Haarige Angelegenheit

Hunde, die nicht haaren: Diese 10 Hunderassen verlieren kaum Fell

Du möchtest dir bald einen Hund anschaffen, fragst dich aber, ob es auch Hunde gibt, die nicht haaren? Wir haben 10 Hunderassen für dich, die so gut wie gar kein Fell verlieren! 

Hunde, die nicht haaren: Diese 10 Hunderassen verlieren kaum Fell
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10 Hunderassen, die beim Kuscheln keine Haare hinterlassen

Bei der Hundewahl kommt es natürlich zuallererst auf den Charakter an. Du und dein zukünftiger vierbeiniger Begleiter müsst euch einfach auf Anhieb verstehen. Neben der Natur des Hundes spielt für dich aber vielleicht auch der Aufwand, den der Hund mit sich bringt eine große Rolle. Wieviel Bewegung braucht er und welche besondere Pflege benötigt sein Fell? Wieviel Haare verliert der Hund überhaupt? 

Nicht jeder hat Lust darauf, ständig eine Fusselrolle parat haben zu müssen, wenn man das Haus verlassen will, ohne von oben bis unten mit Hundehaaren bedeckt zu sein. Auch der Haushalt wird durch tägliches Saugen dank der herumfliegenden Hundehaare mühsamer. 

Tatsächlich gibt es allerdings einige Hunde, die nicht haaren, beziehungsweise nur sehr wenig Fell verlieren. Das macht sie auch zu potenziellen Kandidaten für Hundeallergiker. 

Wenn du auf haarige Angelegenheiten verzichten möchtest, dann klick dich doch mal durch unsere Galerie. Hier findest du 10 tolle Hunderassen, die nicht haaren! 

Hunde, die nicht haaren: Diese 10 Hunderassen verlieren kaum Fell
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Hunde, die nicht haaren: Shih-Tzu

Der Shih-Tzu ist eine tibetanische Hunderasse, die viel mehr Haare als ein Fell hat. Ihre Unterwolle ist kaum ausgebildet, wodurch sie auch keinen saisonalen Fellwechsel durchmachen und somit weniger haaren. Ihr langes Deckhaar wächst stetig und bedarf daher besonderer Pflege. Es muss nicht nur regelmäßig gebürstet, sondern auch mehrmals im Jahr geschoren und getrimmt werden. 

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Yorkshire Terrier gehören zu den weniger haarenden Hunden

Wer könnte diesen kleinen Knopfaugen schon widerstehen? Die kleinen Yorkshire Terrier bestechen nicht nur durch ihr süßes Gesicht, sie haben auch besonders glänzendes und seidiges Fell. Dieses hat keine Unterwolle und besteht vielmehr aus Haaren, ähnlich wie bei einem Menschen. Yorkshire Terrier gehören daher zu den Hunderassen, die keinen Fellwechsel durchlaufen. Damit ihr schönes glattes Fell auch besonders seidig bleibt, musst du es besonders häufig kämmen und bürsten. 

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Hunderassen, die nicht Haaren: Havaneser

Havaneser sind aufgeweckte kleine Hunde, die schnell eine starke Bindung zu ihrem Herrchen oder Frauchen aufbauen. Aufgrund ihres wuscheligen, leicht lockigen Fells, das keine Unterwolle besitzt, gehören Havaneser zu den Hunden, die nicht haaren. Regelmäßiges Bürsten und Kämmen steht allerdings auch hier auf dem Plan. 

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Der Scottish Terrier haart kaum

Auch der Scottish Terrier gehört zu den Hunderassen, die nicht haaren. Das haben sie ihrem robusten Rauhaar zu verdanken. Bürstest du einen Scottish Terrier regelmäßig, wirst du so gut wie keine Haare in deiner Wohnung herumfliegen haben. 

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Hunde, die nicht haaren: West Highland White Terrier

Der West Highland White Terrier, besser bekannt als Westie, ist ein beliebter flauschiger Gefährte, der besonders energiegeladen ist. Er haart nur sehr wenig, muss aber ebenfalls regelmäßig zum Hundefriseur. 

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Hunderassen, die nicht haaren: Barbet - Wasserhunde

Wasserhunde haaren dank ihrerer lockigen Fellstruktur so gut wie gar nicht. Der Barbet ist eine französische Hunderasse und gehört zu eben diesen Wasserhunden. Er liebt es zu schwimmen und braucht besonders viel Auslauf. Aktive Hundebesitzer kommen mit dem süßen Wuschelkopf definitiv auf ihre Kosten. 

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Riesenschnauzer gehören zu den nicht-haarenden Hunderassen

Aufgrund ihres drahtigen, rauen Fells und dem Barthaar verlieren Riesenschnauzer so gut wie gar kein Fell. Achtest du auf eine regelmäßige Fellpflege, werden die Vierbeiner kaum Haare in deinen vier Wänden verteilen. Allerdings solltest du beachten, dass Riesenschnauzer besonders viel Aufmerksamkeit und Beschäftigung brauchen. Sie sind beispielsweise auch hervorragende Wachhunde. 

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Hunde, die nicht haaren: Basenji

Der Basenji ist ein afrikanischer Jagdhund, der als besonders reinlich gilt und aufgrund seines sehr kurzen Fells ohne Unterwolle kaum merklich haart. Für Hunde-Anfänger eignet sich der anspruchsvolle Basenji allerdings nicht. Um ihm und seinem Charakter gerecht zu werden, solltest du dich bereits mit Hunden auskennen und dich vorher intensiv mit dieser speziellen Hunderasse auseinandersetzen. 

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Pudel haaren kaum, müssen aber frisiert werden

Pudel gehören zu den beliebtesten Hunderassen überhaupt. Kein Wunder, die niedliche Schnauze und das lockige Fell sind absolut hinreißend. Da Pudel keine Unterwolle besitzen, fällt bei ihnen kein Wechsel von Sommer- zu Winterfell an. Allerdings wachsen ihre Locken ununterbrochen, weswegen sie regelmäßig frisiert werden müssen.

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Der Puli ist eine Hunderasse, die nicht haart

Bei diesem zotteligen Anblick mag man kaum glauben, dass der Puli zu den nicht-haarenden Hunderassen gehört, doch tatsächlich verliert dieser Hund kaum Haare. Das mag vor allem daran liegen, dass bei ihm das Fell zu langen Zotteln verfilzt, die an Dreadlocks erinnern. Nur, weil das Fell von alleine verfilzt, bedeutet das aber nicht, dass es kein Pflege benötigt. Ganz im Gegenteil: In dem speziellen Fell verfängt sich beim Gassigehen extrem schnell Dreck und Schmutz. Auch, wenn sein Fell nicht danach aussieht, musst du extrem viel Zeit für Pflege und Reinigung aufbringen. 

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Hunde, die nicht haaren, sind die perfekten Vierbeiner für alle, die nicht jeden Tag mit dem Staubsauger anrücken wollen, um lästige Hundehaare zu entfernen, die sich in der ganzen Wohnung und auf Klamotten verteilt haben. Auch für Allergiker können Hunderassen, die weniger haaren, verträglicher sein. 

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Hunde, die nicht haaren: Gibt es sie wirklich?

Hunde, die grundsätzlich nicht haaren, existieren nicht. Jeder Hund verliert täglich Haare. Allerdings gibt es spezielle Hunderassen, die aufgrund ihrer Fellstruktur weniger haaren. Zudem durchlaufen Hunde ohne Unterwolle nicht den saisonalen Fellwechsel. Die meisten Vierbeiner besitzen das Deckhaar und eine Unterwolle. Der Fellwechsel findet meist über mehrere Wochen zwischen den Jahreszeiten statt, da die Hunde von Winter- zu Sommerfell und umgekehrt wechseln. In dieser Zeit verlieren daher die meisten flauschigen Vierbeiner extrem viel Fell. 

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Welche Hunderassen haaren nicht?

Hunde, die nicht haaren, sind meist kurzhaarig? Ein typischer Irrglaube. Tatsächlich haaren Hunde mit langem Fell oft weniger als ihre Artgenossen mit kurzem Fell. Erst recht, wenn die kurzhaarigen Hunderassen auch Unterwolle besitzen und daher ein regelmäßiger Fellwechsel ansteht. Generell gilt, dass Hunderassen weniger haaren, wenn sie kein doppellagiges Fell haben - beispielsweise Dalmatiner und glatthaarige Terrier.

Auffällig ist auch, dass Zuchthunde mit spezieller Haarstruktur besonders wenig haaren. Hunderassen mit lockigem Fell, wie der beliebte Pudel, verlieren beispielsweise besonders wenig Haare. Pudel haben zwar keine Unterwolle, dafür wachsen ihre Locken ununterbrochen, wodurch intensive Fellpflege und ein regelmäßiger Besuch beim Hundefriseur unbedingt vor der Anschaffung eingeplant werden sollten. 

Auch Hunde mit gezüchtetem Bart, wie der Riesenschnauzer, haaren so gut wie gar nicht. Auch diese Hunderassen benötigen eine besondere Fellpflege. Das Barthaar sollte regelmäßig mit einem speziellen Kamm entwirrt werden. Auf das Schneiden des Hundebarts solltet du lieber verzichten. 

Hunde mit Drahthaar durchlaufen ebenfalls keinen Fellwechsel und verlieren somit weniger Haare. Ihr Fell muss allerdings regelmäßig getrimmt und teilweise sogar geschoren werden, damit das Fell gesund bleibt und überflüssige Haare nicht in der Wohnung verteilt werden.

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Hunde, die nicht haaren: Regelmäßge Fellpflege verhindert das Haaren

Ob Kurz- oder Langhaar, Rau- oder Glatthaar - die Fellpflege ist für ein gesundes Fell unerlässlich. Du solltest deinen Hund also regelmäßig mit speziellen Hundekämmen bürsten. So entfernst du bereits lose Haare, bevor sie in der Wohnung oder auf deiner Kleidung verteilt werden können. Besonders zu Zeiten des Fellwechsels kannst du deinen Hund durch das Bürsten unterstützen. Kümmerst du dich um das Fell deines Hundes, kannst du unkontrolliertes Haaren vermeiden und dir so auch einen Hund anschaffen, der eine Unterwolle besitzt. 

Adoptierst du deinen kleinen Vierbeiner, der keinen Fellwechsel durchläuft, dafür aber ein stets wachsendes Fell hat, musst du dich intensivst um die Fellpflege kümmern. Wenn sich das Fell nicht von allein entfernt, musst du dafür Sorge tragen. Sprich, regelmäßiges Bürsten, Scheren und Trimmen steht auf dem Plan. Um zu vermeiden, dass das Fell des Hundes verfilzt, solltest du deinen Hund auch von einem Hundefriseur profesionell frisieren lassen. Das sind zusätzliche Kosten, die vor der Anschaffung eines Hundes, der nicht haart, definitiv beachtet werden sollten. 

Sind Hunde, die nicht haaren geeignet für Allergiker?

Hunderassen, die nicht haaren sind wesentlich verträglicher für Menschen mit Hundeallergie. Allerdings muss beachtet werden, dass die Allergie nicht durch die Hundehaare ausgelöst wird, sondern durch ein vom Hund produziertes Protein, das sogenannte Can f1. Dieses wird über Hautschuppen oder Speichel übertragen, wodurch es letztlich natürlich auch auf den Hundehaaren landet. Hunderassen, die komplett hypoallergen sind, gibt es nicht. Und auch Hunde, die nicht haaren, sind kein Freifahrtsschein für Menschen mit Hundeallergie, da die Haare nicht der Ursprung des Allergens sind.

Nichtsdestotrotz ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Allergiker auf Hunde ohne Unterwolle weniger stark mit typischen Symptomen wie Schnupfen, Halskratzen, geröteten Augen oder jugender Haut reagiert, wesentlich höher als bei Hunden mit doppellagigem Fell. Bist du allergisch, solltest du vor der Anschaffung ausgiebig testen, ob du auf den auserwählten Hund reagierst oder ob er in deinem Fall hypoallergen ist. Tatsächlich kann die Bildung des Proteins Can f1 nämlich nicht nur von Rasse zu Rasse, sondern auch von Hund zu Hund variieren. Das gleiche gilt übrigens auch bei Katzen für Allergiker.

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