Säure-Basen-HaushaltNatron für deine Gesundheit: Gegen diese Krankheiten hilft es

Natron, in Wasser aufgelöst, ist ein uraltes Heilmittel, das überall auf der Welt genutzt wird. Es ist eine super Möglichkeit, sich vor verschiedenen Krankheiten zu schützen. Doch wie kann ich von dem Heilmittel profitieren und was muss ich dabei unbedingt beachten? Wir klären auf!

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Inhalt
  1. Natron - was ist das genau?
  2. So hilft Natron deiner Gesundheit
  3. Allgemeine Dosis
  4. Nebenwirkungen von Natron

Natron (Natriumhydrogencarbonat) ist ein weißes Pulver, das vielfältig angewendet werden kann. Du kennst es vielleicht aus Backrezepten oder von diversen Anwendungsmöglichkeiten in der Küche. Einige nehmen Natron auch bei Sodbrennen ein, da es die Magensäure neutralisiert. Doch die wenigsten wissen, dass es auch zum Schutz vor Krankheiten angewendet werden kann!

 

Natron - was ist das genau?

Obwohl viele Natron auch als Backpulver bezeichnen, sind diese beiden doch nicht miteinander zu verwechseln. Natron ist tatsächlich nur einer von vielen Bestandteilen von Backpulver, wenn auch in größerem Maße als andere Stoffe. 

Natron selbst wiederum hat die Bestandteile Natrium und Hydrogencarbonat, auch Bikarbonat genannt. Wird es in Wasser aufgelöst, zerfällt Natron in die einzelnen Bestandteile. 

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So hilft Natron deiner Gesundheit

Bei Säureüberschuss

Unser Körper ist oftmals übersäuert, was die Folge von schlechter Ernährung ist. Wenn täglich Natron eingenommen wird, wird der Säure-Basen-Haushalt auf natürliche Weise ausgeglichen. Denn Bikarbonat, einer der Bestandteile von Natron, kann als Base im Körper überschüssigen Säuren, wie zum Beispiel der Magensäure, entgegenwirken. Krankheiten, die oftmals in einem übersäuerten Körper entstehen, könnte also mithilfe von Natron vorgebeugt werden. Dazu gehören unter anderem Osteoporose, Gicht und Arthritis. Aber auch die Symptome von Sodbrennen kann man mit Natron lindern. 

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Bei Infektionen

Natron kann aber noch viel mehr: Es ist leicht antiseptisch und kann somit Viren und Bakterien in Schach halten. Wenn du Halsschmerzen hast, kannst du mit Natron-Wasser gurgeln. Aber auch bei Harnwegsinfektionen leistet Wasser vermischt mit Natron gute Dienste, da es die Säure im Urin reduziert. Nimm es zusätzlich zu den großen Mengen Wasser und Tee auf, die du dann sowieso trinken musst.

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Bei Muskelkater

Natron kann deinen beanspruchten und übersäuerten Muskeln helfen, wenn du nach dem Sport Muskelkater hast. Durch das Natronwasser werden die Säurewerte wieder reguliert.

Bei Erkältung und Grippe

Natron hilft sehr gut, wenn dein Körper gegen die Erreger von Erkältungen und Grippe kämpft. Nimm es - natürlich nach Absprache mit deinem Arzt - zum Beispiel so ein:

  • 1. Tag: 5 x einen 1/2 bis 1 Teelöffel Natron in einem Glas Wasser aufgelöst, alle drei Stunden trinken
  • 2. Tag: 3 x einen 1/2 bis 1 Teelöffel Natron in einem Glas Wasser aufgelöst, über den Tag verteilt trinken
  • 3. Tag: 2 x einen 1/2 bis 1 Teelöffel in einem Glas Wasser aufgelöst, jeweils nach dem Essen trinken
 

Allgemeine Dosis

Wenn du nun Natron in deine tägliche Ernährung einbauen möchtest, solltest du dich an diese tägliche Dosierung halten:

  • 1/2 TL Natron
  • 1 Glas Wasser

Zugegeben, das Natron-Wasser schmeckt nicht besonders gut. Aber du wirst dich schnell daran gewöhnen und schon nach kurzer Zeit die positiven Effekte auf deinen Körper und deine Gesundheit spüren!

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Nebenwirkungen von Natron

Obwohl Natron unserem Körper auf vielerlei Weise helfen kann, ist es doch mit Umsicht einzunehmen. In jedem Fall ist es immer besser, sich zuerst mit seinem Arzt abzusprechen, bevor man mit einer Natron-Kur beginnt. Menschen mit Vorerkrankungen wie zum Beispiel Herzkrankheiten, Nierenerkrankungen oder auch Bluthochdruck ist dringend davon abzuraten, zusätzliches Natron-Wasser einzunehmen, ohne dies mit ihrem zuständigen Arzt besprochen zu haben. Kinder und schwangere Frauen sollten Natron gar nicht zusätzlich einnehmen.

Wichtig ist außerdem zu beachten, dass die Einnahme von Natron(-Wasser) nicht den natürlichen Prozess der Verdauung stört. Unsere Magensäure ärgert uns schließlich nicht nur, sondern erfüllt auch eine wichtige Aufgabe im Körper. Darum gilt: Natron am besten vor dem Essen oder mindestens zwei Stunden danach einnehmen.

Außerdem kann Natron folgende Nebenwirkungen haben, wenn man bei der Anwendung nicht achtsam ist:

Bluthochdruck: Grund dafür ist das ebenfalls im Natron enthaltene Natrium.

Belastungen durch Kohlendioxid: Führst du deinem Körper Natron zu, entsteht auch mehr Kohlendioxid. Die Folge können Magenbeschwerden wie Völlegefühl, Bauchschmerzen oder auch Blähungen sein.

Alkalose: Eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes kann nicht nur durch einen Säureüberschuss ausgelöst werden, sondern auch, wenn es in deinem Körper zu einer übermäßigen Ansammlung an Basen kommt. Zu den Folgen zählen: Verstopfungen oder auch Herzrhythmusstörungen. 

Übermäßige Säurenproduktion: Es kann passieren, dass dein Körper beginnt, mehr Magensäure zu produzieren, wenn du über einen längeren Zeitraum Natron einnimmst. Darum sollte man Natron-Wasser auch nicht länger als zwei Wochen zu sich nehmen.

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