Viele VitamineSpargel ist gesund: Gute Nährwerte, kaum Kalorien

Die Spargelsaison lässt vielen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Das Beste daran ist: Spargel ist gesund – dank weniger Kalorien und guter Nährwerte.

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Inhalt
  1. Spargel: Gesundes Gemüse aus Wasser
  2. Spargel: Kalorien gibt’s kaum
  3. Spargel-Nährwerte und warum es Spargelurin gibt

Spargel ist lang und lecker. Doch nicht nur das, denn dass Spargel gesund ist liegt auf der Hand. Wie gut die Spargel-Nährwerte sind, wie viele Kalorien das Gemüse enthält und weitere spannende Fakten erfährst du bei uns.

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Spargel: Gesundes Gemüse aus Wasser

Die Heimat des Spargels wird in Teilen des Mittelmeerraums und Vorderasien vermutet. Von Algerien bis Mitteleuropa kommt heute noch wilder Spargel vor. Sogar schon die alten Chinesen kannten die medizinische Wirkung des Gemüses, wie ein Eintrag in einem alten Heilkundebuch belegt. Auch bei den Römern war er sehr beliebt, Spargel galt als gesund.

Bei uns gibt es den Spargel allerdings noch nicht allzu lange. Der weiße Spargel (lat. Asparagus officinalis, auch Gemüsespargel oder Gemeiner Spargel) ist sogar erst nach dem grünen Spargel in der Küche angekommen – wobei der Unterschied zwischen den beiden Sorten ist, dass der grüne Spargel erst geerntet wird, wenn er aus der Erde gewachsen ist, der weiße schlummert noch darunter. Doch Spargel ist so oder so gut für eine gesunde Ernährung. Die Spargelsaison dauert von Mitte April bis zum 24. Juni.

Grüner Spargel wird gerne als schickes Trendfood vermarktet und macht auch optisch eine gute Figur. Zudem hat er einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem weißen Spargel: er muss nicht geschält werden. Eine dritte Sorte ist der purpurfarbene Spargel. Die Rezepte rund um das Gemüse sind vielfältig und schmecken immer wieder lecker - deswegen ist es als Essen auch so beliebt.

Wichtig beim Kochen ist es, den Spargel aufrecht zu garen, da die Spargelköpfe schneller gar werden. Außerdem wichtig ist, dass der Topf nicht aus Aluminium ist und im Wasser Salz, ein bisschen Zucker und etwas Butter sind. Ganz erstaunlicher Fakt: Spargel besteht zu 93% aus Wasser. Doch nicht nur das macht Spargel gesund.

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Spargel: Kalorien gibt’s kaum

Denn was Spargel gesund macht, liegt auf der Hand. Durch den hohen Wasseranteil hat Spargel kaum Kalorien. Insgesamt kannst du beim Verzehr mit 16 bis 18 Kilokalorien pro 100 Gramm Spargel rechnen – ein echt niedriger Wert, der den Verzehr noch beliebter macht.

Allerdings kann Spargel ungesund sein - wenn zu viel gegessen wird. Da er nur saisonal vorkommt, essen viele Menschen in kurzer Zeit sehr viel Spargel. Gesund ist das dann nur bedingt, denn im Spargel sind sogenannte Purine enthalten. Diese führen zu einer Erhöhung der Harnsäure im Körper, was gerade bei Menschen mit schlechter Nierenfunktion oder erhöhtem Harnsäurespiegel zu Gicht führen kann.

Auch der Körper selbst produziert diese Purine, und zwar beim Abbau von DNA. In diesem Fall rät der Berufsverband Deutscher Internisten, nur wenig Spargel zu verzehren und wenn möglich auf den gleichzeitigen Genuss von Fleisch und Alkohol verzichten. Ungesund macht das kalorienarme Gemüse auch, dass viele Rezepte ganz schön Fett enthalten - im Gegensatz zum Spargel, bei dessen Nährstoffen Fett keine Rolle spielt. Man denke da allein schon an die Sauce Hollandaise, die mit diesem Geling-Rezept auch selbstgemacht ein Genuss ist.

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Spargel-Nährwerte und warum es Spargelurin gibt

Die Spargel-Nährwerte sind überaus gut. Neben dem vielen Wasser findest du in dem Gemüse 4% Kohlenhydrate, 2% Eiweiß (Proteine), 0,2% Fette und viele Vitamine. Das macht Spargel gesund. Im grünen Spargel sind allerdings mehr Vitamine enthalten. Außerdem finden sich Ballaststoffe im Spargel.

Diese Nährstoffe findest du im Spargel in größeren Mengen:

  • Vitamin C
  • Kalium
  • Calcium
  • Kupfer
  • Eisen
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Vitamin E
  • Vitamin B (Folsäure)

Gerade der hohe Nährstoff-Wert an Folsäure im Spargel ist gut, da es der Körper nicht selbst produzieren kann. Folsäure ist wichtig für die Bildung von weißen und roten Blutkörperchen.

Doch die Spargel-Nährwerte sind noch besser. Du findest neben den genannten Mineralstoffen und Vitamin C, Vitamin E und Folsäure auch Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6 und Beta-Carotin im Spargel. Beta-Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A. In grünem Spargel sind mehr Beta-Carotin, Vitamin C und Folsäure enthalten, als in weißem Spargel.

Noch eine gute Nachricht: Spargel enthält rund 1,4 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm. Ballaststoffe halten schlank und gesund, weswegen sich Spargel auch zum Abnehmen eignet. Doch davon abgesehen – warum riecht der Urin eigentlich so streng, wenn Spargel gegessen wurde?

Das liegt am Geschmacksträger des Spargels, der Asparaginsäure. Diese Aminosäure wird im Körper in schwefelhaltige Stoffe umgewandelt, was den unangenehmen Geruch auslöst. Fun Fact: Nicht alle Menschen können den Spargelurin riechen – es ist wie Ohrenwackeln oder Zungenrollen eine angeborene Fähigkeit. Auf die könnten allerdings einige wohl auch verzichten.

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