Vorsicht geboten

Die 5 größten Fehler in der Hunde-Erziehung

Bei der Erziehung deines Hundes kannst du gerade am Anfang einiges falsch machen. Worauf du besonders achten solltest.

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Jede Hundebesitzerin kennt es: In den ersten Monaten musst du viel Zeit investieren, um deinem Vierbeiner grundlegende Regeln - wie zum Beispiel an der Leine zu laufen oder auf dich zu hören, wenn du rufst - beizubringen. Deswegen ist gerade bei Welpen jede Menge Geduld gefragt.

Bei den Vierbeinern braucht es viel Disziplin und Durchhaltevermögen, denn ansonsten kann es sein, dass dir dein Hund später auf der Nase herumtanzt. Und während bei Welpen die Erziehung relativ einfach ist, tun sich ältere Hunde mit dem Antrainieren von neuen Regeln und Verboten eher schwer – wobei dies nicht heißt, dass du nicht auch deinem älteren Hund neue Dinge beibringen kannst! Bei der Erziehung kannst du allerdings auch einiges falsch machen. Diese 5 Fehler solltest du auf jeden Fall vermeiden.

1. Nachlässigkeit bei der Erziehung

Wohl einer der größten Fehler bei der Erziehung von Hunden: Inkonsequenz! Wenn du willst, dass dein Hund bestimmte Regeln befolgt, darfst du nicht nachlässig sein und ihm Dinge erlauben, die er eigentlich nicht darf. Lässt du ihn zum Beispiel einmal auf dem Bett liegen, nachdem er darum gebettelt hat, wird er es auf diese Art und Weise immer wieder versuchen und eventuell sogar das Betteln mit dem darauffolgenden Erfolgsmoment in Verbindung bringen. Deshalb gilt: So schwer es auch ist, bei der Erziehung ist Konsequenz und Durchhaltevermögen gefragt. So gibst du deinem Hund zudem ein Gefühl von Sicherheit und Struktur.

2. Falsche Kommandos geben

Wenn du deinem Hund Kommandos gibst, gilt die Regel: Weniger ist mehr. Wenn du deinem Hund beigebracht hast, durch das Kommando „Hier“ zu dir zu kommen, reicht es aus, das Wort einmal deutlich auszusprechen. Kommandos oft hintereinander zu rufen, untergräbt eher deine Autorität. Ebenfalls nicht zu empfehlen: Deinen Hund zuzutexten, wenn du willst, dass er auf dich hört. Nicht umsonst gibt es kurze Kommandos wie „Hier“, „Sitz“ und „Platz“, die dein Vierbeiner deutlich besser versteht als beispielsweise „Komm jetzt her!“. Immer wichtig: Ein bestimmter Tonfall.

3. Widersprüchliche Signale

Bei der Hundeerziehung müssen drei Dinge im Einklang sein: Stimme, Mimik und Gestik. Passen diese nicht zusammen, kann das den Hund verwirren und er hört nicht so, wie du es willst. Mit fester Stimme „Aus“ rufen und gleichzeitig deinem Vierbeiner über den Kopf zu streicheln, sendet gegensätzliche Signale, sodass dein Liebling nicht weiß, ob er etwas richtig oder falsch gemacht hat.

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4. Den Hund überfordern

Die Erziehung deines Hundes braucht Geduld – viel Geduld. Deshalb bringt es nichts, dem Hund innerhalb kürzester Zeit so viele Dinge wie möglich beibringen zu wollen. Ganz im Gegenteil - drängst du den Vierbeiner, kann sich das massiv auf dein Verhältnis zu ihm auswirken. Bei einem wenige Monate alten Hund gilt, Lernphasen vom maximal 10 Minuten zu gestalten. Klappt ein gewünschtes Kommando nicht, ist es besser, zu pausieren und die Übung an einem anderen Tag erneut zu versuchen.

5. Falsches Timing beim Belohnen

Wie bei so vielen Dingen ist auch beim Training mit deinem Hund das Timing von entscheidender Bedeutung. Besonders beim Belohnen musst du deinem Hund im richtigen Moment das leckerli geben, damit er die Belohnung mit dem vorangegangenen Verhalten verknüpft. Wenn dein Hund ein Kommando richtig durchgeführt hat, solltest du im Anschluss schnell den Snack anbieten. Zudem kannst du die Belohnung auch mit einem Wort, wie zum Beispiel „Fein“, verknüpfen.

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