Temperatur und Waschmittel

Babykleidung richtig waschen: Was man beachten sollte

Neu gekaufte Babykleidung kann mit Schadstoffen belastet sein, daher sollten Eltern sie vor dem ersten Tragen gründlich waschen. Was es bei der Wäsche von Babyklamotten zu beachten gilt. 

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Die Haut von Babys ist fünfmal dünner, als die von Erwachsenen und daher besonders empfindlich! In den ersten sechs Monaten nach der Geburt ist die Schutzfunktion der Haut noch nicht vollständig ausgeprägt. Die Haut ist durchlässiger für Schadstoffe. Und weil Babykleidung direkt mit der empfindlichen Haut des Neugeborenen in Verbindung kommt, sollte vor allem Babykleidung frei von Schadstoffen sein und besonders schonend und gründlich gereinigt werden. 

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Babykleidung ist oft mit Schadstoffen belastet

Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) warnt, dass Textilien eine Vielzahl chemischer Substanzen wie zum Beispiel Farbstoffe enthalten. Um mögliche Hautirritationen und Allergien durch eventuell enthaltene Schadstoffe zu vermeiden, sollten Eltern die Kleidung vor dem ersten Tragen mindestens einmal separat waschen. Je mehr Waschgänge die Kleidungsstücke mitmachen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich noch Schadstoffreste darin befinden. 

Doch die Übertragung von schädlichen Substanzen erfolgt nicht allein durch den Hautkontakt mit belasteter Kleidung. Es wird zusätzlich begünstigt durch die Vorliebe von Babys, alles in den Mund zu nehmen. Auch Schweiß oder Spuckreste sind Keimträger. Um empfindliche Babyhaut zu schützen, sollten Eltern deshalb auf eine regelmäßige und gründliche Wäsche der Kinderkleidung achten.

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Babywäsche richtig waschen: So geht's

Wer Babykleidung besonders schonend behandeln möchte, sollte auf phosphatfreie und milde Waschmittel zurückzugreifen. ​

Für normal verschmutzte Kleidung sind spezielle Hygienespüler nicht notwendig, stattdessen reicht es herkömmliche, aber parfumfreie Vollwaschmittel in Pulverform zu benutzen. Sie enthalten Bleichmittel, die bereits ab 40 Grad zuverlässig alle Bakterien abtöten. Flüssigwaschmittel dagegen enthält keine Bleichmittel. Und ohne diese werden Keime erst bei Temperaturen von mindestens 60 Grad unschädlich gemacht.

Auf Weichspüler sollte grundsätzlich verzichtet werden. Dermatologen zufolge können die enthaltenen Duftstoffe allergische Reaktionen auslösen. Tipp: Im Wäschetrockner wird die Wäsche angenehm kuschelig weich. Weil sich mit einem Baby die Wäscheberge zu Hause schnell türmen, kann sich die Investition in einen Trockner durchaus lohnen. Die Kleidung kann aber einlaufen, daher sollten Textilien sicherheitshalber eine Nummer größer gekauft werden.

Bei der Wahl der Temperatur hält man sich am besten an die Empfehlungen aus der Waschanleitung des jeweiligen Kleidungsstücks. 40 Grad genügen meist zur Reinigung normal verschmutzter Babykleidung. Ist das Kind krank und hat zum Beispiel Durchfall, sollte die Wäsche bei 60 Grad mit einem Vollwaschmittel gewaschen werden. Das gilt auch für Bettwäsche und Stoffwindeln. So werden Bakterien und Viren abgetötet und unschädlich gemacht.

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Checkliste: Was wie gewaschen werden sollte

  • Stoffwindeln, Unterwäsche, Handtücher und Bettwäsche bei mindestens 60 Grad waschen.
  • Strampler & Co. reicht die Wäsche bei 40 Grad (je nach Verschmutzungsgrad).
  • Kuscheltiere sollten nach dem Kauf einmal durchgewaschen werden. Weil Kleinkinder sie überall mit hinnehmen, gerne mal fallen lassen und ständig in den Mund nehmen, sollten sie regelmäßig gewaschen werden (Waschanleitung beachten). Achtung: Nicht in den Wäschetrockner packen, da sie dann die Form verlieren, sondern lieber an der Luft trocknen lassen.
  • Milde und perfümfreie Waschmittel benutzen, auf Weichspüler und chemische Fleckenentferner verzichten.

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