haben dir verschiedene Gründe aufgelistet, die für Übelkeit nach dem Sport sorgen können, geben dir aber auch Tipps an die Hand, wie die lästige Reaktion in Zukunft vermeiden kannst.

 

Du bist unterzuckert

Gerade wenn du deinen Körper beim Sport gerne an seine Grenzen treibst, ist es wichtig, dass die Mahlzeit, die du vor deinem Workout zu dir nimmst, reich an Kohlenhydraten ist. Ansonsten kann es passieren, dass dein Blutzuckerwert unter 50dl/mg fällt und du somit unterzuckert bist. Dies äußert sich häufig durch Übelkeit nach dem Sport. Andere mögliche Symptome sind beispielsweise Schwindel oder Kopfschmerzen. 

Tipp: Du planst morgens ein kräftezehrendes Training? Dann nimm schon den Abend vorher Kohlenhydrate zu dir. Während des Workouts kann außerdem die Einnahme von Traubenzucker in kleinen Mengen dazu führen, dass du Übelkeit nach dem Sport verhindern kannst. 

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Übelkeit nach dem Sport durch fettige Mahlzeiten

Wer vor dem Sport noch besonders fettreich isst, muss sich nicht darüber wundern, wenn ihm anschließend schlecht wird. Mahlzeiten, die viel Fett enthalten, liegen wortwörtlich schwer im Magen. Der Körper braucht länger um sie richtig zu verdauen.

Tipp: Iss vor dem Training eine Mischung aus Kohlenhydraten und Eiweiß und gib deinem Körper mindestens eine, besser aber zwei oder drei Stunden Zeit, um die Energie richtig zu verarbeiten. 

 

Stress ist schlecht für dich und deinen Magen

Wenn du gestresst bist, kann dies deinen Magen und deinen Darm durcheinanderbringen. Sie arbeiten dann nicht mehr so wie sollten und das macht sich auch nach dem Sport bemerkbar. Verdauungsprobleme und Übelkeit sind keine Seltenheit. 

Tipp: Andere Ursachen kommen für die Übelkeit nach dem Sport nicht infrage? Dann überprüfe einmal, ob es im Moment etwas in deinem Umfeld gibt, was dich unter Druck setzt und dich stresst. Die Lösung dieses eventuellen Problems kann dabei helfen, das Gefühl nach dem Sport erheblich zu verbessern. Außerdem sehr wichtig: Wenn dien Training dir mehr Stress als Freude bereitet, weil du beispielsweise aufgrund von anderen wichtigen Verpflichtungen nicht wirklich Zeit dafür findest, dann gönne dir eine Pause. Sport soll immer noch Spaß machen und dich nicht unter Druck setzen.

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Dir wird schlecht, weil du zu wenig trinkst

Flüssigkeitsmangel kann ein weiterer Grund dafür sein, dann dir nicht nur beim Sport, sondern auch danach übel wird. Durch das starke Schwitzen verliert der Körper mehr Flüssigkeit als sonst.

Tipp: Insbesondere wenn du weißt, dass dich im Verlauf des Tages noch ein kräftezehrendes Workout erwartet, solltest du bereits den ganzen Tag über darauf achten, genügend zu trinken. Nach dem Sport ist es ebenfalls wichtig, dass du deinen Wasserhaushalt wieder auffüllst. Sollte dir schon sein, dann trinke am besten in kleinen Schlucken, um deinen Magen nicht zu sehr anzustrengen. Sonst kommt dir womöglich alles direkt wieder hoch.

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Dein Blutdruck ist erhöht

Viele Menschen leiden unter einem erhöhten Blutdruck. Sport kann gegen Bluthochdruck helfen, doch wenn wir uns anstrengen bewirkt die Bewegung zuerst einmal genau das Gegenteil: unser Blutdruck steigt an. Das kann wiederum Übelkeit bei und nach dem Sport nach sich ziehen und kommt meistens vor, wenn das Training nicht richtig auf die eigene Person abgestimmt war und man sich überanstrengt hat.

Tipp: Als Bluthochdruckpatient sollte man das Phänomen der Übelkeit nach dem Sport am besten mit seinem Arzt besprechen. Eventuell muss der Trainingsplan noch einmal überarbeitet und besser an die eigene Fitness angepasst werden. 

 

Herzkrankheit? Der Arzt weiß mehr!

Treten im Zusammenhang mit der Übelkeit nach dem Sport auch noch andere Symptome wie Schwindel, Herzrasen, ein Enge- oder Druckgefühl in der Brust oder auch Herzstolpern auf, könnte dies auf eine Erkrankung des Herzens zurückzuführen sein. In diesem Fall ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen. Dieser kann klären, was hinter den Symptomen steckt. 

Wichtig: Bei Symptomen dieser Art das Workout unbedingt abbrechen und einen Arzt aufsuchen.

 

Überanstrengung: Wenn du zu viel willst

Zu guter Letzt kann es natürlich auch sein, dass du dich beim Sport schlichtweg überanstrengt hast und dir deswegen nach dem Training schlecht wird. Wenn du beispielsweise beim Joggen so weit läufst wie noch nie zuvor oder du beim Krafttraining dein Gewicht sehr schnell um sehr viel erhöhst.

Tipp: Hast du es einmal mit dem Training übertrieben, kannst du nur noch abwarten, bis die Übelkeit wieder vergeht. Beim nächsten Mal solltest du dann am besten versuchen, noch mehr auf deinen Körper zu hören. Vielleicht zeigt er dir schon früher, dass er eine Pause braucht? Wenn das so ist, dann gönne ihm diese auch. 

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Übelkeit nach dem Sport: Wann sollte ich zum Arzt gehen?

Tritt das Phänomen einmalig auf und verschwindet schnell wieder, musst du dir keine Sorgen machen. Kommt es häufiger vor, dass dir nach dem Sport schlecht wird und verschwindet die unangenehme Übelkeit nicht einfach wieder, solltest du am besten einmal mit deinem Arzt abklären, ob sich nicht eine andere Ursache dahinter verbergen könnte. Dies ist insbesondere ratsam, wenn du noch weitere Symptome erlebst. 

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