Toller Höhepunkt

Zervix-Orgasmus: In 5 Schritten intensiv kommen

Du möchtest etwas ganz Neues im Bett erleben? Mit einem Zervix-Orgasmus kannst du vielleicht so intensiv kommen, wie noch nie zuvor.

Zervix-Orgasmus: In 5 Schritten intensiv kommen
Foto: LuckyBusiness/iStock
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Was ist die Zervix?

Mit dem Begriff Zervix beziehungsweise lateinisch Cervix uteri ist der Gebärmutterhals gemeint. Ein Teil davon ist der Muttermund. Anatomisch gesehen befindet sich die Zervix am unteren Teil der Gebärmutter. Da auf ihrer Oberfläche viele Nerven verlaufen, macht sie das zu einem sehr empfindsamen Organ. Wird die Zervix entsprechend stimuliert, ist es möglich einen Zervix-Orgasmus, auch zervikaler Orgasmus genannt, zu bekommen. Dafür ist es noch nicht einmal notwendig, die Klitoris zusätzlich in das Liebesspiel miteinzubeziehen.

Zervix-Orgasmus: So findest du die Zervix

Die Zervix befindet sich am unteren Ende der Gebärmutter und grenzt diese von der Scheide ab. Ihre Drüse produziert Sekret, mit dessen Hilfe sie die Gebärmutter verschließt um uns vor Bakterien zu schützen. So zum Beispiel auch im Laufe einer Schwangerschaft, um uns und den Fötus vor Infektionen zu schützen.

Am einfachsten ist es, die Zervix direkt nach deiner Periode zu ertasten. Da sie während der Menstruation und kurz danach am tiefsten in die Vagina hineinragt. Während des Eisprungs liegt die Zervix am höchsten, was das Erfühlen schwieriger macht.

Wie du die Zervix mit deinen Fingern am besten spüren kannst: liegend, in der Hocke oder stehend mit angewinkeltem Bein, musst du einfach ausprobieren. Bei jeder Frau liegt der Gebärmutterhals nämlich unterschiedlich weit vorn oder eher weiter hinten, in der Nähe des Steißbeins.

Ob du sie auch wirklich gefunden hast, kannst du gut an der Beschaffenheit der Zervix merken. Nach der Menstruation fühlt sie sich härter an. Dann wird sie oft mit einem festen Kussmund einer Kirsche oder der Nasenspitze verglichen. Während des Eisprungs wird die "Festigkeit" der Zervix weicher und ähnelt eher der des Ohrläppchens.

Auf dieser Grafik siehst du, wo sich die Zervix befindet.

Grafik weibliche Geschlechtsorgane: Artikelbild Zervixorgasmus
Foto: Redaktion Wunderweib/ iStock / Evheniia Vasylenko

Wichtig für den zervikalen Höhepunkt: Gute Vorbereitung

Die Zervix, also der Gebärmutterhals, ist sehr empfindlich. Für viele Frauen ist es aus diesem Grund häufig eher unangenehm und eventuell sogar schmerzhaft, wenn dieser beim Sex berührt wird. Darum ist es wichtig, ganz behutsam vorzugehen und die Zervix erst einmal Schritt für Schritt zu sensibilisieren. Am besten macht Frau das zuerst selbst mithilfe ihrer Finger oder aber auch eines Dildos. So ist es leichter herauszufinden, was gefällt und was nicht.

Zunächst wird dabei die Vulva von außen (Schamlippen, Klitoris) stimuliert, dann kann mit den Fingern oder aber mit einem Spielzeug in die Vagina eingedrungen werden. Taste dich dabei ganz langsam vor, um auszuloten, ob es dir überhaupt gefällt. Wenn ja, probiere gerne unterschiedlich Berührungen oder Vibrationsmuster aus.

In 5 Schritten zum Zervix-Orgasmus mit dem Partner

Die Zervix zu stimulieren ist für den Mann etwas einfacher, wenn er einen längeren und größeren Penis hat. Denn so kann er den Muttermund, den nach außen gewandten Teil der Zervix, besser erreichen. Durch die Berührung der Eichel an der Zervix werden die sich dort befindenden Nervenenden erregt. Wie es genau funktioniert, erklären wir jetzt:

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1. Schritt: Den richtigen Zeitpunkt wählen

Einige Tage bevor du deine Periode bekommst, liegt die Zervix etwas tiefer und ist so leichter zu erreichen. Darum ist der Zeitpunkt jetzt günstig, um einen zervikalen Orgasmus zu bekommen.

2. Schritt: Mit der Missionarsstellung starten

Das ist quasi das Warmup (wobei es natürlich trotzdem ein schönes Vorspiel im klassischen Sinn geben sollte). So wird der Blutfluss erst einmal in die richtige Region gelenkt und du kannst dich schön entspannen.

3. Positionswechsel für eine tiefere Stimulation

Durch das Anziehen deiner Beine in der Missionarsstellung kannst du dafür sorgen, dass dein Partner mit seinem Penis noch tiefer in dich eindringen kann. So ist die Zervix leichter zu erreichen.

4. Immer schön langsam

Ideal wird die Zervix mit langsamen kreisenden Bewegungen der Penisspitze stimuliert. Lasst euch also beim Sex ruhig ein bisschen Zeit. Durch die zusätzliche Reibung an der Eichel ist der Weg hin zum Zervix-Orgasmus auch für deinen Partner sehr erregend.

5. So kommst du zum Höhepunkt

Du fühlst schon, wie sich langsam dein Orgasmus anbahnt? Dann sorgt dafür, dass es jetzt noch heißer wird und wechselt noch einmal die Stellung. Beim Sex von hinten, hat ER nämlich die Möglichkeit noch tiefer in dich einzudringen. Benutzt hier gerne etwas Gleitgel.

Ganz wichtig: Nicht jede Frau genießt diese Art von Orgasmus - und das ist auch völlig in Ordnung so. Probiere es einfach aus.

Auf den Geschmack gekommen? Dann vesuch' es im nächsten Schritt doch mal mit dem doppelten Orgasmus: Beim „Blended Orgasm“ kommst du so intensiv wie nie!

Im Video: Das sind die besten Sex-Stellungen von hinten

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Artikelbild und Social Media: LuckyBusiness/iStock

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