BrautmodeDein Winterhochzeitskleid: Vom Kauf bis zum Styling

Wir verraten, was das Besondere an Winterhochzeitskleidern ist und was du beim Kauf und beim Styling beachten kannst.

Inhalt
  1. Hochzeitskleider für den Winter: Das ist der Unterschied
  2. Accessoires und Styling: Der perfekte Look im Winterhochzeitskleid
  3. Shopping-Tipps: Darauf solltest Du beim Kauf achten

Hochzeiten im Winter werden immer mehr zum Trend. Kein Wunder, denn einer Heirat in der kalten Jahreszeit wohnt ein besonderer Zauber inne. Wir wissen nicht, woran es liegt, aber der Winter kommt mit einer besinnlichen Romantik, die einfach die perfekte Kulisse für die Liebe und ein umwerfendes Winterhochzeitskleid ist. Wir verraten, was das perfekte Brautkleid für eine Hochzeit im Winter ausmacht und geben ein paar Inspirationen für Accessoires und Styling-Details. Die Designerinnen Alexandra Roehler und Johanna Kühl​ von Kaviar Gauche, DEM Berliner Modelabel mit jährlicher Brautmodenkollektion, geben wertvolle Extra-Tipps!

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Hochzeitskleider für den Winter: Das ist der Unterschied

Das Gerücht, dass ein Hochzeitskleid für den Winter genau dasselbe ist wie ein Hochzeitskleid für den Sommer, hält sich hartnäckig. Und ein Kern Wahrheit steckt natürlich drin, denn auch ein Brautkleid für den Winter ist am Ende ein Brautkleid – der Teufel steckt jedoch im Detail! Die Kaviar Gauche Designerinnen, Alexandra Roehler und Johanna Kühl, sind Brautkleid-Expertinnen. Sie verraten: "Generell lassen sich alle unsere Kleider im Sommer wie auch im Winter tragen, da es auf den Gesamtlook ankommt. Dennoch passen einige Kleider besser in die jeweilige Saison. Für Winterhochzeiten empfehlen wir vor allem Long Sleeve Dresses und sehr gerne Kleider aus anschmiegsamen blickdichten Materialien. Unsere Highlights sind das Blanc de Blanc Dress und das Pure Palais Dress. Aber auch ein Champagne Dress, das mit Transparenzen und Leichtigkeit spielt, passt hervorragend für eine Winterhochzeit."

Naheliegend ist natürlich, dass ein Winterhochzeitskleid weniger luftig ist, als ein Brautkleid für den Sommer. Dazu gehören beispielsweise lange Ärmel, aber auch die Ausschnitte an Dekolleté und Rücken sind oft weniger tief. Was die Stoffe und Materialien betrifft, fallen spezielle Brautkleider für den Winter eher opulenter aus. Schwere Spitze, Satin oder sogar Brokat lösen in der kalten Jahreszeit leichte und luftige Stoffe ab. Wer es lieber lässig-elegant mag: Im Winter ist zum Beispiel auch eine Kombination von einem kuscheligen weißen Pullover mit einem traumhaften Rock eine wirklich schöne Option.

Die Kaviar Gauche-Designerinnen raten außerdem zu geschlossenen Schuhen, betonen jedoch darüber hinaus: "Schleppen oder ähnliches zu vermeiden halten wir nicht für sinnvoll. Man muss sie nur bedenken. Die Braut sollte sich darüber Gedanken machen wie sie es geschmeidig hinbekommt, dass sie weder friert oder der Saum dreckig wird."

Wer sich in ein Brautkleid für den Sommer verliebt hat, aber trotzdem im Winter heiraten will - kein Problem! Auch hierfür gibt es Lösungen: "Wir bieten beispielsweise die Möglichkeit an einen längeren Ärmel an ein sommerlich wirkendes Kleid zu bringen. Eine andere Möglichkeit ist das Kleid anders einzufüttern. Des Weiteren haben wir die einzigartige Möglichkeit die Oberteile frei mit den Rockteilen unserer Kollektionen zu kombinieren. So kann ein sommerliches Oberteil mit einem anderen Rock kombiniert deutlich Winter adäquater wirken", so die Designerinnen von Kaviar Gauche.

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Foto: PR Kaviar Gauche
 

Accessoires und Styling: Der perfekte Look im Winterhochzeitskleid

Für ein Winterhochzeitskleid sind Accessoires wohl noch ein wenig entscheidender, als für ein sommerliches Brautkleid. Denn vor allem mit Details wie weißem Kunstpelz oder beispielsweise einem bodenlangen Cape mit Kapuze, wie auch Aschenbrödel es in unserem Lieblingsfilm im Winter trägt, erzeugt man eben jene spezielle Winter-Romantik für den gesamten Look. Accessoires, die an Eiskristalle erinnern, und Details in Silber oder Eis-Blau geben dem Weiß des Kleids ein besonderes Extra und lassen es noch mehr strahlen.

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Foto: PR Kaviar Gauche
 

Shopping-Tipps: Darauf solltest Du beim Kauf achten

Die meisten dieser Tipps gelten nicht nur für den Kauf eines Winterhochzeitskleids – hier sollte man natürlich speziell darauf achten, dass man nicht (oder zumindest möglichst wenig) friert, aber ansonsten helfen folgende Ratschläge für Winter- wie für Sommerhochzeitskleider:

1. Leg dich nicht schon vor dem Kauf auf einen Kleider-Typ fest

Natürlich haben die meisten von uns schon einen Traum oder zumindest eine Vorstellung davon, wie wir bei unserer Hochzeit aussehen möchten. Allerdings kann das einem eine glückliche Entscheidung auch sehr schwer machen. Am besten man probiert möglichst unvoreingenommen verschiedene Kleid-Formen an, denn letztendlich ist nur das Tragegefühl und ein Blick in den Spiegel ausschlaggebend.

2. Leg das Budget vor dem Kauf fest

Das Budget, das du für dein Kleid einsetzen möchtest, sollte vor dem Anprobieren feststehen. Kleider, die weit über dem liegen, das du ausgeben möchtest, solltest du gar nicht erst anprobieren. Außerdem wichtig: Rechne auch schon mit ein, was Du maximal für Schuhe, die passende Unterwäsche, Accessoires etc. ausgeben möchtest.

3. Nimm nicht zu viele Berater/innen mit

Natürlich ist der Kauf eines Hochzeitskleids ein wichtiges Erlebnis, das die eine oder andere von uns auch gerne mit anderen teilen möchten. Allerdings kann es eine konzentrierte Entscheidung erschweren, wenn man mit einer ganzen Entourage zu Brautkleid-Kauf loszieht… Viele Beraterinnen haben auch viele verschiedene Meinungen – und deine eigene könnte darin verlorengehen: "Nicht zu viele Meinungen integrieren, das verwirrt gerne und es ist schwer eine Entscheidung zu fällen", meinen auch Kaviar Gauche.

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4. Bewerte die Entscheidung nicht über

Ja, der Kauf eines Hochzeitskleids ist etwas ganz Besonderes, aaaber: Am Ende des Tages geht es nur um ein Kleid und nicht um Leben und Tod. Wenn dir also keine Tränen kommen oder du nicht von Hochgefühlen überwältigt wirst, sondern nur denkst „Passt, fühlt sich gut an und ich sehe toll aus!“, reicht das, um eine Entscheidung zu treffen. Die Kaviar Gauche-Designerinnen sagen: "Eine Braut spürt, wenn sie IHR Kleid gefunden hat. Das wichtigste ist, dass sie sich schön, aber auch wohl fühlt."

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Foto: PR Kaviar Gauche

5. Bleib du selbst

Es gibt viele Meinungen und vorgefertigte Bilder, wie eine Braut auszusehen hat. Wenn du jedoch bei typischen Brautkleidern denkst „Das bin ich nicht und das möchte ich eigentlich auch nicht sein…“, dann steh zu dir. Wenn du am liebsten ein rotes Kleid, einen Hosen-Anzug, Jumpsuit oder ein kurzes Kleid im Stil der 50er tragen möchtest, dann mach das. Es ist deine Hochzeit und vor allem du selbst musst dich schön finden, um dich auch schön zu fühlen!

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6. Nimm dir ausreichend Zeit

Ein Hochzeitskleid sollte man nicht last minute kaufen und schon gar nicht unter Zeitdruck. Also plane deinen Shopping-Trip mit ausreichend Abstand zum Tag der Tage ein. Und auch für die Anprobe gilt: Nur keine Hektik! Wenn das erste Kleid „Mama!“ zu dir sagt, schlag zu, aber wenn du ein Weilchen brauchst und unterschiedliche Formen und Farben durchprobieren möchtest, nimm dir die Zeit dazu! Notfalls kann man auch an einem anderen Tag oder auch in einem anderen Geschäft weiterprobieren.

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7. Plane auch für die Änderungen genug Zeit ein

Ein Brautkleid perfekt auf deine Körpermaße anzupassen, ist keine Kleinigkeit. Dazu kommt, dass viele Brautmodengeschäfte bzw. deren Schneider immer vor und während der Hochzeitssaison unfassbar viel zu tun haben. Erkundige dich also genau, wann dein Kleid spätestens geändert werden muss und wie lang das Ganze dauert. Bei den Anproben ist außerdem wichtig, dass du schon die Schuhe (und bestenfalls auch schon die Unterwäsche) trägst, die du auch bei deiner Hochzeit tragen möchtest, damit am großen Tag wirklich alles perfekt passt.

8. Sparfüchse aufgepasst

Beispielsweise die Kleider aus der vorigen Saison kannst du teilweise zum halben Preis schnappen, obwohl sie genauso schön sind wie die Kleider der aktuellen Saison. Wenn also im Herbst die neuen Kollektionen kommen, machst du mit einem Modell des Vorjahres ein Schnäppchen. Außerdem gibt es mittlerweile auch viele Hochzeitskleid-Outlets, in denen du fündig werden kannst.

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Foto: PR Kaviar Gauche

 

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